Djinns (2010)

Im Algerienkrieg muss eine Gruppe Soldaten ein abgestürztes Flugzeug suchen. Als sie von anrückenden Rebellen fliehen, flüchten sie in eine unheimliche Zitadelle und schrecken uralte und gnadenlose Kreaturen auf, die ihnen das Leben zur Hölle und ein Entkommen unwahrscheinlich machen...

Regie
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Darsteller
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Genre
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Laufzeit
103 Minuten
Produktion
, 2010
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IMDb, TMDb
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Hier sind Kugeln nutzlos...

Im Algerienkrieg muss eine Gruppe Soldaten ein abgestürztes Flugzeug suchen. Als sie von anrückenden Rebellen fliehen, flüchten sie in eine unheimliche Zitadelle und schrecken uralte und gnadenlose Kreaturen auf, die ihnen das Leben zur Hölle und ein Entkommen unwahrscheinlich machen...

Kommentare Total: 2

pps

Klar, das Konzept ist bekannt: Soldaten werden in eine wie auch immer ausgefallene "Ecke" gedrängt und müssen sich dann eines unbekannten, meist übersinnlichen Feindes erwehren. War schon tausendmal da - trotzdem hat mir Djinns sehr gut gefallen. Das liegt zum einen an der interessanten Ausgangslage - die Verwendung des Motivs der Djinns und die zeitliche Situierung während des Algerienkrieges. Schön, einmal Djinns zu sehen, die nicht blau und singend aus der Lampe räucheln, sondern gefährliche, wahnsinnig machende Wesen sind, die auch rein optisch sehr interessant und unheimlich inszeniert wurden.

Im Gegensatz zur Kriitk muss ich sagen, dass mir auch die Figuren sehr gut gefallen haben. Der "Frischling" Michel, der Cowboy, die stumme "Kampfsau" Ballant und der bissige Chef der Truppe Vacard - alles interessante Figuren, die man gleich in ein Figurenschema einreihen kann, aber die trotzdem (weitgehend) sehr sympathisch wirken. Die Dynamik zwischen den Figuren und der bedrohlichen Situation bildet so auch effektive Spannung auf. Und vielleicht fällt es da besonders den Damen im Publikum leicht, sich auf die Figuren einzulassen, denn einige der Jungs sehen auch noch recht gut aus ;-)

Dass es dann letztlich eben nicht nur darum geht, irgendwelche Monster zu bekämpfen, sondern dass auch deren Angriffe durchaus ihren Sinn haben, regt am Ende zusätzlich noch zum Denken an. Spannung, Humor, gute schauspielerische Leistungen und ein toll umgesetztes Grundkonzept machen aus dem "Soldaten gehen in die Wildnis und werden nach und nach dezimiert"-Schema einen sehenswerten Genremix.

db

Filmkritik: Hier sind Kugeln nutzlos...

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