Shame (2011)

Hut macht Mut.

Den Mittdreissiger Brandon (Michael Fassbender) würden die meisten Männer beneiden: Er sieht blendend aus und kommt bei Frauen bestens an, hat einen guten Job und ein schickes Apartment in New York. Doch in seinem Innern verbirgt sich ein zerrissener Charakter. Besessen von Sex, konsumiert er während jeder freien Minute Pornos und bestellt Prostituierte in seine Wohnung. Dank seines Aussehens fällt es ihm auch leicht, Frauen kennenzulernen, die sich nur zu gerne von ihm vernaschen lassen. Doch eine längere Beziehung ist er aus Angst vor zuviel Nähe nie eingegangen.


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Film-Informationen

Drehort: Grossbritannien 2011
Genre: Drama
Laufzeit: 101 Minuten

Kinostart: 08.03.2012
Verleih: Frenetic Films

Regie: Steve McQueen
Drehbuch: Steve McQueen, Abi Morgan
Musik: Harry Esscott

Darsteller: Michael Fassbender, Lucy Walters, Mari-Ange Ramirez, James Badge Dale, Nicole Beharie, Alex Manette, Hannah Ware, Elizabeth Masucci, Rachel Farrar, Loren Omer, Carey Mulligan, Lauren Tyrrell, Marta Milans, Jake Richard Siciliano, Robert Montano, Charisse Bellante, Amy Hargreaves, Anna Rose Hopkins, Chazz Menendez, Carl Low

» The Internet Movie database (IMDb)


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8 Kommentare

Ist schon arg deprimierend ...

» Filmkritik: Pimmelgedanken

Shame ist ein zermürbendes Werk, das für viel Gesprächsstoff sorgt. Eine interessante und heissdiskutierte Thematik, die in Hollywood längst zum Alltag gehört. Wer Hank Moody kennt, der weiss, dass Sex nicht nur immer entspannend ist, sondern zu heftigen Problemen führen kann, vor allem dann wenn man nie genug davon kriegen kann (wobei sich hier die Frage stellt, wer denn genug davon kriegen kann^^)
Californication nimmt das Thema mit Humor und lässt den Zuschauer immer wieder auflachen. Shame ist das pure Gegenteil. Eintönig, blass und grausam ist die Welt um Mr. Fassbender, der mit seiner Sucht nicht mehr klarkommt. Auch Mulligan spielt eine völlig zerstörte Persönlichkeit. Shame ist nicht zum Lachen, sondern greift ein ernstes Thema, noch ernster auf und sorgt mit tollem Schauspiel, genialem Soundtrack und einer gewagten Inszenierung für nachdenkliche Unterhaltung. Wieso das es dennoch nicht zu mehr Sternen reicht, ist mir selbst nicht ganz klar. McQueen zieht seinen Film zwar souverän durch, doch irgendwas fehlt den ganzen Film hindurch. Der Film bietet keine Message, zeigt keine Richtung an und keine der Persönlichkeiten kann sich durch den Film hindurch weiterentwickeln. Vielleicht die Stärke Shames, aber auch irgendwie der Problempunkt.

Joah, gut ist der Film sicher. Kamera, Schnitt und auch den Soundtrack (erinnert euch das Riff auch an Time von Inception?) finde ich wirklich gelungen. Auch Fassbender haucht der arg eintönigen Figur genug Emotionen ein. Mulligan "theäterlet" zuviel. Trotz all den cineastischen Schmankerl finde ich viele Szenen einfach eklig, wiederum andere nichtsaussagend und in die Länge gezogen. McQueen kann sich anscheinend nicht ganz entscheiden, was Shame denn nun genau sein will und ob der Film überhaupt etwas aussagen möchte. Tja, Some people fuck up all the time ;-p

;-p