Valentine's Day (2010)

Valentine's Day (2010)

Valentinstag
  1. ,
  2. 125 Minuten

DVD-Review: Blumen sagen mehr als tausend Worte

"Ich hatte aber Pizza bestellt..."
"Ich hatte aber Pizza bestellt..."

Der 14. Februar beginnt in Los Angeles - ein besonderer Tag für den Floristen Reed Bennett (Ashton Kutcher). Er will seiner Freundin Morley (Jessica Alba) pünktlich zum Valentinstag einen Heiratsantrag machen. Als sie "Ja!" sagt, verkündet er die Nachricht in die ganze Stadt hinaus. Ähnlich beginnt der Tag für die Lehrerin Julia (Jennifer Garner) und ihren Lover Harrison (Patrick Dempsey) sowie für die beiden Flugzeugpassagiere Holden (Bradley Cooper) und Kate (Julia Roberts) und andere Menschen in der Weltmetropole.

"Du hast da was zwischen den Zähnen"
"Du hast da was zwischen den Zähnen"

Der Valentinstag erweckt alle möglichen Wünsche und Gelüste. Doch die meisten Bekanntschaften verlaufen nicht wie vorher geplant, zum Beispiel als die Teenies Alex (Carter Jenkins) und Grace (Emma Roberts) an diesem besonderen Tag ihr "erstes Mal" geniessen wollen oder sich Josh (Topher Grace) Hals über Kopf in die geheimnisvolle Schönheit Liz (Anne Hathaway) verknallt.

Es ereignen sich zahlreiche Geschichten um verliebte Pärchen, Singles und selbsternannten Valentinstags-Hasser. Liebe und Schmerz beginnen sich zu vermischen, sobald die Schicksale einander überschneiden...

Auf den ersten Blick sieht Valentine's Day vielversprechend aus: Da reicht das Filmplakat kaum, um alle auftretenden Stars zu nennen, der Film dreht sich um die Liebe und die kleinen Problemchen damit, und wer Filme wie Love Actually gesehen hat, darf voller Vorfreude gespannt sein, ob denn die Damen und Herren aus Hollywood auch so beschwingt, lustig und sympathisch rüberkommen wie ihre englischen Kollegen. Vorweg genommen: Sie können's bei weitem nicht.

Unter der Regie des Komödien-erprobten Garry Marshall (Pretty Woman, The Princess Diaries) tummeln sich Ashton Kutcher, Julia Roberts, Anne Hathaway oder Jamie Foxx in kleinen Episoden, die sich allesamt um die Liebe drehen. Die einen wollen heiraten, andere sind frisch verliebt, die ältere Generation liebt sich sowieso speziell, und sitzengelassen werden auch noch ein paar. Das ist alles nett, kommt aber überhaupt nicht in Gang, lässt den frechen Witz vermissen und plätschert mehrheitlich unspektakulär dahin.

So toll es ist, einen so imposanten Cast zu haben, wenn man den Schauspielern keinen Platz zur Entfaltung gibt, kommen so steife Szenen heraus wie in Valentines Day. Die verschiedenen Geschichten verkommen zum Schaulaufen der Namen, die ohne grossen Enthusiasmus ihr Gesicht in die Kamera strecken, um sich so ihren Gehaltscheck abzuholen. Wer witzige Romantik oder gar schöne Liebeleien erwartet, muss lange warten. Denn das bricht leider viel zu selten durch die Mauer des Standards und der langweiligen Normalität.

Fazit: Valentine's Day läuft am gleichnamigen "Feiertag" sicherlich optimal, ist aber am Morgen danach schon wieder vergessen. Und solches will man auf der Suche nach der ewigen und erfüllten Liebe ja eh nicht erleben, oder? Ein schwacher Film ohne grossen Unterhaltungswert.

Die DVD kommt in guter Qualität daher. Das Bild macht zwar einen durchgehend dunkleren Eindruck, aber daran gewöhnt man sich. Tonmässig wird starker Dolby-Digital-Sound geliefert, der vor allem beim flotten Soundtrack gut zur Geltung kommt. In Sachen Extras hingegen hat Valentine's Day ausser ein paar nicht verwendeten Szenen und einem knapp dreiminütigen Blick auf Sex and the City 2 nichts zu bieten. Schade eigentlich, bei einem solchen Staraufgebot....

/ muri

Kommentare Total: 10

VesperLynd89

Valentine's Day schlägt in die selbe Kerbe wie die britische Produktion Love actually (viel Staraufgebot, Liebesgeschichten). Leider finde ich die US-Version trotz Staraufgebot weniger gelungen. Wenn man beide Filme vergleicht, werden auch teilweise die Geschichten kopiert (kleiner Junge verliebt sich, Trennung am Valentinstag), wobei man zugegebenermassen nicht viel Spielraum beim Thema Liebe hat.

Ich war die ganze Zeit nur damit beschäftigt die Promis zu zählen, als dass ich auf die Geschichte geachtet habe. Manche Charaktere bleiben völlig farblos, wie der von Jessica Alba zum Beispiel. Dadurch das man versucht hat, möglichst viele Promis in 2 Stunden Film zu quetschen, fehlte an manchen Ecken und Enden die Zeit um näher auf die Beweggründe und Motive der einzelnen Figuren einzugehen. In Erinnerung bleibt mir Anne Harthaway, die hier mal wieder ihr komödiantisches Talent zeigen kann. Mein persönlicher"Schocker" in diesem Film war die Rolle von Bradley Cooper. Da ist mir am Ende des Films doch tatsächlich die Kinnlade runtergeklappt. 😄

Kurzweiliger Liebeskitsch, einmal angucken reicht!

muri

Filmkritik: Blumen sagen mehr als tausend Worte

Roxygroove

nett und unterhaltend. Heute gelacht und morgen vergessen. Eigentlich schade für das Star-Aufgebot.

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