The Twilight Saga: New Moon (2009)

The Twilight Saga: New Moon (2009)

New Moon - Biss zur Mittagsstunde
  1. , ,
  2. 130 Minuten

Filmkritik: Ewigi Liebi

Wiedermal das Popkorn vergessen...
Wiedermal das Popkorn vergessen...

Bella Swan (Kristen Stewart) wird 18 und somit ein wenig unabhängiger. Eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch das, was sie sich am meisten wünscht, lässt sich nur schlecht in Geschenkpapier einwickeln: Sie will unsterblich werden, damit sie für immer und ewig mit ihrem Vampir-Freund Edward Cullen (Robert Pattinson) zusammen sein kann. Denn der Gedanke, immer älter zu werden und Edward früher oder später zu verlieren, ist für sie unerträglich. Doch Edward selbst ist dagegen, sie zum Vampir zu machen. In der Hoffnung, dass Bella in Sicherheit und wegen ihm nicht ständig einer Gefahr ausgesetzt ist, beschliesst die Familie Cullen, die Kleinstadt Forks zu verlassen.

Begossener Pudel?
Begossener Pudel?

Die Wintermonate vergehen und Bella verspürt keine Lebensfreude mehr. In ihrer Trauer wendet sie sich an Jacob Black (Taylor Lautner), der dem mysteriösen Quileute-Stamm angehört. Ihm gelingt es tatsächlich, Bella etwas abzulenken. Doch auch bei Jacob ist nicht alles so, wie es zu sein scheint...

Über 40 Millionen Buch-Exemplare der Twilight-Saga von Stephenie Meyer wurden bereits verkauft. Die erste Verfilmung war an den Kinokassen ebenfalls ein Erfolg und die Vorfreude bei vielen Fans der Reihe dementsprechend gross. Mit Chris Weitz wurde zudem ein Regisseur an Bord geholt, der mit The Golden Compass schon Erfahrung im Fantasy-Genre sammeln konnte.

Die Geschichte von The Twilight Saga: New Moon wirkt deutlich erwachsener und reifer gegenüber dem ersten Teil. Es steckt mehr dahinter. Im Grunde aber bleibt der Film der Romantik-Linie treu, diesmal aber mit deutlich weniger Kitsch. Beibehalten hat man die ruhige Erzählweise, die aber sehr gut zur düsteren und unheimlichen Atmosphäre passt. Es sind vor allem die Szenen in den Wäldern und an den Klippen, die dieses Ambiente unterstützen. Allerdings enthält der Film doch einige in die Länge gezogene Passagen, und echte Highlights gibt's nur wenige. Insgesamt wirkt der Film aber in sich stimmiger als Twilight. Ein Grund dafür ist der Soundtrack, welcher nicht so sehr in den Vordergrund gedrängt wurde. Zudem sind die Special Effects deutlich besser. Die Vampire "hängen" nicht mehr in der Luft herum, sondern können richtig flott kämpfen, und die Animationen der Werwölfe sind ebenfalls gelungen.

Die Charaktere tragen viel zum Reifeprozess der Reihe bei. Kristen Stewart spielt ihre Rolle überzeugend und glaubwürdig, und im Zusammenspiel mit Taylor Lautner darf sie sogar ab und zu lächeln. Dieser wiederum ist lange der Schnüggel im Film, ehe er seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellt. Vom Rest des Casts kann man sicherlich Ashley Greene als Alice Cullen hervorheben, die ab und zu Schwung auf die Leinwand bringen darf. Einzig Robert Pattinsons Spiel wirkt, wie schon im Vorgängerfilm, manchmal etwas verkrampft und aufgesetzt. Da seine Screentime vorlagengetreu heruntergeschraubt wurde, gibt's für die Mädels als Ausgleich Werwolf-Jungs, die immer wieder oben ohne über die Leinwand huschen.

Fazit: In The Twilight Saga: New Moon wird wieder einiges an Herzschmerz geboten. Die Story hat sich aber positiv weiterentwickelt und bringt die Reihe klar vorwärts. Zudem braucht der Film, im Gegensatz zu Twilight, keine grosse Anlaufphase und vermag von Beginn an zu unterhalten. Trotzdem hätte etwas mehr Action nicht geschadet. Alles in allem also eine zielgruppengerechte Fortsetzung, bei der Fans des ersten Teils voll auf ihre Kosten kommen.

/ rhe

Kommentare Total: 18

BooBee

Wir sind gleich mit dem zweiten Teil eingestiegen, weil ich (Mann) die Reihenfolge nicht begriffen habe. Bin aber nur mässig begeistert - eigentlich war es ein sehr langweiliger Film...

Da hätte ich mir - nach den Schwärmereien über die Bücher - deutlich mehr erwartet! Den ersten Teil werden wir daher wohl nicht nachholen, und ob der dritte Teil uns begegnet ist ebenso offen :-x

Ghost_Dog

die hello-kitty version einer vampir saga geht weiter. der streifen lässt sich am besten so zusammenfassen: *schmachttttt!!!!!!!* 😏 denn zumindest in der ersten stunde passiert gar nix anderes. highlight: das treffen mit dem "vampirgericht". ansonsten... tja. und pattinson kann einfach nicht genug schauspielern. highlight in der unhimmlischen familie ist da die kesse und quirlige schwester alice.

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geil ist auch die victoria, sie kommt mal immer wieder vorbei, macht nix wirklich gefährliches und verzieht sich wieder, und keine sau interessiert... bei einem unvermeidlichen weiteren teil kriegen hoffentlich die "weisen 3" der vampire und fanning mehr screentime, die machen laune.

muri

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