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Immortals (2011)

Krieg der Götter

Wo ist meine Karriere bloss hin?

Einst war Krieg. Grosser Krieg. Die Gewinner nannten sich danach Götter, den Unterlegenen gab man die Bezeichnung "Titanen", und die wurden in den Berg Tartarus gesperrt. Dadurch sollten sie niemals mehr hervorkommen, während die Götter in Ruhe von ihrem Berg herab die Entwicklung der Erde und der Menschheit beobachten können.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Krieg der Götter
Französischer Titel: Les Immortels

Drehort: USA 2011
Genres: Action, Drama, Fantasy
Laufzeit: 110 Minuten

Kinostart: 11.11.2011
Verleih: Universal Pictures Schweiz

Regie: Tarsem Singh
Drehbuch: Charley Parlapanides, Vlas Parlapanides
Musik: Trevor Morris

Darsteller: Henry Cavill, Mickey Rourke, Stephen Dorff, Freida Pinto, Luke Evans, John Hurt, Joseph Morgan, Anne Day-Jones, Greg Bryk, Alan Van Sprang, Peter Stebbings, Daniel Sharman, Isabel Lucas, Kellan Lutz, Steve Byers, Stephen McHattie, Matthew G. Taylor, Romano Orzari, Corey Sevier, Conrad Pla

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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14 Kommentare

Die einzige Spassbremse in diesem sonst schon mässigen Film ist der Moment in dem man realisiert was es mit diesen angeblichen Titanen auf sich hat! Immerhin wurde diese Enttäuschung mit einem sehenswerten Fight halbwegs kompenisert. Alles in allem aber ist man mit den Spartanern oder der Spartacus-Serie besser bedient wenn man auf den blutigen Optik-Overkill im Sandalen-Look scharf ist.

Zitat yan (2012-04-08 18:34:41)

wenn man den Film mit den Titans-Werken vergleicht, hat der wenigstens haufenweise Blut zu bieten

Na wenigstens das! Seit wann macht Blutgehalt Qualität aus? Die Szene mit dem Ochsen und der Kastration gehen für eine ansonsten überspitzte Sache wirklich ein wenig zu weit und bremsten auch bei mir den Spassfaktor. Andererseit wäre der Film wohl auch sonst nicht besser geworden |-)

Auch dort wirkt die Gewalt nicht überspitzt, sondern zeitgemäss. Ich bin einfach der Meinung, dass Tarsem diese Brutalität stylistisch auffängt und nicht damit provoziert. Schlachtplatte und dünne Story hin oder her, wenn man den Film mit den Titans-Werken vergleicht, hat der wenigstens haufenweise Blut zu bieten und wirkt trotz kleinerem Budget bildgewaltiger und epischer.

Es geht mir weniger um die Gewalt in den Schlachten , sondern mehr um Szenen, wie die Kastration des Veräters oder die Hitzefolterung. Einen Film wie Immortals möchte ich über die ganze Zeit erleben wie einen Rausch. Die Brutalität, wie bei oben genannten Beispiele, lässt mich dann auf Distanz gehen und so wird der Bilderrausch für mich zur reinen Schlachtplatte.

Meiner Meinung nach kann man die Gewalt etwa gleich wenig ernst nehmen wie bei 300, weil man in so vielen Szenen merkt, dass eigentlich nur eines zählt: die Bildgewalt. Wie Farben eingesetzt werden, wie in Zeitlupe gesprungen wird, wie der wunderschöne Henry Cavill und die ebenso schöne Freida Pinto sich anschmachten, das soll vor allem toll aussehen - was es auch tut. Die recht seltsame Story kann man dem Film schon vorwerfen - da wird griechische Mythologie mit einem ganz komischen christlichen Überbau ("Endkampf im Himmel") zusammenverwurstelt und überästhetisch aufbereitet. Die Story wird so extrem wirr, aber ich muss zugeben, dass ich es von einem vielleicht eher analytischen Standpunkt her doch recht spannend fand, was Tarsem Singh da fabriziert hat. Hat mir jedenfalls um einiges besser gefallen als die 300 Angeber-Spartaner damals...