Transformers: Revenge of the Fallen (2009)

Transformers: Revenge of the Fallen (2009)

Transformers - Die Rache

Sam Witwicky ist auf dem Weg aufs College. Die Freundin lässt er zurück und auch seine Erinnerungen an die Roboter, die ihm das Leben schwer gemacht haben. Als er aber ein Stückchen des "Allspark" findet, fängt er an Visionen zu haben. Das bringt auch wieder die bösen Maschinen in Fahrt.

Regie
Darsteller
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Genre
, ,
Laufzeit
150 Minuten
Produktion
2009
Kinostart
, , - Verleiher: Universal
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IMDb, TMDb
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Trailer 3 Englisch, 02:19

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Gross, grösser, Bay

Sam Witwicky ist auf dem Weg aufs College. Die Freundin lässt er zurück und auch seine Erinnerungen an die Roboter, die ihm das Leben schwer gemacht haben. Als er aber ein Stückchen des "Allspark" findet, fängt er an Visionen zu haben. Das bringt auch wieder die bösen Maschinen in Fahrt.

Manchmal ist mehr nicht gut genug...

Sam Witwicky ist auf dem Weg aufs College. Die Freundin lässt er zurück und auch seine Erinnerungen an die Roboter, die ihm das Leben schwer gemacht haben. Als er aber ein Stückchen des "Allspark" findet, fängt er an Visionen zu haben. Das bringt auch wieder die bösen Maschinen in Fahrt.

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Kommentare Total: 106

grimlock

Zunächst, bitte sorry für den langen Text. Mein Fazig gleich vorneweg: Beim ersten Mal Sehen fand ich den Film schlecht. Beim zweiten Mal fand ich ihn sehr schlecht. Und inzwischen, muss ich sagen, muss ich meine Meinung (gerade als Transformers-Fan) einfach mal los werden:

Während man bei Transformers I noch über die Vielzahl an Schwächen hinweg sehen konnte - einfach, weil Optimus Prime & die Autobots so genial in Szene gesetzt wurden :) - schlägt's mit dem Unsinn hier dem Fass einfach den Boden aus:

Das beginnt schon bei der offensichtlichsten Szene: Ein Roboter mit Krückstock? Wie Bitte?!? Ist ihm das rechte Hüft-Scharnier eingerostet? Oder hat er im Knie in der Elektronik einen Kurzen? Aus welchem Grund baut man einem / baut sich ein Roboter eine künstliche Geh-Hilfe? ??? Also viel deutlicher kann man IMHO dem Publikum nicht zeigen, dass man es für gehirnamputierte Idioten hält....

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Nun das Ganze im Detail:

1) Personen & Dialog:
* Das ist kein einziger Gag drinnen, bei dem ich auch nur ansatzweise schmunzeln musste. Im Gegenteil: Bei den meisten möchte man vor Fremdschämen im Boden versinken... - Die Szene da an der Grenze / der kleinwüchsige General? Findet das wer lustig? Sich über Kleinwüchsige lustig zu machen? Und "Das ist mein Volk! Ich bin zu 136% Araber!" Häh?
* 4 Hauptdarsteller, bei denen man sich in jeder Szene denkt: Herr, lass sie vorüber gehen!
* Nebendarsteller: Die sind noch lächerlicher & unnötiger als die Hauptdarsteller: Quasi die "Side-Kicks" zu den Haupt-Kicks...

2) Handlung & Action:
* Eine Dramatik, bei der man sich, je länger der Film dauert, immer mehr denkt: OMG... Warum schiessen die Decepticons so schlecht?! "Da! Bitte! Der rennt genau vor dir! Der dämliche Warwitzcky, und der dämliche Irgendwas & der dämliche Noch-Irgendwas! Jetzt TRIFF die doch ENDLICH!!!" ... damit der Schrecken ein Ende hat & der Abspann kommt...
* Ich finde es ja immer bezeichnend, wenn Regisseur & Drehbuchautor & Schnitt & Dialogschreiber & ich-weiss-ja-gar-nicht-wer-alles-das-verbrochen-hat, es schaffen, dass man, je länger der Film dauert, desto mehr hofft, dass die Hauptdarsteller endlich alle krepieren... und endlich die Werbung kommt... Ich hab noch nie so gern Werbung für Hautcreme und Tampons gesehen wie nach diesem Film...


