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The Final Destination (2009)

The Final Destination (2009)

Oder: Er kriegt dich. Immer!

Frisch verheiratet?

Frisch verheiratet?

Eigentlich sollte es ein lässiger Tag beim Nascar-Rennen werden, den sich Nick (Boby Campo) mit seiner Herzdame Lori (Shantel VanSanten) und seinen Kumpels vorgestellt hatte. Als er aber bemerkt, dass der Verputz der Tribüne bröckelt und sich Schrauben wie von Geisterhand bewegen, wird er unruhig. Und das mit gutem Grund, denn nur Minuten später geschieht ein Unfall auf der Rennstrecke, Reifen fliegen ins Publikum, die Mauern des Stadions stürzen ein und Nick und Konsorten sterben einen brutalen Tod... *Schwupps* Nick erwacht aus seiner Vision, türmt mit seinen Kumpels von der Rennstrecke und sieht die Katastrophe nun mit einigem Sicherheitsabstand.

Aber woher hatte Nick diese Vision? Und was passiert nun mit den Überlebenden, die eigentlich hätten sterben sollen? Die Gruppe erinnert sich an ähnliche Vorfälle (siehe Final Destination) und kommt zum Resultat, dass sich der Tod seine Schäfchen immer holt. Hinzu kommt, dass Nick weiterhin seine Träume hat, in denen er genau vorhersehen kann, wer wie als nächstes den Löffel abgibt.

Nein! Keine Unterbodenreinigung!

Nein! Keine Unterbodenreinigung!

Und während Nick nun versucht, diese Voraussagen auf alle möglichen Arten und Weisen aufzuhalten, schlägt der Sensenmann unbarmherzig zu. Sei es nach dem Coiffeurbesuch oder in der Autowaschanlage. Der Tod holt sich seine Opfer auf kreative und brutale Art und Weise. Und wer sich ein bisschen auskennt, weiss, dass man diesem Herren nun einfach mal kein Schnippchen schlagen kann. Das lernen Nick und seine Kollegen auf brutale Art . Und kreativ ist der Kerl auch noch geworden....


Film-Rating

Seit uns im Jahr 2000 mit Final Destination gezeigt wurde, wie kreativ gestorben werden kann, ist aus der Thematik eine ganze Filmreihe geworden. Regisseur David R. Ellis (Snakes on a Plane) lieferte uns dabei in Final Destination 2 eine denkwürdige Anfangssequenz auf der Autobahn, die noch heute zu den Besten dieser Serie gehört. Vielleicht durfte er auch deshalb die Regie im vierten Aufguss namens The Final Destination übernehmen.

Geändert hat sich an der Machart der Filme nichts. Noch immer kriegen wir am Anfang ein Szenario geboten, dass sich dann auch Minuten später bewahrheitet, allerdings ohne ein Grüppchen von Menschen, welches das Gefühl erst hat, dem Tod von der Schippe gesprungen zu sein. Und wie in allen anderen Filmen ist es auch in The Final Destination nur eine Frage der Zeit, bis auch die scheinbar "Glücklichen" von ihrem Schicksal eingeholt werden.

The Final Destination wird in verschiedenen Kinos in 3D gezeigt. Hier wandelt man klar auf den Spuren von My Bloody Valentine 3D und präsentiert viel Blut, abgerissene Köpfe, durchstochene Augen und viel Geschrei. Dazu kommen ein paar klassische 3D-Effekte, bei denen man als Zuschauer seinen Spass hat. Aber so richtig gut kommt diese morderne Filmtechnik nicht zur Geltung. Trotzdem, eine kleine Aufwertung der laschen Geschichte ist es alleweil.

Fazit: Inzwischen überraschen Filme wie The Final Destination praktisch nicht mehr. Die Todesfälle werden lang vorbereitet, so dass auch das knutschende Pärchen in der hintersten Reihe kapiert, wie der nächste Charakter den Löffel abgeben wird. Schockeffekte oder gar Zittermomente gibt es somit praktisch keine. Dazu kommen die jungen und austauschbaren Darsteller, zu denen man nie eine auch nur annährende Beziehung aufbauen kann. Irgendwie schade, dass aus einem guten Konzept inzwischen solche Gurken geworden sind.


OutNow.CH:

Bewertung: 2.5

 

05.09.2009 / muri

Community:

Bewertung: 2.7 (68 Bewertungen)

 

 

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15 Kommentare