Waltz with Bashir - Vals Im Bashir (2008)

Waltz with Bashir - Vals Im Bashir (2008)

Ein Freund erzählt Ari von einem Albtraum. Dieser handelt scheinbar von einem Erlebnis aus dem Libanon-Krieg, von dem auch Ari selber Teil war. Da er sich selber nur noch schwammig an diese Zeit erinnern kann, macht sich Ari auf, diese Lücke zu füllen. Dabei stösst er auf einige Ungereimtheiten.

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
90 Minuten
Produktion
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Kinostart
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Trailer Englisch, 02:04

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Animierte Kriegserinnerungen

Ein Freund erzählt Ari von einem Albtraum. Dieser handelt scheinbar von einem Erlebnis aus dem Libanon-Krieg, von dem auch Ari selber Teil war. Da er sich selber nur noch schwammig an diese Zeit erinnern kann, macht sich Ari auf, diese Lücke zu füllen. Dabei stösst er auf einige Ungereimtheiten.

Reden wir mal drüber

Ein Freund erzählt Ari von einem Albtraum. Dieser handelt scheinbar von einem Erlebnis aus dem Libanon-Krieg, von dem auch Ari selber Teil war. Da er sich selber nur noch schwammig an diese Zeit erinnern kann, macht sich Ari auf, diese Lücke zu füllen. Dabei stösst er auf einige Ungereimtheiten.

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Kommentare Total: 4

muri

Filmkritik: Reden wir mal drüber

CiTor

"Denn auch sein Hauptanliegen, das Anprangern der Massaker in den Flüchtlingslagern von Shatila und Sabra, gelingt nur teilweise, da es der Regisseur verpasst, Uninformierte besser über diese Vorgänge zu instruieren."

Ich bin mit dem Autor dieses Artikels alles andere als der gleichen Meinung. Gemäss dem Interview mit Folman, welches ich im Züritipp von vorletzter Woche gelesen habe, war dies gerade nicht sein Hauptanliegen. Im Gegenteil: Der Regisseur und Protagonist wollte primär sein Trauma und die damit verbundenen Wissenslücken mit diesem Film aufarbeiten und die Situation aus der Sicht der Soldaten möglichst genau widerspiegeln (genau dies wird in der Geschichte schliesslich auch erzählt!). Er hat im Interview explizit darauf hingewiesen, dass es sich NICHT um einen politisch motivierten Film handeln soll, obwohl er sich einige Seitenhiebe bezgl. Sharon nicht verkneifen konnte.

Eigentlich habe ich die Auffassung, dass einem bei genauem Betrachten des Streifens dieser Sachverhalt bewusst werden sollte. Natürlich verurteilt Folman dieses Massaker selbst in höchstem Masse. Dennoch beschränkt er sich im Film hauptsächlich auf die Gefühle, Emotionen und Erlebnisse der Soldaten und allen voran sich selbst. Mit dieser neuen Art von Dokumentation lässt er den Kinobesucher auf extrem sensible Art und Weise daran teilhaben. Nach Betrachtung des Films kann ich ganz klar sagen, dass er dieses Ziel nahezu perfekt umgesetzt hat.

Im Zusammenhang mit den wirklich grandiosen Zeichnungen und der alles anderen als typischen Message - wie dies dem Film ebenfalls etwas plump und ohne wirkliche Grundlage vorgeworfen wird ("...stinknormale Doku über Kriegserinnerungen mit verschiedenen sprechenden Köpfen gehandelt") - komme ich ganz klar zum Schluss, dass diese Wertung alles Andere als gerecht ist. Mein Verdikt ist klar: Ganz klarer Oscar-Favorit und 6 von 6 Sternen!

Taxus

"Leider wachsen die einzelnen Gespräche mit ehemaligen Soldaten und einer Traumaexpertin nie zu einem kompakten Ganzen zusammen."

Nun ja, das könnte daran liegen, dass es im Film vor allem darum geht, Bruchstücke zu sammeln. Zudem gelingt es -ganz offensichtlich- am Schluss: eben dieses Ganze zeigt sich in anderer Bildsprache.
Nur 3 Sterne. Nie und nimmer.

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