3) Die Roboter

3a) siehe oben. Oh, ich verstehe mittlerweile: "alt" drückt man im Film aus mit alt=gebrechlich und weise=langer Bart. Also muss ein "alter, weiser Roboter" eine Krücke haben und unsinnige, länglich-metallene Dinger unter dem Kinn... Okay, Logik á là Bay. Alles, damit der dumme Publikum weiss, dass them Krücken-Transformer jetzt jo eyn ganz ganz Alten ist... aber sei's drum. Ich sagte es schon oben... omg?

3b) Die Decepticons. (was mir als Transformers-Fan noch extra-negativ aufstösst): Die sind nun endgültig zu reinen Spinnen-&-Skorpion-&-Schlangen-Reptilien-Silberdingern mit Flügeln verkommen. Ganz im Sinne: Sie sind hässlich, die sehen aus wie Spinnen und Kakerlaken, ALSO darf man sie umbringen. Moralisches Hollywood in Reinkultur: Hübsch/Gutaussehend = Gut = die Helden, Hässlich = Böse = die darf man umbringen. Gerade, dass sie nicht auch noch mit russischem Akzent sprechen... damit das Publikum in dieser ach-so viel-verschachtelten Handlung nicht den Überblick verliert, wer die Böhzen sind...


4) Anmerkungen zur Original-TV-Serie / moralische Aspekte:

* Überhaupt: Gehört diese ganze Sache imho inzw. umbenannt in ___"Michael Bay's Transformers"__. WEIL: Mit der TV-Serie hat das inzw. (leider) überhaupt nix mehr zu tun.

* Wo ist Megatron, die Riesen-Kanone hin? (oh, den haben sie ja klugerweise gleich im 1. Teil gekillt...). Wo ist dessen ewiger Kampf mit Starscrem um die Führung der Decepticons hin, der den Figuren Tiefe und Hintergrund verlieh? Wo ist der Kampf der Decepticons um Energie hin, für den Kampf auf Cybertron? Nichts davon ist da. Das ist degeneriert zu einem schlichten Kampf: Gut = Menschen & Autobots vs. Böse = Aliens / aka Decepticons.

* Wo ist der ganze MORALISCHE HINTERGRUND des Konflikts Autobots vs. Decepticons hin? Der Unterschied, dass Autobots das menschliche Leben für schützenswert betrachten; während für die Decepticons die Erde nur ein rohstoffreicher Planet voller kleinem, organischem Ungeziefer ist... (was, angesichts der tonnenschweren Roboter verglichen mit den kleinen, durchschn. 60-120kg-organischen-Menschleins... völlig nachvollziehbar ist...) Oder wie würden wir Menschen uns verhalten, wenn wir auf einen Planeten voller Erdöl stiessen, der nur von Kakerlaken besiedelt wäre? Wir wären sogar noch (!) "schlimmer" als die Decepticons: Wir würden zuerst einmal sämtliche Kakerlaken ausrotten; BEVOR wir die Rohstoffe ausbeuten würden... oder lässt irgendwer bei sich daheim in der Küche die Mäuse am Leben, die ja auch nur versuchen, Nahrung zu finden & Nachkommen zu zeugen? ^^ [Wie es Agent Smith in The Matix schon sagte: "A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet. You're a plague and we are the cure."]

In Wahrheit sind wir Menschen den Decepticons viel näher als den Autobots.

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Oh, ich vergass. Das wäre ja alles viel zu kompliziert für das Gehirn-Abschalter-Blockbuster-Publikum, auf das Mr. Bay seine Filme offenbar abzielt...

Was ich nicht begreife: Sie haben doch eine ganze TV-Serie als Vorlage? Warum nehmen sie nicht (wie die Macher von X-Men das offensichtlich geschafft haben), ein paar bereits bestehende Episoden her und bauen die nach Blockbuster-&-Action-Tauglichkeit zusammen?

ZB S01E07 / Skyfire: Ein alter, mächtiger Forscher-Flieger stürzt auf der Erde ab. (der war auf gemeinsamem Aufklärungsflug Richtung Erde mit Starscream / Decepticon). Ersterer ist dann abgestürzt & im Erden-ewigen Eis gefroren; und den finden sie dann & tauen ihn auf. [wem das auffällt, das kommt sogar in irgendeinem Teil des Franchise vor... Aber sogar bei einer 100% bestehenden, moralisch völlig durchdachten Handlung, schafft es Mr. Bay, daraus ein reines, moralisch völlig befreites, militärisches Bummbumm-Good-(Human & Autobots)-vs-Bad-(Decepticons)-Alien-Kino zu machen...]

