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Wanted (2008)

Ein Schuss im Schuss

Wesley Gibson (James McAvoy) ist der typische Versager. Seine Chefin sitzt ihm mit Lappalien im Nacken, der beste Freund vögelt seine Freundin, und auf seinem Bankkonto befinden sich gerade mal lächerliche 13 Dollar. Zu feige, um dagegen was zu unternehmen, hält er den Tag nur mit Hilfe von Pillen aus, die er so häufig bezieht, dass ihn sogar der Apotheker schon kennt. Im Unklaren, was er in seinem Leben erreichen will, lebt er seine 0815-Existenz trostlos weiter, immer im Bewusstsein, dass morgen alles wieder von vorne beginnt.


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Film-Informationen

Französischer Titel: Wanted: Choisis ton destin

Drehorte: USA, Deutschland 2008
Genres: Action, Crime, Fantasy, Thriller
Laufzeit: 110 Minuten

Kinostart: 04.09.2008
Verleih: Universal Pictures Schweiz

Regie: Timur Bekmambetov
Drehbuch: Michael Brandt, Derek Haas, Chris Morgan, Mark Millar (Comic series), J.G. Jones (Comic series)
Musik: Danny Elfman

Darsteller: James McAvoy, Morgan Freeman, Angelina Jolie, Terence Stamp, Thomas Kretschmann, Common, Kristen Hager, Marc Warren, David O'Hara, Konstantin Khabensky, Dato Bakhtadze, Chris Pratt, Lorna Scott, Sophiya Haque, Brian Caspe, Mark O'Neal, Bridget McManus, Bob Ari, Daniel Boughton, Brad Calcaterra

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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70 Kommentare

Ich dachte erst, dass Wanted einer dieser typischen Ballerfilmchen ist, die im Prinzip keine Handlung haben und nur von einer "Ich-hau-dich-um"-Szene zur nächsten hecheln. Da ich an den Film keine besonders grosse Erwartungen gestellt hatte, war ich dann umso mehr überrascht, dass der Film a) sehrwohl eine Handlung hat und b) nicht so schlecht wie gedacht war.

Der Film hat sogar einen Wendepunkt (ich liebe überraschende Wendepunkte und Szenen, die man anfangs nicht hat kommen sehen). Die Kampfszenen - egal welcher Art - sind super aufgemacht und durch Zeitlupe oder spezielle Kameraführung ein optischer Knaller.

Natürlich könnte man argumentieren, dass einige Dinge in diesem Film total unrealistisch sind:

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Zum Beispiel, dass man mit Kugeln um die Ecke schiessen kann. Oder, dass man nicht bei einer 360-Grad-Drehung in ein Auto einsteigen kann. Oder, dass man einen Zugunfall aus der Höhe überlebt.

Aber: Was solls? Der Film ist Kopf-aus-Kino vom Feinsten.

James McAvoy spielt seine Rolle gut, man nimmt ihm die Transformation ab. Erstaunlich was aus einem Faun aus Die Chroniken von Narnia alles werden kann...
Abzüge gibt es für den knochigen Körper von Angelina Jolie, bei der man sich ständig wundert, wie sie mit ihren dünnen Ärmchen die grossen Waffen halten kann. Es sollte nicht nur einen Magersuchtspolizei an Laufstegen, sondern auch an Filmsets geben! Die Frau ist schliesslich für viele Frauen das Mass aller Dinge.

Netter Actionfilm mit einer Story der etwas anderen Art. Hat mir doch recht gut gefallen...

DAS nenn ich mal ein WAHRHAFTIGES KUGELBALLET! Juuuuuhuuuuuiiiiiiiiii!^^

Die Story ist absolut banal (z.B. Webstuhl) aber totzdem vermag der Regisseur sie recht unterhaltsam zu erzählen. Action gibts zu Hauf, und die Machart ist genial. Doch leider flacht das Ganze nach ca. der Hälfte des Films recht ab und geht ins absolute Geballer über, was zwar bei Shoot'Em Up funktionierte, mir hier aber eher unspektakulär vorkam. Trotzdem wars nicht sooo schlecht.
Was ich aber eher Sinnlos fand, war die Zugszene. Hier sah man perfekt, dass sich die ganze Story nur um die Hauptpersonen drehte.

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Dutzende von Zugpassagiere "verrecken" wegen eines kleinen Konfliktes in diesem Chaos, doch der Regisseur bringt das Ganze einfach als normale Action Szene rüber. Mas sieht nur wie die Hauptdarsteller leiden und ums überleben kämpfen. Ob neben bei noch eine Fracht von Zugpassagieren draufgeht, empfindet man leider eher als unwichtig und zeigt keine Bilder davon.

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Als Gesamtes betrachtet hätte man, wie muri schon gesagt hat, von Allem noch ein bisschen mehr bringen sollen (ausser Action).Mehr Humor, bessere schauspielerische Leistungen (McAvoy ausgenommen) etc. Klingt jetzt eher Negativ, doch so schlecht ist der Streifen doch nicht. Man hat auf jedenfall Spass und kann sich einen gemütlichen "hirnauschalten" Filmabend machen. Nciht mehr, aber auch nicht weniger.

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