The American (2010)

The American (2010)

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  3. 105 Minuten

Kommentare Total: 22

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jon

Filmkritik: Castel del Monte sehen... und sterben?

muri

Es ist ein enttäuschend langsamer Film geworden, diese Clooney-Show. Minimal inszeniert sieht man dem Herrn beim Alltag zu, und der ist höchstens in der letzten Viertelstunde ein bisschen interessant.

Wir sehen:
Clooney beim Autofahren
Clooney beim Spazieren
Clooney beim Kaffeetrinken
Clooney beim Morgentraining
Clooney beim Entdecken des Dörfchens
Clooney beim Sex
Clooney beim Automechaniker
Clooney bei Gesprächen mit dem Pfarrer
etc, etc.

Die Geschichte jedoch wird mehrheitlich fast vergessen, wenn der Schorsch durch die Strässchen täppeled, sich in eine Nutte verliebt und mit dem Pfarrer (die einzig sympathische Rolle im Film) seine Differenzen hat.

Nein, dieser Film ist schlichtweg langweilig und nur weils in den letzten Filmminuten ein bisschen interessanter wird, schafft ers bei mir grad noch auf 2 Sterne. Obwohl A) das Finale ja sowas von vorhersehbar ist und B) die letzten Sekunden des Films einfach nur blöd sind.

Schwach.

El Chupanebrey

Zitat jon (2010-09-08 18:00:00)

Thekla Reuten, welche man möglicherweise aus In Bruges kennt

Nicht nur möglicherweise - "You guys are crazy!" 😄

[Editiert von El Chupanebrey am 2010-09-19 19:23:50]

crs

Edel filmen alleine, macht noch lange keinen guten Film aus, Herr Corbijn

ma

Nö, aber eine intensive Stimmung, ein guter Clooney, viel Symbolik und ein Fuchs der durchs Bild läuft schon

crs

Intensive Stimmung? Das musst du mir jetzt erklären.

ma

Mich hat der Film hypnotisiert und in den einsamen Gassen wurde ich von Clooneys Paranoia angesteckt, an jeder Ecke kann wer lauern. Die Musik vom Gröni fand ich auch ganz toll und Ende Jahr werd ich mich bei der Top Ten 2010 höchstwahrscheinlich gerne an "The American" zurückerinnern.

[Editiert von ma am 2010-09-21 14:39:09]

crs

Für mich hatte der Film ausser den Bildern nicht viel zu bieten.
Du wirst mir zwar für diesen Vergleich den Kopf abreissen, aber wenn nur die Bilder toll sein sollen, dann können wir auch Transfomers 2 gucken 😄

ma

Zitat crs (2010-09-21 14:40:07)

Für mich hatte der Film ausser den Bildern nicht viel zu bieten.
Du wirst mir zwar für diesen Vergleich den Kopf abreissen, aber wenn nur die Bilder toll sein sollen, dann können wir auch Transfomers 2 gucken 😄

Fälscher könnte diese Aussage nicht sein. Kopf ab!

crs

Der Vergleich ist, dass beide Filmen optisch toll sind, aber bei beiden die Story etwas auf der Strecke bleibt. Aber natürlich ziehe ich The American dem Transformers 2 vor 😉

Ghost_Dog

schnarch-gähn. der anfang ist vielversprechend, und das ende ist auch gelungen, aber dazwischen ist leider nicht viel los ausser der warmen bergluft. schade.

splendora

Das einzige was mich gepackt hat waren die schönen Bilder. Der Rest: Schnarch.

oldpossum

Zitat splendora (2010-09-30 11:10:05)

Das einzige was mich gepackt hat waren die schönen Bilder. Der Rest: Schnarch.

Absolut einverstanden! Die Bilder des Abruzzen-Städtchens oberhalb Perugia sind hübsch, doch das muss man sich mit endlosen Clooney-closups hart erkaufen...
Endlos, voraussehbar, stinklangweilig.
Bin rausgelaufen. 😕

kiri

Wirklich langweiliger pseudokünstlerischer Film.
Erinnert mich in der Farbgebung und der ausblendenden Schnitte wegen, irgendwie an die 80er/frühen 90er Jahre.

Die Bilder sind zwar sehr stimmig stilvoll, aber auch sehr eintönig.

