Act of Valor (2012)

Act of Valor (2012)

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  2. 110 Minuten

Blu-ray-Review: Honor. Freedom. Justice.

Immer auf der Lauer
Immer auf der Lauer © Studio / Produzent

Auf den Philippinen wird ein Bombenanschlag durchgeführt, für welchen der Terrorist Shabal (Jason Cottle) verantwortlich gemacht wird. Gleichzeitig befindet sich in Costa Rica eine CIA-Agentin im Einsatz, welche die Verbindung zwischen Shabal und dem Waffenhändler Christo (Alex Veadov) untersuchen und beweisen soll. Die Frau wird jedoch entführt und eine Gruppe erfahrener Navy-Seal-Kämpfer muss zur Rettungsmission starten.

Das Abschminken wird wieder dauern ...
Das Abschminken wird wieder dauern ... © Studio / Produzent

Was anfänglich ein "normaler" Einsatz ist, wird viel mehr. Zwar kann der Auftrag als erfolgreich abgebucht werden, die Jagd nach den Terroristen geht aber weiter. Christo hat nämlich Selbstmord-Attentäter in die USA eingeschleust, die mit speziellen Westen agieren. Die können nicht geortet werden und auch in der Nähe von Detektoren fallen sie nicht auf. Höchste Zeit, die Gruppe Seals unter der Leitung von Leutnant Rorke (Rorke) zu rufen, die nach Somalia reisen, um dort die Übergabe des Sprengstoffes zu verhindern.

Im Februar 2012 startete Act of Valor in den amerikanischen Kinos und eroberte gleich die Spitze der Kassenhitparade. Der Film brachte Einsätze der Navy Seals, basierend auf realen Ereignissen, auf die Leinwand, reicherte das ganze mit einer Actionstory an und liess die Wände zittern, wenn geballert und explodiert wird.

Natürlich muss erwähnt werden, dass echte Soldaten die Rollen der Spezialeinheit übernommen haben und dadurch auch das "Hollywood-Feeling" kein Einzug nimmt. Die dummen Sprüche fehlen, die Action ist knallhart und die einzelnen Schicksale der Männer werden ebenfalls kurz thematisiert. Allerdings auch nicht in übertriebenem Masse, denn schliesslich ist Act of Valor auch ein waschechter Actionfilm. Angereichert mit technischen Spielsachen, beeindruckenden Waffen und ebensolchen Manövern, kann man sich einzelne Sequenzen durchaus in einem Werbefilm fürs Militär vorstellen.

"You took one in the face, you hard motherfucker!"

Die Story von Act of Valor ist simpel gehalten. Mit ungeheuer wuchtigen Bildern werden die Einsätze der Soldaten gefilmt und mittels Kameratechnik fühlt man sich mehrmals mittendrin, statt nur dabei. Da stört es auch nicht gross, wenn die Kämpfer schauspielerisch keine grosse Klasse bieten, sondern ihre Stärken in den Kampfszenen haben. Und wer sich an den zwischendurch recht tumben Dialogen stört, der hätte sich vorher über diese Art von Film informieren sollen.

Fazit: Act of Valor ist kein The Expendables 2. Definitiv nicht. Zwar mag man mit der Action mithalten, aber für den Unterhaltungsfaktor fehlt es doch an einigem. Beeindruckend ist Act of Valor trotzdem. Tolle Manöver, beeindruckende Taktiken oder auch knallharte Ballereien stehen auf dem Plan. Da darf man ruhig reinschauen, auch wenn kein bekannter Schauspieler mitmacht.

Die Blu-ray von Act of Valor ist technisch natürlich überzeugend. Da zwischendurch auch mit Handkamera gearbeitet wird und wir auch "Ego-Shooter"-Winkel zu sehen bekommen, ist das sehr saubere Bild genial. Auch in Sachen Ton kriegen wir jeden Schnaufer zu hören und müssen beim Geballer auch mal eine Stufe an der Fernbedienung runterschrauben.

Das Bonusmaterial der DVD von Act of Valor kann sich ebenfalls mehr als nur sehen lassen. Da bei diesem Film, wie oben erwähnt, auf Realität gesetzt wird, sind auch die Zusatzberichte so gehalten. Alles ist "real". Seien es die Kugeln, die Taktiken oder die Soldaten. Daraus nimmt man eine Menge Material, um Reportagen zu füllen. Die Interviews mit den Soldaten, der Bericht über die Kampfart und die Musikvideos sind ebenfalls interessant und passen sehr gut zu dieser Ausstattung. Dass man sogar noch den Audiokommentar der Regisseure anwählen kann, gefällt ebenso, denn dieser ist sehr informativ und interessant.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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