Thor (2011)

Thor (2011)

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  2. 115 Minuten

DVD-Review: A Game of Thrones

Ziiiiieh!
Ziiiiieh!

Im Königreich Asgard sucht Göttervater Odin (Anthony Hopkins) einen Nachfolger. Seine Söhne Loki (Tom Hiddleston) und Thor (Chris Hemsworth) stehen zur Auswahl, aber erst, wenn die neuerliche Gefahr der Eisriesen gebannt ist. Thor will seinem Vater zuvorkommen und greift das dortige Reich im Eis an. Natürlich muss Odin zu Hilfe eilen und verbannt Thor aufgrund fehlenden Demuts aus Asgard. Und den Hammer nimmt er ihm auch grad weg. Während der blonde Hüne auf die Erde gebeamt wird, reibt sich Loki die Hände. Ist er schon am Ziel angekommen?

Reise nach Jerusalem ist entschieden
Reise nach Jerusalem ist entschieden

Auf der Erde treffen Forscherin Jane Foster (Nathalie Portman) und ihr Team bei einer nächtlichen Beobachtungsaktion auf einen durchtrainierten Fremden, den sie erst mal über den Haufen fahren. Der spricht in komischen Sätzen und legt seltsames Gehabe an den Tag. Trotzdem ist er die einzige Chance der Menschen, als der "Destroyer" von Asgard auf die Erde geschickt wird und Thor sich erst seines Hammers würdig erweisen muss. Und auch Loki hat noch einige Asse im Ärmel auf seinem Weg zum Sieg.

Während der Countdown zu den sehnlichst erwarteten Avengers läuft, darf Regisseur Kenneth Branagh mit Thor als zweitletzter ins Geplänkel der Comichelden eintreten. Mit dem diesjährigen Sommerblockbuster Captain America schloss sich der Kreis - dem ultimativen Heldenkombo steht im nächsten Jahr nichts mehr im Wege. Branaghs Film muss sich im Alleingang aber keineswegs verstecken. Der actiongeladene Reisser um den Donnergott hat genug Kraft, um zu überzeugen.

Branagh (Frankenstein) betritt mit dieser Comicverfilmung Neuland, lässt aber keine Sekunde lang Zweifel aufkommen, ob er der Aufgabe gewachsen sei. Mit Feingefühl tastet sich der Brite an die aufgeplusterten Götter heran und erschafft eine Balance zwischen den beiden Welten. Mit Chris Hemsworth erhält der Charakter Thor ein vertrautes aber trotzdem neues Gesicht. Er ist nicht nur der hammerschwingende, kriegssüchtige Rüpel, sondern vielmehr der ehrgeizige und lerngierige Sohn Odins (Anthony Hopkins). Als Gegenpart agiert Tom Hiddleston und verleiht Bruder Loki perfide Diabolik.

In bester Game of Thrones-Manier spitzt sich der familie Konflikt in der Götterwelt zu, während Thor sich auf der Erde zurechtfinden muss. Dem Zuschauer mag es anhand des auf den ersten Blick atypischen Trios Stellan Skarsgård, Natalie Portman und Kat Dennings ähnlich gehen. Aber das lockere Zusammenspiel mit Hemsworth macht aus dem verbitterten Götterkrieg ein emotional und teilweise humorvoll angehauchtes Abenteuer. Zudem werden auch Fans von Action und Effekten bei Thor keineswegs leer ausgehen.

Fazit: Der hammerschwingende Thor erhält in Kenneth Branaghs Comicverfilmung ein charakterstarkes und vielseitiges Gesicht. Der rasant inszenierte Heldenflick legt einen weiteren Grundstein für das Treffen der Avengers im nächsten Jahr. Um die Vorfreude zu steigern, sollte man bis nach den Schlusscredits warten.

Die DVD glänzt nicht nur mit schönem Bild und knalligem Ton, sondern auch mit einem detailreichen Audiokommentar des Regisseurs. In den Deleted Scenes findet man ausschliesslich überflüssige Dialogszenen. Ein weiteres Zückerchen bietet der Teaser Road to the Avengers.

/ woc

Kommentare Total: 18

Frank sallerie

Ich muss Zugeben das Thor eine jehner Figuren in der Comiclandschaft gewesen ist die mich nie die Bohne Interessiert haben. Der Hauptgrund ist wohl die Tatsache Gewesen das sich alles um Magie und Hokus Pokus drehte. Alles liess sich mit Magie Erklären und Lenken während Figuren wie z.b Wolverine ;Daredevil, Spider Man (Oder aus dem Feindlichen Lager Batman) mit festen Grenzen zu Kämpfen hatten und mit Herausforderungen wachsen und gegebenenfalls an ihnen Zerbrechen mussten.

Nach dem allerdings die Iron Man Filme einen Überraschend guten Eindruck gemacht hatten bekam auch Thor seine Chance und jooooah doch. Der Film kommt ganz Überzeugend daher. Man hielt sich zu meiner Überraschung auch sehr mit Magischen Dingen zurück und schraubte die Figuren auf ein Sehenswertes Mass an Fähigkeiten und Stärken herunter. Das macht den Film gleich Interessanter da man so nicht immerzu im Vorfeld weiss wie die Sache ausgeht. Ein Fehler den man leider im ersten Ghost Rider Film machte. Einmal die Bösen Buben antatschen und futsch sind sie, stichwort allmächtige Magie...stinklangweilig.

Denke mal man hat in diesem Film den Besten Weg gewählt um seine Geschichte zu Erzählen...wobei ich ehrlich zugeben muss das ich in vielen Momenten die Figur von Loki bei weitem Interessanter fand als Thor. Nun ja, war unterm Strich ein Netter Film. Die Comics jucken mich zwar noch immer nicht die Bohne aber zumindest kann man sich schonmal auf Thor 2 Freuen und abwarten was da Passieren wird.

woc

Filmkritik: A Game of Thrones

yan

Thor ist wirklich sehr gelungen. Hat mich gefreut, dass sehr viel in Asgard abgelaufen ist und weniger auf der Erde. Die Mischung aus interessanter Story und Action ist ebenfalls gut ausbalanciert worden. Wo beispielsweise Iron Man 2 zuviel actionlastige Szenen bietet, kann Thor problemlos mit einer unterhaltsamen Geschichte punkten und auch mit weniger Krach eine sogar noch bessere Stimmung verzeichnen. Einzige Kritikpunkte sind die unnötigen 3D-Effekte und ein etwas kitschig in Szene gesetztes Asgard. Die Mischung aus nordischer Mythologie und Superheldenaction passt vorzüglich, nur dass man halt merkt, dass die nordische Geschichte mit Modernität aufgepusht wurde. Auf jeden Fall ist Thor absolut sehenswert und einer der besten Marvel-Comic-Verfilmungen bisher.

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