Und wie oben schon geschrieben wurde:

Zitat muri (2010-09-16 07:08:08)

Wir sehen:
Clooney beim Autofahren
Clooney beim Spazieren
Clooney beim Kaffeetrinken
Clooney beim Morgentraining
Clooney beim Entdecken des Dörfchens
Clooney beim Sex
Clooney beim Automechaniker
Clooney bei Gesprächen mit dem Pfarrer
etc, etc.

Das triffts genau!

Das Paradoxeste finde ich allerdings das Filmplakat. Wieso wird Clooney dort in Action gezeigt, wenn es bei diesem Film um alles andere als Action geht?!

El Chupanebrey

Der einzige Gedanke, der mir beim Lesen dieses Threads immer wieder durch den Kopf geistert: "Meine Güte, wie würden die Outnower erst The Limits of Control auseinandernehmen..." 😉

th

Zitat ma (2010-09-21 14:38:08)

Mich hat der Film hypnotisiert und in den einsamen Gassen wurde ich von Clooneys Paranoia angesteckt, an jeder Ecke kann wer lauern. Die Musik vom Gröni fand ich auch ganz toll

ging mir genauso: meine tiefen erwartungen wurden locker übertroffen - fand den film ganz ok. auch wenn die grosse action ausbleibt, so richtig langweilig war mir nie.

Chemic

Keine Ahnung warum aber der Film hat mich jetzt auch irgendwie gepackt. Es ist so wie beim phänomenalen Michael Clayton welcher auch besser ist als es die Ausgangslage eigentlich vorsieht.

Unglaublich aber wahr, ja es ist tatsächlich sehenswert wie unser Eduardo hier einen Kaffe trinkt, da mal schnell was bastelt, dann mit dem Feldstecher wieder aus dem Fenster guckt und zur Abwechslung dann auch mal ein paar Wörter spricht. Hab zwar auf Action und etwas Dynamik bis am Ende vergeblich gewartet, wirklich vermissen tut man diese Dinge aber erstaunlicherweise nicht. Das zählen der grauen Haare bei George oder auch der reizende Anblick von Violante Placido macht den fehlenden Drive allemal wieder wett. 😉

pj

Da kann ich mich nur der Meinung gleich eins oberhalb anschliessen: Die Action vermisst man in diesem Film keine Minute. Die Szene mit der Flucht des Attentäters ist schon fast etwas zuviel des guten und wirft auch unnötige Fragen auf, welche sonst gar nicht erst aufkommen.
Gewaltige Bildsprache, ein souveräner Clooney, ein Film der von unverbrauchten Locations lebt ... fands super und möchte gerne mehr davon sehen.

RandyMeeks

Naja... fand den Film extrem schwach.
Und ich will ja jetzt nicht auf die sexistische Schiene, aber wer von euch hat der Blondine die Auftragskillerin abgenommen?

yan

The American ist in der Tat kein Actionfilm, viel mehr eine dramatische One-Man-Show eines ziemlich paranoiden Profikillers, sehr schön in Szene gesetzt, aber ohne jegliche Höhepunkte. Trotzdem macht Clooney Vieles richtig. Seine Mimik ist zwar nicht gerade vielseitig, dafür kann man aber seine Unsicherheit und Aengste wunderbar nachempfinden.Violante Placido ist zudem eine wunderschöne Frau und die Erotik kommt auch überhaupt nicht zu kurz. Was mich aber an The American am meisten gestört hat, ist die Auflösung. Es gab nämlich keine. Der eigentliche Auftrag wurde zur Nebensache und der Schluss wurde einfach mal so in fünf Minuten völlig überhastet reingehauen. Alles in allem dankt man hier vor allem dem schönen Italien, der Erotik und der gut gespielten Paranoia Clooney's, dass der Film nicht zur Trägheitsnummer verkommt. Action, intelligente Twists oder eine starke Auflösung sucht man leider vergebens.

euros

Gerstern erst gesehen, hab da wohl was verpasst.
Hat mich sehr stark an Antonionis "Professione: reporter" mit Jack Nicholson erinnert.

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Hat mir gut gefallen. Clooney spielt die Figur sehr überzeugend. Man spürt stets seine Ängste und Einsamkeiten als Auftragskiller. Dies macht The American packend. Es benötigt nicht mal unbedingt viel Action oder Spannung.

4.5

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