Champions (2009)

Champions (2009)

  1. 105 Minuten

Kommentare Total: 5

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rm

Filmkritik: Bünderfleisch auf Eis

muri

Wer schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, der erinnert sich noch an die guten Zeiten des EHC Arosa. Mit den Lindemanns, "Turbo Beni" Neininger oder auch Frischi. Wenn man dann auch schon mal in Arosa zum skilaufen oder spazieren war, dann hat dieser Film einige schöne Momente zu bieten. Dazu kommt das gut harmonierende Duo Rima/Zogg, wobei vor allem Zweiterer recht gut rüberkommt. Rima hingegen scheint in solchen seichten Komödien nicht optimal aufgehoben. Ein richtiger Blödelfilm würde ihm gut tun. Aber dafür hat der Mann ja die Bühne und seine Soloprogramme...

Was hingegen nicht so passt, sind die lahmen Szenen auf dem Gletscher (Eisfeld), die Rollen von "Caveman" Siegmund Tischendorf als Dame, der schnelle Abgang von Jörg Schneider und die ganze Liebesgeduselei des Pärchens Poltera. Auch Coalie Meroni und der Mann mit der SKA-Kappe, Rüdlinger, sind nicht wirklich mehr als einfaches Beigemüse. Dafür macht der böse Manager (die Rolle hatte er schon in "Grounding" hervorragend gemeistert) eine gute Figur. Mehr von ihm als echten Konkurrenten wäre wünschenswert gewesen.

Zu alledem merkt man dem Film einerseits die textliche Anpassung an (Text stimmt nicht mit den Lippen überein) und das Hin und Her bezüglich der Story. Es ist kein Sportlerdrama, keine Hockeykomödie und erst recht keine Liebesgeschichte. Irgendwo da drin tummelt sich die Story von "Champions" und geht dabei spätestens ab mitte des zweiten Drittels baden...

Schade, ich hatte mich auf einen witzigen CH-Film gefreut. Muss wohl auf den nächsten warten...

rm

Der geschasste Regisseur Riccardo Signorell schildert seine Sicht zur Fertigstellung des Films im Blog von Thomas Hunziker.
Üble Sache, aber leider kommt die Gegenseite nicht zu Wort.
http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5633

Auch der Bündner Rapper Gimma flucht nur.
http://www.gimmasworld.ch/?p=342

muri

Filmkritik: Tschäggsch dä Pögg?

sj

Extrem schwaches Drehbuch - langweilig inszeniert. Immerhin verstehe ich nun, weshalb im Film alle 2 Minuten eine Bierflasche geöffnet wird.

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