Les amours imaginaires (2010)

Les amours imaginaires (2010)

Marie und Francis sind beide verliebt. Aber dummerweise nicht ineinander, sondern in den neu zugezogenen Nic. Um dem schönen Blondschopf zu gefallen, legen sie sich mächtig ins Zeug, ohne zu realisieren, dass sie dabei kein Fettnäpfchen auslassen und gleichzeitig ihre Freundschaft riskieren.

Regie
Darsteller
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Genre
,
Laufzeit
101 Minuten
Produktion
2010
Kinostart
, - Verleiher: Filmcoopi
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IMDb, TMDb
Thema
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Trailer Französisch, 00:59

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Ein bisschen bi schadet nie...

Marie und Francis sind beide verliebt. Aber dummerweise nicht ineinander, sondern in den neu zugezogenen Nic. Um dem schönen Blondschopf zu gefallen, legen sie sich mächtig ins Zeug, ohne zu realisieren, dass sie dabei kein Fettnäpfchen auslassen und gleichzeitig ihre Freundschaft riskieren.

Kommentare Total: 3

kiri

Der Soundtrack ist fantastisch und passt hervorragend zu dem etwas gar zu grosszügig verwendeten Slowmotions. Trotzdem sind diese absolut genial und man kann sich gemütlich und entspannt im Sessel zurücklehnen und einfach den Soundtrack mit einem farblich umwerfenden Videoclip, der noch ein bisschen Handlung hat geniessen...

Dass sich die zwei Protagonisten so zum Affen machen, hat teilweise extrem genervt. Trotzdem sollte der Film wohl genau so sein. Wie schon geschrieben wurde, war einfach die Figur des Nic viel zu platt und höchstens unsympathisch und deswegen dieses Affentheater teilweise wirklich ausserordentlich schwer nachvollziehbar.

Ansonsten hat mich umgehauen, dass ich dieses Kanadische Französisch peinlicherweise einfach fast nicht verstehe... weshalb ich wohl (trotz untertitel) auch doppelt glücklich war um die voll entspannenden Slow Motions mit dem wunderbaren Soundtrack.
Sowieso: Ein Film mit Bachs schönsten Cello Suiten, Dalidas interpretation von Bang Bang, Songs von Indochine, Fever Rays 'Keep the Streets empty for me' und als Zugabe noch ein paar 90ies 'Klassiker' und Französischen Chansons, kann ja gar nicht wirklich schlecht sein, oder?! :)
Wirklich gestört hat mich dabei nur, dass Dalidas Bang Bang etwas gar inflationär gebraucht wurde... nach dem xten Mal, war da einfach die Wirkung weg.

crapshack

Les amours imaginares oder Xavier Dolan ist ein Genie

Habe den Film nun auch vor ca. einer Woche gesehen und war zuerst (kurz nach Ende des Filmes) hin- und hergerissen zwischen völliger Begeisterung über das cinematische Meisterwerk oder tiefer enttäuschung über die plumpe Story die schlussendlich erzählt wird.

"Les amours imaginaires" auf jeden Fall ein von den Bildern her ein wunderschöner Film, welcher aber sowas von genau meinen Geschmack trifft. In der Kleidung der Protagonisten (ich will Francis' Frisur!), der gewählten Musik für die Szenen sowie die Darstellung der Szenen selber. Dolan hat genau zur richtigen Zeit zur richtigen Musik eingesetzt damit die Szene trotz des eher schwächelnden Plotes superb wirkte.

Meine absolute Lieblingsszene (Der Effekt mit dem Rot/Weiss-Wechsel ist schlichtweg genial und hat mich im Kino völlig umgehauen): http://www.youtube.com/watch?v=roLmFo3rWYc

Ein weiteres gutes Beispiel der Komposition SloMo/Musik: http://www.youtube.com/watch?v=E8TX7huaiU4

Nach soviel Lob muss der Film leider auch ein bisschen Kritik einstecken -- vorallem von der Rolle vom Nic war ich sehr enttäuscht und wie sich die Beiden für ihn wirklich zum hinterletzten Affen gemacht haben... Da habe ich während des Filmes wirklich sehr oft gedacht "wtf.. so krass blamieren würde sich jetzt wirklich niemand" und zudem hat also Nic die beiden wirklich teils sehr mies und offensichtlich gegeneinander aufgespielt. NIchtsdestotrotz kann man aber sagen (und da Stimme ich dem Autor vollkommen zu!) dass Monia Chokri und Xavier Dolan wirklich in ihren Rollen aufgehen und ein unglaubliches Duo abgeben.

Abschliessend möchte ich noch kurz den ein bisschen komischen, aber auf seine Art speziellen Vorfilm "Amourettes" eingehen, welche zwei Modellmännchen (wie nennt man diese bewegbare Figürchen, welche Zeichner immer abzeichnen.. Egal) zeigen... Und zwar bei ziemlich exzessiven Sex. Jep. War zwar super gemacht und ging sehr gut als Kurzfilm durch, aber irgendwie war er mir zu abstrakt mit seinen 10 Minuten "rumgeficke". Kam mir vorallem am Anfang vor als würde ich einen Porno für Kunstfilmstudierende sehen...

Hauptfilm: 71%, Abzug für den SEHR faden Plot
Vorfilm: 40%

hom

Filmkritik: Ein bisschen bi schadet nie...

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