Oder S01E08 / The Dinobots: Die Decepticons werden stärker, deswegen bauen die Autobots neue Roboter - eben die Dinobots. Und diese, eben extrem mächtigen Roboter, verstehen zunächst überhaupt nicht, was diese "winzigen, organischen 100-Kilogramm-Lebewesen" unter ihren je 10-Tonnen-Füssen eigentlich wollen... Weswegen sie zunächst einmal die Autobot-Basis verwüsten, dann durch eine Stadt marschieren (wo sie natürlich wieder nicht kapieren, warum sich diese gerade 2-Meter grosse Lebewesen [angesichts iherer 100-150 Meter Höhe] darüber aufregen... WIE wir Menschen uns auch nicht viel darüber bekümmern, dass wir mit einem Tritt einen jahrelang aufgebauten Ameisenhügel zunichte machen...). Und dann versuchen natürlich die Decepticons, diese auf ihre Seite zu bekommen... Und die Menschen müssen dann etwas versuchen, um diesen zu erklären, dass sie nicht ausgerottet gehören wie Kakerlaken; und die Autobots müssen natürlich auch was tun, und die Decepticons versuchen natürlich, eben dieses zu verhindern.... und so weiter und so fort.... Ich meine, das wäre bei weitem mehr logische Handlung / alleine basierend auf einer einzigen Episode des Originals / als in diesem ganzen schrecklichen sog. Blockbuster...

Aber ich höre schon auf zum Schimpfen... :(

--

Bitte sorry für die vielen Zeilen. Damit hier mein Schluss-Fazit: Der Film ist für unvoreingenommene Seher wahrscheinlich einfach nur schlecht. Für Menschen, die die Original-Serie kennen, allerdings eine Katastrophe. Der einzige Grund, IMHO, warum man sich Transformers - Revenge ansehen kann, das ist:

Megan Fox in hautengen, weissen Jenas und Stiefeln, die in Zeitlupe mit durchwegs "Bouncing-Tits" auf die Kamera zu läuft... Dafür gibt's von mir auch den einen Stern. ;)

ma

Wiedermal mit viel Goodwill geguckt, wiedermal erschreckend wie schlecht der wirklich ist.

El Chupanebrey

Ich muss sagen, ich bin mehr oder weniger der Meinung von Peter Travers. Vielleicht ist Transformers: Revenge of the Fallen nicht ganz der schlechteste Film der Dekade, aber er ist sicher einer der Favoriten für "Schlechtester Blockbuster der Dekade". Die Schauspieler gehen einem auf die Nerven (John Turturro, wieso?!), der "Humor" ist nicht lustig und die Roboter werden auch ganz schnell mal alt (Joa, die Effekte sind ganz nett).
Ausserdem fehlt es dem Film an etwas, wovon bei Michael Bay sonst ein Overkill vorhanden ist: Epische Momente.

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Was soll das? Optimus Prime wird mal kurz in einem einminütigen Kampf umgebracht, hallo? Das ist eine Kultfigur, die hat einen "grösseren" Tod verdient!
Noch schlimmer aber ist Tod des Fallen One: Der wird auch so nebenher gekillt und auch er stirbt nicht mit einem Knall, ihm gehen relativ sanft die Lichter aus. WTF?

Ach, und natürlich enthält der Film noch ein paar Dinge, bei denen ich wirklich meinen Kopf in einem Kissen vergrub:

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- Roboter-Himmel?!
- Ich bin ja kein Hirsch in Physik, aber das problemlose Überleben in einem Auto nach einem Sturz aus ca. 100 Metern überlebt niemand - nicht einmal in einem Actionfilm! Und von dieser Saugaktion am Schluss will ich gar nicht erst anfangen...
Dass in solchen Filmen die Physik ein paar mal etwas locker gesehen wird, weiss ich und kann ich akzeptieren, aber alles geht dann auch nicht.
- Megan Fox ist jetzt endgültig zur Nutte verkommen.
- Metallhoden?!
- Ein weiblicher Transformer, der nach sage und schreibe zwei Sekunden abgeknallt wird. 😴
- Plotloch über Plotloch...
- Die "schwarzen" Zwillinge...
- Die "Liebesdialoge" zwischen Sam und Mikaela...

Wozu der Film aber zu gebrauchen ist - und das habe ich gestern aus erster Hand erfahren - ist zum gemeinsamen ultimativen Nachspielen von MST3000. So verlebte ich gestern doch noch zweienhalb witzige Stunden. 😊

[Editiert von El Chupanebrey am 2010-06-26 22:14:25]

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