Bending the Rules (2012)

Bending the Rules (2012)

Oder: Action in New Orleans

Nice Shirt!

Nice Shirt!

Detective Nick Blades (WWE-Star Adam "Edge" Copeland) ist in New Orleans unterwegs, fühlt sich dort pudelwohl, hat aber aktuell ein Problem am Hals. Er wird nämlich der Korruption verdächtigt, was die interne Abteilung der Polizei ins Spiel bringt. Auf dem Weg zum Gerichtssaal schnappt er sich noch einen Gauner, der sich wie verrückt an eine Zeitung klammert. Was es wohl damit auf sich hat?

Tour de Vorgarten

Tour de Vorgarten

Anwalt Theo Gold (Jamie Kennedy) untersucht den Fall von Blades und stürzt dabei selber in ein Abenteuer. Denn als der wertvolle Wagen seines Vaters geklaut wird, braucht er die Hilfe eben genau dieses Cops, gegen den er eigentlich vor Gericht vorgehen wollte. Das ungleiche Gespann muss sich nun zusammentun und schlittert in einen Fall, der den Cop entlasten soll. Doch die Suche nach dem Auto entpuppt sich als aufwändig und, vor allem, brandgefährlich.


DVD-Rating

Adam "Edge" Copeland musste 2011 seinen Rücktritt vom Wrestling bekanntgeben. Dass der Sunnyboy deswegen nicht faul rumsitzt, ist klar. Erstmal durfte Copeland in der TV-Serie Haven zeigen, was er draufhat. Diese Aufgabe meisterte der Herr so gut, dass sein Part inzwischen vergrössert wurde. 2012 bekam er dann sogar einen eigenen Film, der sich Bending the Rules nennt und nun fürs Heimkino erhältlich ist (sein Filmdebüt feierte "Edge" übrigens als Strassenräuber in Highlander: Endgame, aber darüber spricht er verständlicherweise nicht mehr so viel...).

Die Story von Bending the Rules ist ein bisschen verzwickt, aber halt leider nicht durchgehend spannend. Zwar vermag der Hauptdarsteller seine Schlitzohrigkeit ein paarmal auszuspielen, und wenn er in kurzen Hosen und buntem Hemd auftritt, schmunzelt man automatisch mit. Sein Filmpartner Jamie Kennedy (genau, der aus Son of the Mask) hingegen hampelt und kalauert sich durch den Film, als ob es kein Morgen gäbe. Entsprechend hoch ist sein Nervfaktor. Da freut man sich richtig, wenn mal geschossen oder schnell gefahren wird.

Neben Copeland und Kennedy taucht auch noch die hübsche Jennifer Esposito (Don't say a word auf. Leider ohne wirklich grosse Rolle. Gleiches gilt auch für Pruitt Taylor Vince (Constantine) und Alicia Witt (Two Weeks Notice), die in ihren langweiligen Rollen total untergehen.

Fazit: Bending the Rules lohnt sich höchstens für Hardcore-Fans von "Edge". Allen anderen wird eine halbharzige Geschichte geboten, die manchmal ein bisschen witzig und nur sehr selten richtig spannend ist. Da hat man Actionkomödien aber schon viel besser und interessanter gesehen.

Technisch liefert die DVD solide Ton- und Bildqualität, welche fürs Heimkino sicher reicht. Beim Bonusmaterial lohnt sich vor allem ein Blick auf das Porträt des Hauptdarstellers und auf das Feature über die Zusammenarbeit zwischen den Darstellern. Nicht so ganz interessant sind das alternative Ende und die besten Szenen des Films. Das sollte man schon selber entscheiden können...


OutNow.CH:

Bewertung: 2.0

 

01.10.2013 / muri

Community:

Bewertung: 1.8 (3 Bewertungen)

 

 

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