An Education (2009)

An Education (2009)

Die 16-jährige Jenny hat die Oxford-Uni auf dem Karriereplan, als sie sich in den älteren David mit dem schnittigen Sportwagen verliebt. Dieser führt sie in die Londoner Glitzerwelt der 1960er ein, die einfach aufregender ist als Schulbankdrücken. Soll sie wegen des Filous die Matur bleiben lassen?

Regie
Darsteller
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Genre
Laufzeit
100 Minuten
Produktion
, 2009
Kinostart
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IMDb, TMDb
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Trailer 1 Deutsch, 02:07

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Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Die 16-jährige Jenny hat die Oxford-Uni auf dem Karriereplan, als sie sich in den älteren David mit dem schnittigen Sportwagen verliebt. Dieser führt sie in die Londoner Glitzerwelt der 1960er ein, die einfach aufregender ist als Schulbankdrücken. Soll sie wegen des Filous die Matur bleiben lassen?

Bildung macht den Meister

Die 16-jährige Jenny hat die Oxford-Uni auf dem Karriereplan, als sie sich in den älteren David mit dem schnittigen Sportwagen verliebt. Dieser führt sie in die Londoner Glitzerwelt der 1960er ein, die einfach aufregender ist als Schulbankdrücken. Soll sie wegen des Filous die Matur bleiben lassen?

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Kommentare Total: 4

ma

Filmkritik: Bildung macht den Meister

kiri

Genau, an Fish Tank hat mich der Film auch erinnert... ähnliches Thema halt, wenn auch ganz unterschiedliches Setting... Und warum An Education für den Oscar nominiert ist, verstehe ich auch nicht ganz, obwohl der Film wirklich nicht schlecht ist. Ich schwanke so zwischen 4 und 5 Sternen. 5 hat der Film nämlich eigentlich nicht ganz verdient, zu unaufgeregt, zu platt und über Spuren hinweg nicht ganz glaubwürdig ist nämlich der Plott, der viele Klischeefallen nur extrem knapp umschifft. Die Figur von Carey Mulligan als intelligenter aber auch naseweiser Teenager auf dem Weg ins Erwachsenenleben nervt zudem zuweilen ganz schön mit ihrer unglaublichen besserwisserischen Naivität. Und die inszenierte Ähnlichkeit mit Audrey Hepburn Brille und Kleid ist wirklich schon fast zu viel des Guten.
Dennoch möchte ich nicht unbedingt nur vier Sterne geben zu erfrischend ist es wiedermal einen (Britischen) Film zu sehen mit (teilweise) intelligenten und humorvollen Dialogen und fantastischen Schauspielern. Carey Mulligan ist ohne Frage eine Entdeckung, auch wenn ich mir nie ganz sicher war ob ich sie jetzt wirklich gut finde in dieser Rolle und ob ihre Rolle mich nervt oder sie... Dominic Cooper ist auf jeden Fall die bessere Besetzung als der ursprünglich vorgesehene Orlando Bloom. Und Peter Sarsgaard fand ich schlicht umwerfend - er musste ja ein bisschen creepig sein in seiner Rolle zwischen Charmeur und Charakterschwein.

El Chupanebrey

Zum Glück ist An Education eine britische Produktion! Hätten die Amerikaner das gemacht, dann wäre wohl eine plakative Kitschposse daraus geworden. So aber präsentiert uns Lone Scherfig eine subtiles Drama mit viel britischen Humor und einer Menge Tiefgang. Carey Mulligan ist eine tolle Entdeckung, Alfred Molina gefällt als urbritischer Mittelschichtler und auch Peter Sarsgaard macht seine Sache gut. Sally Hawkins wurde imho etwas unmotiviert verheizt.
Nick Hornbys Drehbuch zeugt von seiner Klasse und hat auch vieles an geschichtlichem Hintergrund zu bieten.
So gibts abgerundete 5 Sterne für einen Film, der mich wirklich beeindruckt hat (und stellenweise an Fish Tank erinnert hat).

Und rm: Ich finde, dein Schlussabschnitt triffts nicht ganz so gut.

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Was am Schluss bleibt, ist die Lebenserfahrung, die Jenny für immer anhaften wird. Und diese ist sicher nicht "Alle Männer sind Schweine". Es geht vielmehr darum, dass sie nun weiss, dass sie sich nicht von Prunk, Lebensgewandtheit und schönen Worten täuschen lassen sollte. Ausserdem gibt es in ihrem Leben (auch während der Zeit mit David) jemanden, der sie so nehmen würde, wie sie ist: Graham. Und auch anschliessend findet sie ja nette Jungs in Oxford.

Wie du zu diesem Schluss kommst, ist mir, offen gesagt, schleierhaft.

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