Another Year (2010)

Another Year (2010)

Tom und Gerri sind sehr glücklich verheiratet. Ihre einzige Sorge gilt dem Sohn Joe, der mit dreissig die Frau fürs Leben noch nicht gefunden hat. Sie kümmern sich aber auch rührend um Mary. Die Sekretärin aus dem Spital, in dem Gerri arbeitet, ist fast etwas zu oft bei Tom und Gerri zu Besuch.

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
129 Minuten
Produktion
2010
Kinostart
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IMDb, TMDb
Thema
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Trailer 2 Deutsch, 01:56

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Zu Besuch bei Tom und Gerri

Tom und Gerri sind sehr glücklich verheiratet. Ihre einzige Sorge gilt dem Sohn Joe, der mit dreissig die Frau fürs Leben noch nicht gefunden hat. Sie kümmern sich aber auch rührend um Mary. Die Sekretärin aus dem Spital, in dem Gerri arbeitet, ist fast etwas zu oft bei Tom und Gerri zu Besuch.

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Kommentare Total: 2

El Chupanebrey

Ganz toller Film.

Das Drehbuch hat die Oscarnomination völlig verdient. Obwohl Another Year episodenhaft erzählt wird, funktioniert alles als Einheit, nicht zuletzt dank des Mike Leigh'schen Realismus, der auch hier wieder zum Tragen kommt. Wie im echten Leben kommen und gehen die Protagonisten ohne dass man - oder wenigstens Tom und Gerri - sich gross darüber Gedanken machen. Es gehört einfach zum Leben dazu. So gesehen muss man sich beim Titel des Films ein "Just" dazudenken, denn das ist im Grunde genommen, was Another Year ist: ein Jahr im Leben der Akteure. Manche Dinge ändern sich, manche bleiben so wie sie sind. Und das Leben geht immer weiter.
Gewürzt ist das Drehbuch zudem mit der herrlichen britischen Art, die wir uns von Mike Leigh ebenfalls gewohnt sind, und die vor allem in Form von Jim Broadbent präsentiert wird ("How are you coming along?" - "Inexorably!" 😄).

Überhaupt darf man die Schauspieler nicht vergessen: Broadbent und Ruth Sheen sind wunderbar als der ruhende Pol in einem eher unruhigen Umfeld. Lesley Manville ist stark als die zur Depression neigende Mary, David Bradley (bekannt als Argus Filch aus den Harry-Potter-Filmen) sagt nicht viel, hinterlässt aber einen bleibenden Eindruck, und auch Peter Wight überzeugt in der tragikomischen Rolle von Ken.
Natürlich tut Mike Leighs Charakterzeichnung ihren Teil. Die Figuren sind allesamt sehr vielschichtig und man hat keine Mühe, sich mit ihnen zu identifizieren.
Und last but not least: Grandiose Kameraarbeit von Dick Pope!

Fazit: Ein ruhiger Film über das Leben. Grosses kleines Kino.

5.5

rm

Filmkritik: Zu Besuch bei Tom und Gerri

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