Alien Armageddon (2011)

Alien Armageddon (2011)

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  2. 95 Minuten

DVD-Review: Friss oder stirb!

Jetzt kommts grad!
Jetzt kommts grad!

Was machen Marsmenschen, Mars-Kannibalen, wenn sie keine Nahrung mehr haben? Richtig, sie greifen einen anderen Planeten an. Und welcher Planet hat da wohl die besten Chancen, ausgewählt zu werden? Genau, die Erde. Kein Wunder also, dass eines Tages die Erde bebt und selbige übernommen wird. Die ganze Erde? Nein, Los Angeles wehrt sich und hat doch tatsächlich ein paar Überlebende zu bieten. Für die Aliens eine ganz, ganz, ärgerliche Sache.

Jööö
Jööö

Jodie Elliott (Katharine McEwan) ist ebenfalls unter den Opfern, die eingesperrt werden, nur um danach ein tödliches Schicksal zu erleiden. Mit ihr sind auch noch andere Menschen im Raum (darunter ein Sam-Elliott-Verschnitt-Cowboy), mit denen jetzt an einem Ausbruchsplan getüftelt wird. Die Aliens müssen beobachtet werden, damit sie Schwäche zeigen und sich so eine Möglichkeit bietet, die Flucht zu ergreifen. Das Dumme ist nur, das keiner einen Plan hat, was geschehen soll, wenn der Ausbruch tatsächlich gelingt...

Aliens, welche die Erde angreifen, übernehmen und dann doch von einer Handvoll Menschen in die Bredouille gedrängt werden, sind ein verbreitetes Thema. Auch Alien Armageddon, dessen DVD-Cover natürlich an Cowboys and Aliens erinnert, nimmt sich diesem Thema an und macht aus einer interessanten Ausgangslage einen Schnarchfilm, der auf verkrampfteste Weise versucht, teurer auszusehen, als er ist.

Wer auf gefährliche Aliens hofft, die in tollen Raumschiffen daherkommen und die verschiedenen Städte spektakulär auseinandernehmen, liegt falsch. In Alien Armageddon sind die Effekte vom Billigsten, die Darsteller liegen sogar noch etwas drunter, und ein klitzekleiner Twistversuch klappt auch grad nicht. Dazu kommen Aliens (Schauspieler in Kostümen mit selbergebastelten (?) Masken) und viel, viel, zu viel Langeweile.

Fazit: Über Alien Armageddon etwas Positives zu schreiben, ist nicht möglich. Wir bekommen 92 Minuten gepflegtes Nichts zu sehen, das natürlich weder interessiert noch fasziniert, sondern sich als reine Zeitverschwendung rausstellt. Schade, dabei wäre die Zeit mal wieder reif für einen richtig spassigen Trash-Alien-Film. Alien Armageddon ist es definitiv nicht.

Die DVD von Alien Armageddon hat neben den Trailers sogar noch ein paar Versprecher und einen Blick hinter die Kulissen zu bieten. Damit man auch ja sieht, mit welchen Mitteln hier ein Film gemacht wurde, auf den es sich stolz zu sein lohnt. In technischer Hinsicht kriegen wir einen etwas dumpfen Ton geboten, der bei den Dialogen vielfach etwas leise eingestellt ist. Das Bild ist okay und kommt ohne Verschmutzungen daher.

/ muri