Back Soon - Skrapp út (2008)

Wolle Rose kaufe?

Anna (Didda Jónsdóttir) hat wieder einmal den Punkt erreicht, an dem sie ihr Leben komplett umkrempeln will. Weg von der skandinavischen Insel, weg von ihrem Beruf und ab in die Ferien. Leider kann sie den Beruf nicht einfach so kündigen, denn sie ist einer der wichtigsten Marihuana-Händler der Insel und hat viele Kunden, die auf sie zählen. Deshalb will sie ihren Handel an den Meistbietenden verkaufen und so ihren Lebensabend sichern. Ein Angebot steht, doch der Käufer will Bedenkzeit.


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3.0 Sterne 

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Film-Informationen

Originaltitel: Skrapp út
Englischer Titel: Back Soon

Drehorte: Island, Frankreich 2008
Genres: Komödie, Drama
Laufzeit: 92 Minuten

Kinostart: 06.08.2009
Verleih: JMH Productions

Regie: Sólveig Anspach
Drehbuch: Sólveig Anspach, Jean-Luc Gaget
Musik: Martin Wheeler

Darsteller: Didda Jónsdóttir, Alexander Briem, Julien Cottereau, Joy Doyle, Erpur Eyvindarson, Ólafía Hrönn Jónsdóttir, Jörundur Ragnarsson, Ingvar Eggert Sigurðsson, Úlfur Ægisson

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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3 Kommentare

Kleine Anmerkung: Ich weiss nicht, wieso alle immer von Skandinavien reden, wenn es sich um einen isländlischen Film handelt. Sag' mal einem Isländer, er sei Skandinavier, der wird nur den Kopf schütteln. Island gehört de facto nicht zu Skandinavien, obwohl die Sprachparallelen unüberhörbar sind.

naja... es ist gerade dieser spezielle isländische humor, der hier einmal mehr für gute unterhaltung sorgt. auch wenn die anna tatsächlich im verlaufe des filmes viel unterwegs ist, als klassisches roadmovie würde ich den film nun aber nicht bezeichnen.

vielmehr führen absurd verkettete umstände ("normalerweise sterben selbstmörder nicht bereits um diese jahreszeit") zu einer amüsanten geschichte, bei der glücklicherweise das kiffen/der hanf im hintergrund bleiben. statt dem drogenkonsum stehen dessen konsumenten und mit anna auch lieferanten im vordergrund. mit den auf anna wartenden konsumenten findet sich eine absurd durchmischte meute zusammen, wie sie selten auf einer normalen party zu sehen wäre.

annas verschwurbelte (oder doch vernebelte?!) art führt zu einigen lustigen sequenzen, doch der heimliche star - zumindest im letzten drittel - war für mich die handy-gans! und so richtig absurd wird es, als anna in die luft greift und ihr aus dem nichts eine gitarre gereicht wird und sie einen schrulligen song zum besten gibt. kultig!

einzig die unpassende nebenstory des jahrelang verschollenen vaters passt nicht so recht zum rest. und auch das ende kommt rasch und leider zu abrupt.

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