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The International (2009)

Wo ist mein Rüebli?

Louis Salinger (Clive Owen) ist Interpol-Agent und auf der Spur dreckiger Geschäfte der grossen Bank IBBC (International Bank of Business and Credit). Er steht in Berlin am Flughafen und beobachtet seinen Partner beim Treffen mit einem Informanten. Als sein Partner dann aber wie aus heiterem Himmel zusammenbricht und stirbt, ist Salinger überzeugt, dass hier ein Mörder am Werk war. Kurz darauf stirbt auch der Zeuge und die Ermittlungen gehen wieder von vorne los.


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Film-Informationen

Drehorte: USA, Deutschland, Grossbritannien 2009
Genres: Action, Crime, Drama, Mystery, Thriller
Laufzeit: 118 Minuten

Kinostart: 12.02.2009
Verleih: Walt Disney Studios Schweiz

Regie: Tom Tykwer
Drehbuch: Eric Warren Singer
Musik: Reinhold Heil, Johnny Klimek, Tom Tykwer

Darsteller: Clive Owen, Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl, Ulrich Thomsen, Brian F. O'Byrne, Michel Voletti, Patrick Baladi, Jay Villiers, Fabrice Scott, Haluk Bilginer, Luca Barbareschi, Alessandro Fabrizi, Felix Solis, Jack McGee, Nilaja Sun, Steven Randazzo, Tibor Feldman, James Rebhorn, Remy Auberjonois, Ty Jones

» The Internet Movie database (IMDb)


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9 Kommentare

» Filmkritik: Von Bankern und anderen Verbrechern

Ich fand den Film in der ersten Hälfte ein wenig träge und nicht wirklich überzeugend. Doch nach den Ereignissen in Milano wird das Tempo und die Action aufgedreht und der Film wird doch immer besser. Die Szene im Guggenheim fand ich wirklich super, nur ein Detail war dabei unlogisch:

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Der Killer hat doch den Auftrag um Clive Owen zu töten, tut es aber nicht. Er rettet ihm am Ende sogar das Leben...


Das Finale in Istanbul war zwar gut und spannend, doch ganz am Ende dann doch etwas enttäuschend. Naja, man kann nicht alles haben oder ;)

Das Ende im Abspann fand ich jedenfalls sehr logisch und auch passend. Der ganze Film (ausser vielleicht ein paar kleine Sachen) war meiner Meinung nach auch ein klein wenig realistisch...vielleicht ein klein wenig übertrieben aber sonst Super.

Fazit: Abzug gabs für die langatmige Beginnfase, aber sonst kann der Film sicherlich unterhalten.

Ein optisch sehr ansprechender Thriller mit einem brandaktuellen Thema, vielen reizvollen Locations (Der Name ist Programm) sowie einem guten Schluss! Lobenswert ist auch der realtiv glaubwürdige Handlungsablauf der gänzlich ohne reisserisch zusammenkonstruierte Action auskomt. Und zum Glück kommt der Film ohne das penetrante Linsengewackelt daher, was die Angelegenheit sehr angenehm macht.

Der Cast spielt definitiv unter den Fähigkeiten. liegt aber eher am Film da dieser nicht mehr verlangt. Zudem finde ich ein schlecht rassierter Clive Owen mit zersauster Frisur und einer Knarre in der Hand eigentlich nie wirklich schlecht, nur sein typisch trockener Humor kommt etwas kurz.

Fazit: Trotz der aktuellen Thematik ist The International kein Thriller über denn man noch tagelang darüber sinieren kann. Der Streifen ist eher was fürs gemütliche Sonntagabend-Programm.

[Editiert von Chemic am 2009-03-09 10:18:43]

"The International" war der erste Film der diesjährigen Berlinale und jetzt durfte auch das "Normalo-Publikum" den Film bestaunen. Der Film ist traurigerweise sehr aktuell, ich möchte nur das Stichwort "Bankenkrise" erwähnen. Zuerst einmal zur Handlung. Interpol-Agent und New Yorker Staatsanwältin im blutigen Kampf gegen eine international tätige Bank. Das ist Stoff aus dem gute Filme sind. Die Geschichte wird in angemessenem Tempo erzählt, allerdings habe ich an manchen Stellen nicht mehr gewusst, wer zu wem gehört, wer die Guten und wer jetzt die Bösen sind. Vielleicht war das auch so gewollt.

Zum Cast: Clive Owen spielt unter seinem Niveau. Ich bin der Meinung, dass er mehr kann, als durchs Guggenheimmuseum zu rennen und Leute abzuknallen. Wie gerne hätte ich mal den Ausraster, von dem im Film die Rede ist, gesehen. Oder einen Nervenzusammenbruch. (Ich würde ausrasten, wenn ich 2 Jahre hinter dieser Bank her wäre und immer wieder vor einem Scherbenhaufen stehen würde) Die Banker kamen überhaupt nicht böse rüber. In ihren Nadelstreifenanzügen wirkten sie mehr unscheinbar als wirklich bedrohlich. Doch insbesondere das war sicher die Absicht des Regisseurs. Zu der Unnahbarkeit der Banker zähle ich auch dieses riesige Bankengebäude, dass sehr steril und durchdesignt ist.

Das bringt mich zu den Locations. Schon nach der Hälfte des Filmes war der Zuschauer an mindestens 5 Orten, gut ausgewählten Orten, die perfekt zum Film passen. Egal ob ein regnerischer Tag am Berliner Hauptbahnhof oder eine Verfolgungsjagd über die Dächer von Istanbul. Einfach top.

Fazit: Ein interessanter Film, der aufgrund seiner schwächelnden Schauspieler ein bisschen an Überzeugungskraft verliert, dies allerdings mit einer topaktuellen Handlung wieder wettmacht, die zum Nachdenken anregt.

Der Film konnte mich gar nicht überzeugen. Es wirkt alles ein wenig zu aufgesetzt und konstruiert. Die Charaktere bleiben oberflächlich und Armin Müller-Stahl leiert seinen Text runter wie ausweniggelernt ("Ja, ja seit die Mauer gefallen ist..."). Bis auf Owen und dem Italienischen Polizeichef nehm ich keinem die Rolle wirklich ab.

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Auch muss er die Bösen (den Killer, Wilhelm, die Calvini Brothers, ...) nur mal schräg anschauen und schon wechseln sie die Seiten.


Positiv aufgefallen ist die wirklich gute Schiesserei im Guggenheim Museum sowie die vielen authentischen Locations.
Für mich kommt der Film jedoch bei weitem nicht an "Body of Lies" oder die Bourne Trilogie heran.