W. (2008)

W. (2008)

W. - Ein missverstandenes Leben
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  3. 129 Minuten

Kommentare Total: 7

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muri

Filmkritik: Der Cowboy im Oval Office

daw

Wirklich gelungener Film der sehr gut aufzeigt wie dieser Mensch wirklich tickt. Natürlich, man kann über die Wahrheit der gezeigten Szenen streiten, doch manchmal hat man schon das Gefühl, dass W. wirklich so dumm ist.

Der Präsident wird genial gespielt. Von der Mimik und Gestik her stimmts einfach total. Die anderen Schauspieler fallen auch nicht negativ auf und die Rice nervt auch hier mit ihrem ständigen Nicken.

Mir hat der Film gefallen, obwohl hie und da mehr Tiefe wünschenswert gewesen wäre. Auch gewisse Geschichten über die zweite Amtsperiode hätten sicher nicht geschadet und hätten den Film noch besser gemacht. Alles in allem aber 'ne gute Doku.

nick*

Ja, ja dieser Oliver Stone. Seine früheren Werke waren genial, doch leider haben seine neueren Werke arg an Klasse verloren. Alexander war wirklich total misslungen und World Trade Center auch nicht viel besser. Ob er nun dank der Verfilmung von George W. Bushs Leben wieder aus dieser Krise raus kommt, war meine grösste Frage, bevor ich mir den Film anschaute. Ich sage es mal so: Er befindet sich auf dem Weg zur Besserung.

Die Biographie ist solide und recht unterhaltsam, doch bis er seine alte Klasse wieder hat, braucht es schon noch ein Stück. Mit der Besetzung von Josh Brolin hat er sicher sehr geschickt gehandelt. Seine Leistung ist das Beste am ganzen Film. Die anderen Parts sind zwar auch recht gut besetzt, doch so gut wie Brolin agiert kein Anderer. Sie machen jedoch das Beste aus ihrer eher beschränkten Spielzeit.

Bushs Leben gibt eigentlich recht Stoff her um einen gute Biographie zu drehen. Doch für einen anständigen Kinofilm muss man halt schon recht viel auslassen um alles einigermassen gut zusammenzufassen. Stone hatte jedenfalls aus seiner Überlänge von Alexander gelernt. Er präsentiert einen 2 Stündigen Streifen, der in jedes Abendprogramm passen sollte. Doch leider gerieten einige Szenen ein bisschen zu kurz. Wenn man noch gerade noch mehr hätte wissen wollen, sprang die Handlung gleich um mehrere Jahre nach vorne. Trotzdem ist es eine recht solide Zusammenfassung.

Der Film ist schlussendlich ein bisschen zu brav geraten, doch er ist sicherlich interessant und sehenswert.

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Ein ganz gelungenes Werk von Oliver Stone. Der Film vermag zu unterhalten und ist zudem sehr interessant. Bei den Schauspieler hat man ausnahmslos die richtigen gewählt. Josh Brolin ist der perfekte George W.Bush.

Leider sind die Amtszeiten zu wenig ausführlich erzählt. Es wird eigentlich nur der Irakkrieg durchgenommen. Da ist natürlich in diesen acht Jahren noch viel mehr den Bach runtergegangen. Auch das jetzt alles im Film der Wahrheit entsprechen soll, macht mich stutzig. Ich denke da mal spezifisch an die Vater-Sohn Beziehung.

Schlussendlich ist W. ein ganz netter Streifen geworden, dem man nicht all zu hohe Erwartungen ansetzen sollte.

hazzboo

eine scheinbar willkürliche aneinanderreihung von lebensstationen, völlig lustlos inszeniert. der "interpretationsspielraum" welchen oliver stone seinem publikum bietet wirkt wenig innovativ und eher einfallslos, ausserdem scheint der regisseur keinen "roten faden" zu verfolgen und die objektivität die er im ganzen film beibehält verursacht eine dermassen intensive distanz, wechle es mir unmöglich machte mich in den film "einzuklinken". was bleibt ist ein emotionsloser, platter, oberflächliche film und ein überaus zahmer oliver stone der nach dem katastrophalen >world trade center< seinen tiefpunkt erreicht hat.

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:27:44]

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:28:34]

nick*

Zitat hazzboo (2009-01-23 21:26:10)

oliver stone der nach dem katastrophalen >world trade center< seinen tiefpunkt erreicht hat.

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:27:44]

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:28:34]

Finde ich jetzt eher nicht. Stone wird vielleicht schon in ein paar Jahren wieder ganz der Alte sein, solange es noch interessante Themen der amerikanischen Geschichte zu verfilmen gibt. Und seinen Tiefpunkt hatte er mit Alexander schon erreicht.

hazzboo

Zitat nick* (2009-01-23 22:30:24)
Zitat hazzboo (2009-01-23 21:26:10)

oliver stone der nach dem katastrophalen >world trade center< seinen tiefpunkt erreicht hat.

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:27:44]

[Editiert von hazzboo am 2009-01-23 21:28:34]

Finde ich jetzt eher nicht. Stone wird vielleicht schon in ein paar Jahren wieder ganz der Alte sein, solange es noch interessante Themen der amerikanischen Geschichte zu verfilmen gibt. Und seinen Tiefpunkt hatte er mit Alexander schon erreicht.

>alexander<, >world trade center< und jetzt >w.< waren alle nicht wirklich das gelbe vom ei.

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