Operation: Endgame (2010)

Operation: Endgame (2010)

Oder: Ein blutiger erster Tag im Büro

Game Over!

Game Over!

Während an der Oberfläche die Präsidenten neu vereidigt werden und die Welt mit ihren Problemen kämpft, geht darunter die richtige Post ab. Ein junger Mann, den wir später unter dem Decknamen "Fool" (Joe Anderson) kennenlernen, hat heute seinen ersten Arbeitstag. Er wird vom unsympathisch wirkenden und stets fluchenden Chariot (Rob Corddry) und von High Priestess (Maggie Q) empfangen und in die seltsame Unterwelt der Organisation eingeführt. Schon bald merkt er, dass die beiden dort unten agierenden Teams, Alpha und Omega, nicht die besten Freunde sind und dass der Chef, Devil (Jeffrey Tambor), auch nicht über alle Zweifel erhaben ist.

Um was gehts hier genau?

Um was gehts hier genau?

Ausgerechnet dieser Mann wird dann auch noch tot aufgefunden, und jemand hat die "Operation Endgame" eingeleitet. Das heisst, dass die ganzen Büroräume dort unten explodieren werden. Man einigt sich darauf, dass die Agenten in Zweierteams - je einer pro Gruppe - miteinander arbeiten sollen und sich einerseits um den Hauptverdächtigen Hermit (Zach Galifianakis, kümmern und andererseits einen Ausweg aus dieser Misere finden müssen. Doch bald schon stellt sich heraus, dass diese Zweierteams sich lieber gegenseitig aufschlitzen und unser Neuling Fool total überfordert ist. Ob's trotzdem einen Ausweg gibt?


DVD-Rating

Verschiedene Killerteams gehen aufeinander los und hinterlassen ein Blutbad; bekannte Namen mit Kurzauftritten und eine vielversprechende Story: Was wir bereits aus Smokin' Aces oder The Tournament in ähnlicher Form kennen, wird nun in Operation Endgame nochmals aus der Mottenkiste geholt. Und einmal mehr wird der Zuschauer halt schon schaurig enttäuscht zurückgelassen.

Zwar werden viele bekannte Namen aufeinander losgelassen, aber so richtig packen kann das ganze Unternehmen nicht. Ellen Barkin, Odette Yustman, Ving Rhames oder Rob Corddry versinken in der flachen Story und den überfüssig brutalen Mördereien. Und auch The Hangover-Bartli Zach Galifianakis hat nicht viel mehr zu tun, als blöd in die Kamera zu grinsen und mit seinem Schutzanzug rumzulaufen. Ein bisschen wenig Action und Witz für die grossen Namen...

Fazit: Operation Endgame ist eine richtig schwache Umsetzung einer eigentlich vielversprechenden Geschichte. Primär wird einfach gemetzelt, und die Protagonisten sprechen sich mit den gar lustigen Tarnnamen an. Witz und Spannung gehen bald flöten, und auch wenn am Schluss noch ein bisschen Interesse aufkommt, ist es dann schon zu spät für einen guten Film. Leider.

Die DVD von Operation Endgame bietet einen Blick hinter die Kulissen der Produktion, der unkommentiert ein paar Sequenzen mit den Darstellern zeigt. Technisch hingegen hat vor allem das Bild ein bisschen Mühe, mit den schnellen Szenen mitzuhalten und ist auch sonst nicht vor Flecken sicher. Tonmässig ist alles okay, ohne wirklich zu glänzen. Aber das tut ja der Film an sich auch nicht...


OutNow.CH:

Bewertung: 1.5

 

07.03.2011 / muri

Community:

Bewertung: 1.7 (5 Bewertungen)

 

 

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