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Monsters vs. Aliens (2009)

Monsters vs. Aliens (2009)

Oder: Darf's auch ein bisschen grösser sein?

Schau mir in die Augen, Grosses!

Schau mir in die Augen, Grosses!

Ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag wird Susan Murphy (Stimme: Reese Witherspoon) von einem Meteor getroffen, der sie zu gigantischer Grösse anwachsen lässt. Das Militär rückt augenblicklich an und bringt sie an einen streng geheimen Ort, wo die junge Frau einen feschen Riesentrainingsanzug und den Monster-Namen Ginormica verpasst bekommt.

Das ist dein Herzblatt!

Das ist dein Herzblatt!

Wie sie erfährt, hält die Regierung schon seit Jahrzehnten heimlich Monster gefangen, so auch den genialen Dr. Cockroach Ph. D. (Stimme: Hugh Laurie), der seit einem missglückten Experiment den Kopf einer Kakerlake auf den Schultern trägt, den Fisch-Urmenschen The Missing Link (Stimme: Will Arnett), die glibberige blaue Masse B.O.B. (Stimme: Seth Rogen) und die riesige Plüsch-Raupe Insectosaurus.

Als jedoch eines Tages ein riesiger Roboter aus dem All auf der Erde landet und San Francisco zu zerstören droht, bietet General W.R. Monger (Stimme: Kiefer Sutherland) dem US-Präsidenten (Stimme: Stephen Colbert) seine Monster als Geheimwaffe an. Und so dürfen die Monster zum ersten Mal ihr Gefängnis verlassen, um gegen die drohende Aliengefahr zu kämpfen.


Film-Rating

Bereits im Titel lässt das neuste Animationswerk aus dem Hause Dreamworks die einfache Formel des Filmes erkennen: In der einen Ecke des Kampfringes wären die unterschiedlichsten mutierten Monster, in der anderen ein violettes Alien mit Tentakeln und einem Ego so gross wie sein riesiger Kopf. Wirklich originell klingt das nicht unbedingt, und genau das ist es auch, was den Reiz von Monsters vs. Aliens ausmacht. Zweifellos ist der Film aufwändig gemacht - detailreiche Animation, ein starbesetztes Voicecast (unter anderem mit Dr. House-Darsteller Hugh Laurie, Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon und 24-Star Kiefer Sutherland) sowie liebevoll ausgearbeitete Figuren und eine witzige, wenn auch nicht besonders ausgeklügelte Geschichte.

Letztlich ist der Film aber ganz klar ein B-Movie - und das mit voller Absicht. Gespickt mit Zitaten und Anspielungen auf Alien- und Monsterfilme seit den 50er Jahren (unter anderem The Fly, The Creature from the Black Lagoon, Close Encounters of the Third Kind), verspricht er augenzwinkernden Spass für Genrekenner und Filmfans. Wer sich da weniger auskennt, wird durch die witzigen Figuren unterhalten. Vor allem der schusselige, von Kultkomiker Stephen Colbert gesprochene US-Präsident liefert so manchen Lacher, und der glibberige, an einen Wackelpudding erinnernde B.O.B. dürfte besonders die kleinen Zuschauer begeistern.

Monsters vs. Aliens ist ein aufwändig animiertes und detailreich inszeniertes B-Movie, das gekonnt mit den typischen Motiven und Eigenheiten des Genres spielt und kurzweiligen, unbeschwerten Filmspass für grosse und kleine Monsterfans bietet.

In 13 ausgewählten Schweizer Kinos wird der Film auch in 3D gezeigt werden, dies allerdings leider nicht in der englischen Originalfassung. Die deutsche Synchronisation ist aber ziemlich gut gelungen, es lohnt sich also durchaus, in eines dieser Kinos zu pilgern und sich die Spezialbrille auf die Nase zu setzen. So wirkt die Animation noch viel beeindruckender, und man fühlt sich, als sässe man mitten im Getümmel.


OutNow.CH:

Bewertung: 4.5

 

29.03.2009 / pps

Community:

Bewertung: 4.0 (77 Bewertungen)

 

 

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