Unstoppable (2010)

Unstoppable (2010)

Unstoppable - Ausser Kontrolle
  1. ,
  2. 98 Minuten

Kommentare Total: 10

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hut

Filmkritik: Speed auf Schienen

ma

Freudige Überraschung. Unglaublich "straightforward" und an die 90er erinnernder Thriller, der kenen Moment zum Atmen oder Nachdenken lässt. Wieso der hier nicht grösser/in mehr Säälen startet ist jedoch ein Rätsel

HomerSimpson

Hmm, ich hab zwar schon nicht all zu viel erwartet (und wäre eigentlich viel lieber ein anderen Film schauen gegangen) aber irgendwie hat mich Unstoppable nicht überzeugt.
Natürlich konnte man schon erwarten das es ein No-Brainer wird (und da hab ich normalerweise auch nichts dagegen) aber die für mich nicht vorhandene Spannung machte den Film zu einem Erlebnis alsob man 2 Stunden lang einen langezogenen Kaugummi anschauen würe. Nicht nur hat man das Szenario schon 1000 Mal gesehen, aber auch jedes Klischee dieses Genre wurde eingehalten und somit hat man nicht nur ein tausendstel einer Sekunde das Gefühl alsob der Ablauf der Geschichte unvorhersehbar war...

Was den Film dann doch noch erträglich gemacht hat, war Denzel Washington und die kleinen Witze die zwischendurch mal ins Skript aufgenommen wurden.

Naja, nächstes Mal wähle ich den Film wieder aus 😄

woc

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yan

Ich habe mir nach dem für mein Empfinden eher schwachen Pelham 123 nicht all zu viel von Unstoppable erhofft. Auch die Geschichte liest sich im Voraus nicht als überaus spannend. Doch Tony Scott beweist einmal mehr, dass er auch mit einem überlangen Zug die Gemüter zu packen vermag. Denzel Washington und Chris Pine geben ein grossartiges Duo ab. Ethan Suplee als Auslöser für die Katastrophe passt ebenfalls wie die Faust aufs Auge. Unstoppable fesselt bis am Schluss und das obwohl man immer weiss, wie der Film ausgehen wird. Das Wissen über den Ausgang wirkt sich aber überhaupt nicht negativ aus, denn Tony Scott hat die Geschichte toll verpackt. Nette Wendungen sorgen für ein Ratespielchen, wie, wer und wann den Zug zum Anhalten kriegt. Mir hat auch die Alt gegen Jung Streiterei zwischen Pine und Washington sehr gut gefallen, auch wenn der Streit nie wirklich ausbricht, sondern mehrheitlich Wortgefechte dominieren.
Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Actionfilm, der zwar von Anfang an keine Geheimnisse über die Auflösung mit sich bringt, aber trotzdem den Spannungsbogen hoch halten kann.

RandyMeeks

Kurzweilige Unterhaltung die man am nächsten Tag auch schon wieder vergessen hat.
Kein schlechter Film, Denzel Washington und Chris Pine harmonieren zusammen auf dem Screen, Ethan Suplee darf - wie immer - den Dorftrottel und Kevin Dunn den arroganten Boss mimen, abgerundet mit einem weiblichen Touch durch Rosario Dawson.
Popcorn Kino von der Stange mit einem leider etwas unspektakulären Schluss.

WideScreen03608

Der ganze Film ist ein Ärgernis. Das fängt schon mit der hanebüchenen Erklärung an, warum der Zug Unstoppable ist. Und alle Versuche scheitern natürlich, und am Schluss gelingt dann doch genau dies, was zu Beginn noch unmöglich war. Super Logik. Ganz billig ist auch die Kopie des sich auf die Seite kippenden Zuges wie die Szene mit dem Bus aus Speed.

Und diesen Film mit dem grossen Vorbild Runaway Train beinahe gleichzustellen, finde ich schon ziemlich frech. Da kann ich wenigstens noch nachvollziehen, dass der Zug nicht angehalten werden kann und Runaway Train hat das, was Unstoppable in keiner Minute hat: Tiefgang und Glaubwürdigkeit.

Ich mag die Filme von Tony Scott und in jedem findet man seine typische Schnitttechnik und Kamerafahrten. In Unstoppable wirken sie aber durchwegs uninspiriert und einfach wahllos eingesetzt, bis zum Exzess. Schade.

Moonraker

Mal angenommen der Zug hätte doch unvermeidlich zur Detonation gebracht werden müssen😄, wäre der Film nicht gleich um Längen besser gewesen aber popcorntechnisch einfach logischer.
Ich meine, ein Tankgüterzug mit dieser Menge an hochexplosiven Chemikalien würde, um es filmisch von der Wucht und der Zerstörung her, glaubhaft wirken zu lassen eine unglaubliche Explosion zur Folge haben! Der Film wäre wahrscheinlich auch wegen dieser Explosion bekannt gewesen. Und er wäre einfach besser.
Doch ich finde ihn auch nicht schlecht! So ist es ja nicht. Die Darsteller finde ich einzeln und zusammen(im Film) einwandfrei. Und da ich auch sehr angetan von R. Dawson bin, ist für mich alles Ok in Unstoppable.
Bis eben auf die Kleinigkeit mit der nicht vorhandenen Ultra Hardcore Detonation.

yan

Haha, ja das wäre schon was gewesen, so ein ultra harter städtevernichtender Kill. So im Stile von Losers, da wurde ja zu Beginn auch mal mit der Brechstange die Komik im Blutsumpf unschuldiger Kinder ertränkt.

Moonraker

Moment, moment! Sowas um Gottes Willen nicht!
Drehbuchmässig wäre es ein leichtes gewesen den Zug z.B. aufgrund einer im letzten Moment gestellten Weiche ein bisschen ins Abseits fahren zu lassen und ihn dann neben einer vorgängig evakuirten Benzinraffinerie explodieren zu lassen😄
Und Collateral Damage muss wirklich nicht sein.

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