Fast & Furious (2009)

Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.

Fast & Furious (2009) Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.

Oder: Die Unterleibchen tragende Männer in ihren quitschbunten Reisschüsseln

Kurze Umsteigzeiten

Kurze Umsteigzeiten

Dom Toretto (Vin Diesel) hat's nach achtjähriger Flucht vor dem Gesetz in die dominikanische Republik verschlagen. Zusammen mit seiner Freundin Letty (Michelle Rodriguez) und ein paar Kumpels überfällt er Tanklaster mit wertvollem Inhalt, um an Kohle zu kommen. Doch sobald ihm die Situation zu heiss wird, verzieht er sich wieder in andere Gefilde - und lässt zum ersten Mal auch seine Freundin hinter sich zurück.

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Als Letty ermordet wird, wagt sich Dom jedoch zurück an seine alte Wirkungsstätte und sucht in Los Angeles nach dem Mörder seiner Liebsten. Der Zufall will es, dass sein ehemaliger Erzfeind, FBI-Agent Brian O'Conner (Paul Walker), sich gerade demselben Bösewicht an die Fersen heftet: einem soziopathischen Drogenbaron, der die USA mit seiner tödlichen Ware überschwemmt. Die beiden Kerle müssen sich also wohl oder übel zusammentun, um ihm auf die Schliche zu kommen. Dass dabei auch das eine oder andere Autorennen zu absolvieren ist, liegt in der Nature der hier behandelten Film-Franchise.


Film-Rating

Sie sind wieder da! Die Unterleibchen tragenden Männer in ihren quitschbunten Reisschüsseln. Die Artikel hat man aus dem Titel entfernt, so bleibt nur Fast & Furious - sonst aber alles beim alten. Das stimmt sogar die Tagline - "Neues Modell - Originalteile" - aber das vermelden sie vor allem, weil alle wichtigen Protagonisten aus dem Film, mit dem alles begann, wieder mit am Start für Autorennen aller Art stehen. Vin Diesel sogar als Produzent. Dabei hat er die Teilnahme am ursprünglichen Sequel 2 Fast 2 Furious noch verweigert aus Angst, dass man ihn auf eine bestimmte Rolle festlegen würde. Diese Bedenken sind nun aus der Welt geschafft. Schliesslich lockt auch ein ordentlicher Lohn. Das gibt der andere Hauptdarsteller Paul Walker auf der weltweiten Pressetour zum Film auch offen zu. Money makes the cars go round - aber reicht das auch für einen ordentlichen Film?

Fast & Furious schliesst acht Jahre später an, wo der erste Teil aufgehört hat und ist mitunter ein recht grimmiges Stück Bubenkino. Leider wirkt das machohafte Spektakel etwas gar clean, weil trotz thematisiertem Drogenschmuggel keiner im Film illegale Substanzen benutzt. Es wird nicht mal geraucht, und allzuviel Fluchen liegt bei der Altersfreigabe PG-13 halt auch nicht drin. Dafür darf der lesbischen Liebe gehuldigt werden. Denn wenn keine Autos in die Kurven fräsen, fährt meist die Kamera um leicht beschürzte weibliche Rundungen. Man zähle mal die sich küssenden Bimbos in diesem Film und vergleiche mit der realen Welt. Die Diskrepanz ist frappant. Gute Mädchen erkennt man innerhalb des The Fast and The Furious-Universums an der Frisur. Den Rossschwanz tragen zum einen Jordana Brewster, welche für die sensiblen Stellen im Plot verantwortlich ist, und zum anderen Newcomerin Gal Gardot, welche Dom zwischendurch ein bisschen aus der Fassung bringen darf. Sich unterm Shirt abzeichnende Brustwarzen und eine starke weibliche Persönlichkeit schliessen sich bei diesen Szenen aber nicht wirklich aus.

Keine Fortsetzung aber ohne irgendeine bereits funktionierende Zutat, die man aufs nächste Level zu pushen hat. Bei Fast & Furious sind das die Autorennen, welche neuerdings mit GPS-Geräten von statten gehen und teilweise in einem imposanten Stollenbau stattfinden. Da lacht das Raser-Herz, auch wenn das angekündigte neue Modell neben den Originalteilen 2009 auch mit einem Autopiloten ausgestattet wurde.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

19.03.2009 / rm

Community:

Bewertung: 3.9 (101 Bewertungen)

 

 

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