Champions (2009)

Noch geht die Post nicht ab.

Gigi Poltera (Marco Rima) hat die besten Zeiten hinter sich - genauso wie "sein" EHC Arosa. Während dem Hockey-Club die Pleite und der Zwangsabstieg droht, tingelt der Bald-Fünfziger als Pöstler durchs Tal. Dabei gehörte er vor zwanzig Jahren zu den Stars im Schanfigg - als Teil der Meistermannschschaft des lokalen Schlittschuh-Clubs. Die Cracks von einst sollen nun die Lücken in Spielerbestand füllen. Gigis Freund Sturzi (Andrea Zogg) fasst den Entschluss zum Comeback und überredet dicker gewordene Ex-Weggefährten wie den Dorfpfarrer (Hans-Peter Ulli) zum Mitmachen. Auch Gigi kramt seine Schleifschuhe hervor, in der Hoffnung, Ex-Frau Jenny (Stephanie Japp) wieder für sich zu gewinnen und um Eindruck beim Sohn (Marc Arnold) zu machen, der als Goalie-Talent gilt.

Text: OutNow.CH (rm)


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Film-Informationen

Drehort: Schweiz 2009
Genre: Komödie
Laufzeit: 105 Minuten

Regie: Riccardo Signorell
Drehbuch: Urs Buehler, Riccardo Signorell
Musik: Hermann Skibbe

Darsteller: Marco Rima, Andrea Zogg, Hans-Peter Ulli, Stefanie Japp, Jörg Schneider, Barbara Maurer, Peter Jecklin, Max Rüdlinger, Reto Frischknecht, Rainer Basedow, Philippe Reinhardt, Stefan Rutz, Siegmund Tischendorf, Miro Svercel

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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5 Kommentare

Extrem schwaches Drehbuch - langweilig inszeniert. Immerhin verstehe ich nun, weshalb im Film alle 2 Minuten eine Bierflasche geöffnet wird.

» Filmkritik: Tschäggsch dä Pögg?

Der geschasste Regisseur Riccardo Signorell schildert seine Sicht zur Fertigstellung des Films im Blog von Thomas Hunziker.
Üble Sache, aber leider kommt die Gegenseite nicht zu Wort.
http://www.filmsprung.ch/wordpress/?p=5633

Auch der Bündner Rapper Gimma flucht nur.
http://www.gimmasworld.ch/?p=342

Wer schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, der erinnert sich noch an die guten Zeiten des EHC Arosa. Mit den Lindemanns, "Turbo Beni" Neininger oder auch Frischi. Wenn man dann auch schon mal in Arosa zum skilaufen oder spazieren war, dann hat dieser Film einige schöne Momente zu bieten. Dazu kommt das gut harmonierende Duo Rima/Zogg, wobei vor allem Zweiterer recht gut rüberkommt. Rima hingegen scheint in solchen seichten Komödien nicht optimal aufgehoben. Ein richtiger Blödelfilm würde ihm gut tun. Aber dafür hat der Mann ja die Bühne und seine Soloprogramme...

Was hingegen nicht so passt, sind die lahmen Szenen auf dem Gletscher (Eisfeld), die Rollen von "Caveman" Siegmund Tischendorf als Dame, der schnelle Abgang von Jörg Schneider und die ganze Liebesgeduselei des Pärchens Poltera. Auch Coalie Meroni und der Mann mit der SKA-Kappe, Rüdlinger, sind nicht wirklich mehr als einfaches Beigemüse. Dafür macht der böse Manager (die Rolle hatte er schon in "Grounding" hervorragend gemeistert) eine gute Figur. Mehr von ihm als echten Konkurrenten wäre wünschenswert gewesen.

Zu alledem merkt man dem Film einerseits die textliche Anpassung an (Text stimmt nicht mit den Lippen überein) und das Hin und Her bezüglich der Story. Es ist kein Sportlerdrama, keine Hockeykomödie und erst recht keine Liebesgeschichte. Irgendwo da drin tummelt sich die Story von "Champions" und geht dabei spätestens ab mitte des zweiten Drittels baden...

Schade, ich hatte mich auf einen witzigen CH-Film gefreut. Muss wohl auf den nächsten warten...

» Filmkritik: Bünderfleisch auf Eis