Bullet to the Head (2012)

Bullet to the Head (2012)

Shootout - Keine Gnade
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  2. 92 Minuten

Filmkritik: Sind Buddymovies wieder in?

Malen nach Zahlen
Malen nach Zahlen © Pathé Films AG

James "Jimmy" Bonomo (Sylvester Stallone) ist Auftragskiller und lebt nach strengen Prinzipien. Unschuldige werden verschont, den üblen Burschen geht der Muskelmann aber mit aller nötigen Härte an den Kragen. Nun hat er mit seinem Partner bei einem Job einen dreckigen Cop erledigt und dabei erst noch seine Auftraggeber gegen sich aufgebracht. Die schicken ihnen den Söldner Keegan (Jason Momoa) an die Gurgel, der Jimmys Partner auslöscht. Jimmy selber kann entkommen. Glück gehabt...

Tut auch gar nicht weh...
Tut auch gar nicht weh... © Pathé Films AG

Durch den Mord am Cop ist auch Detective Kwon (Sung Kang) aufmerksam geworden, der diesen Fall untersucht und schon bald auf Jimmys Spuren stösst. Da dieser natürlich wissen will, wer seinen Partner auf dem Gewissen hat und sich selber von dieser Schuld befreien will, muss er mit dem Polizist zusammenarbeiten. Und dieses Duo kommt je länger je besser miteinander aus - nur um zu merken, dass sie einer ganz dicken Verschwörung auf den Fersen sind.

Was Arnold Schwarzenegger mit The Last Stand kann, schafft Sylvester Stallone schon lange. Nämlich mit einem neuen, aber doch "klassischen" Actionfilm in die Kinos zu kommen. The Expendables macht es möglich, dass die in die Jahre gekommenen Actionhelden der Achtziger und Neunziger nun wieder auf die Leinwand kommen. Stallone probiert es mit Bullet to the Head. In Amerika ist er damit richtig doll gefloppt.

Normalerweise finden wir solche Actionfilme in den Videotheken. Da, inmitten von Produktionen von Steven Seagal oder Wesley Snipes, wissen wir, was uns erwartet, wenn wir die Filme mitnehmen. Bei Bullet to the Head geht's uns ähnlich. Stallone macht sich gar nicht erst die Mühe, etwas Neues und Aufregendes zu produzieren, sondern verlässt sich auf seine Fans, die ihn gerne rumballern sehen und bei denen er mit One-Linern und Muskelkraft auf Gegenliebe stösst.

So ist dann Bullet to the Head auch etwas gar ernst geworden. Dunkel in Szene gesetzt macht Stallone für sein Alter noch eine anständige Figur, sollte aber realisieren, dass Jungspunde wie Gegenspieler Jason Momoa (Conan the Barbarian) für solche Sachen eher geeignet sind. Für Freunde der Achtziger hat auch noch Christian Slater einen Auftritt. Aber ob er sich damit einen Gefallen getan hat?

Fazit: Bullet to the Head mag ein solid produzierter Actionfilm sein, den Regisseur Walter Hill (Red Heat) schnörkellos durch eine einfache Geschichte lenkt. Was Spezielles sucht man dabei ebenso vergeblich wie auflockernde Spässchen oder Twists. Das mag für Fans genügen und bietet nette Unterhaltung. Wer mehr erwartet, wird jedoch enttäuscht.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 4

yan

Schwacher Stallone-Actioner auf dem Niveau von Lundgren oder Seagal.

klonk

Hat mir gar nicht gefallen. Sehr schlechter Cast. Der neue Schwarzenegger war um Längen besser.

Ghost_Dog

tjaaa, naja! ein paar ganz nette Szenen und einige lustige Kommentare bzw. Dialogzeilen. Ansonsten wohl eher ein tax movie, damit Stallone auch nicht verhungert ;D

So lange man nix erwartet und mit Kollegen was trinken war, kann das auch schon ein wenig laune machen, ansonsten wohl eher nur begrenzt....

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