Willi und die Wunder dieser Welt (2009)

Willi und die Wunder dieser Welt (2009)

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  2. 78 Minuten

Filmkritik: Wie geht denn das genau?

Dem Linken fehlen ein paar Hamburger
Dem Linken fehlen ein paar Hamburger © Cineworx

Willi (Helmar Willi Weitzel) hat das Fernweh gepackt. Seine Freundin, die Weltenbummlerin Frau Klinger, hat ihn auf die Idee gebracht, die Welt zu sehen und Abenteuer zu erleben. Nun ist Frau Klinger tot, und Willi hat ihr versprochen, ein Kästchen Sand aus der Sahara zu organisieren und auf ihr Grab zu legen. Und zwar genau von dem Ort, an dem sie ihr Lieblingsfoto gemacht hat.

Willi macht sich auf seine Tour und startet in Australien. Dort soll er im Dschungel einem Ameisenforscher begegnen, der ihm dabei einiges über die Krabbler erzählt. Davon lässt sich unser Reisender nicht aufhalten und fliegt ins ewige Eis zu den Eisbären. Da wird eine Eisbärenfalle geprüft, und bevor's in die grosse Stadt Tokio geht, wird auch noch einiges an Info geliefert.

Auf der Suche nach Knut
Auf der Suche nach Knut © Cineworx

In Tokio hingegen lernt Willi die kleinsten Hotelzimmer der Welt kennen, versucht sich als Sumo-Ringer und verirrt sich gnadenlos zwischen den Wolkenkratzern und den gigantischen Mengen von Leuten, die sich da herumtreiben. Bevor's dann schlussendlich in die heisse Sahara geht (zum Sand suchen), wird Achterbahn gefahren, die U-Bahn benutzt und sich ab der komischen Stadt gewundert. Aber auch in der Sahara ist das Abenteuer keineswegs zu Ende, denn wenn Skorpione krabbeln und das Wasser knapp wird, dann kriegt's auch Willi mit der Angst zu tun.

Seit Jahren macht sich eine ewig gut gelaunte Frohnatur auf, den Kindern die Welt zu erklären. Willi ist neugierig, will alles wissen und hinterfragt auch die hartnäckigsten Probleme. Nun hat er den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft und präsentiert seinen ersten grossen Film, in dem er uns auf eine tolle Weltreise mitnimmt und Orte zeigt, die spannend, interessant und wunderschön sind.

Willi und die Wunder dieser Welt ist für Kinder und neugierige Erwachsene und bietet tolle Einblicke in Hilfsarbeiten und Forschungen in Australien sowie witzige Sequenzen in Tokio. Vor allem der Ausflug zum Sumo-Ringen macht Spass und wird den Zuschauern einige Lacher rauskitzeln können. Dafür mag der zweite Abschnitt, der bei den Eisbären, nicht ganz das zu halten, was man hätte erwarten dürfen. Auch der letzte Teil in der Wüste ist ein bisschen lang geraten.

Fazit: Von einem sympathischen Helden getragen, ist Willi und die Wunder dieser Welt ein Film, den man ohne Probleme mit den Kids anschauen kann und der obendrauf sogar noch einen Hauch von Lerneffekt zu bieten hat. Wer als Erwachsener Formate wie "Galileo" mit Wonne guckt, wird auch hier zu seinem Infotainment kommen.

Dani Maurer [muri]

Muri ist als Methusalem seit 2002 bei OutNow. Er mag (fast) alles von Disney, Animation im Allgemeinen und Monsterfilme. Dazu liebt er Abenteuer aus fremden Welten, Sternenkriege und sogar intelligentes Kino. Nur bei Rom-Coms fängt er zu ächzen an. Wobei, im IMAX guckt er auch die!

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Kommentare Total: 4

rem

Hab es mal gesehen, als er einen Kameramann interviewte, der seine krasse SteadyCam vorführte!

Chemic

Zitat Scr@ch (2009-11-02 23:01:21)

Der Typ moderiert doch sonst eine Kindersendung...irgendwo...😊

Willi wills wissen im WDR. 😄
Einmal gesehen vergisst man diese Knalltüte nicht mehr so schnell.

rem

Der Typ moderiert doch sonst eine Kindersendung...irgendwo...😊

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