Tower Heist (2011)

Tower Heist (2011)

Aushilfsgangster
  1. , ,
  2. 104 Minuten

Blu-ray-Review: Steve McQueen is my little bitch!

Autoschlüssel verlegt?
Autoschlüssel verlegt?

Josh Kovacs (Ben Stiller) ist der Manager des Towers, eines der luxuriösesten Wolkenkratzer in Manhattan. Er ist bei seinen Angestellten genauso beliebt wie bei den wohlhabenden Mietern. Doch jetzt droht Ärger: Der reichste Bewohner des Towers, Arthur Shaw (Alan Alda), wird angeklagt, Millionenbeiträge verspielt zu haben und soll nun vom FBI unter Hausarrest gestellt werden. Leider hat Shaw nicht nur die Gelder von reichen Leuten verloren, sondern auch den gesamten Pensionsfond der Mitarbeiter des Towers.

"Zum letzten Mal: Das ist MEIN Fahrrad!"
"Zum letzten Mal: Das ist MEIN Fahrrad!"

Als der kurz vor der Pension stehende Portier Lester (Stephen Henderson) versucht, sich das Leben zu nehmen, beschliesst Kovacs zu handeln. Zusammen mit den Angestellten Charlie (Casey Affleck) und Enrique (Michael Pena) sowie dem pleitegegangenen Geschäftsmann Mr. Fitzhugh (Matthew Broderick) will er Shaws Tresor in dessen Penthouse plündern. Da der Mistkerl aber unter ständiger Beobachtung des FBI steht, braucht das Team Hilfe von einem Verbrechensprofi. Doch schon bald bereuen sie die Verpflichtung des Schmalspurganoven Slide (Eddie Murphy)...

Vergesst Filme wie Ocean's Eleven oder Bank Job, welche sich selber viel zu ernst nehmen: Tower Heist mag zwar kein Meisterwerk sein, aber definitiv eine zur Abwechslung mal amusänte Genreperle inklusive ultrakomischem Ensemble. Regisseur Brett Rantners Raubkomödie, deren Grundidee vor rund 23 Jahren entstand, macht Angriff auf unsere Lachmuskeln.

Tower Heist tritt überraschend frisch und mit nötigem Selbstbewusstsein auf; von unsinniger Blödelei gibt es keine Spur. Die altbackene Story von untalentierten Typen, die einen Raubüberfall planen, wird von den authentisch und herzlich geschriebenen Charakteren überzeichnet. Der anfängliche Hauch von Dramatik weicht kurzerhand dem witzigen Plot, jedoch ohne dabei den ferrariroten Faden zu verlieren. Ben Stiller treibt seine Schäfchen gewissenhaft vorwärts und darf hie und da auch mal das Zepter an seine Schauspielerkollegen weitergeben, ohne dabei langweilig zu wirken.

Der Auftritt von Eddie Murphy verpasst dem Film einen zusätzlichen Schuss Situationskomik - ein gelungenes Comeback zurück auf die Leinwand. Hinzu kommen Matthew Broderick und Casey Affleck sowie Téa Leoni in derart atypischen Rollen, dass wir uns unmöglich ein Lachen verkneifen können. Nebst einer ironischen Gabourey Sidibe und dem ehrgeizigen Michael Peña ist Altmeister Alan Alda (M*A*S*H) als Bösewicht das Pünktchen auf dem i und macht das Cast-Ensemble perfekt.

Fazit: Tower Heist bringt uns definitiv zum Lachen. Die Story schreitet rasant vorwärts, und auch wenn es hie und da Szenen gibt, die weit von jeglicher Realität entfernt sind, schmälern sie den Unterhaltungswert keineswegs. Es macht Spass, den Charakteren bei ihren Anstrengungen zuzusehen und zu wissen, dass am Schluss doch (fast) alles gut wird. Hier dürfen Cola und Popcorn nicht fehlen.

Die Blu-ray kommt mit vielen Extras daher. Superscharfes Bild und ein angenehm gemischter Ton treten dabei fast in den Hintergrund. Wer BD-Live-Zugang hat, darf sich einen Second Screen ansehen, und wer hinter die Kulissen blicken will, sieht sich die unzähligen Extras an, bestehend aus Gag Reel, Production Diary, Deleted Scenes, Alternate Endings und einem langen Making-of.

/ woc

Kommentare Total: 6

yan

Möglicherweise waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Aber ich war schon ein wenig enttäuscht von Tower Heist. Gewisse Szenen und Handlungsstränge sind sicherlich ok und auch ab und zu ganz witzig, doch ein Hit es leider nicht geworden. Als riesiger Eddie Murphy Fan war ich natürlich schon nur deswegen dreifach-motiviert. Murphy zeigt dann auch die beste Leistung, obwohl er den Gangster ruhig noch übertriebener hätte spielen dürfen. Ganz schwach hingegen fand ich Ben Stiller, der auch schon bessere Tage erlebt hat. Casey Afflech und Michael Pena waren dafür wiederum richtig witzig. Die Story ist nichts Besonderes und haut auch keinem mehr vom Hocker, da hat Flypaper beispielsweise viel besser gefallen. Naja, Tower Heist ist Durchschnitt, einmal angucken und dann wieder vergessen....

woc

Filmkritik: Steve McQueen is my little bitch!

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Ich fand den Film eher langweilig, harmlos und für eine Komödie gab es zu wenig zu Lachen. Die erste Hälfte war wirklich sehr schwach. Dank der halbwegs unterhaltsameren zweite Hälfte runde ich meine 2.5 Sterne auf.

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