Nordwand (2008)

"Wo gehts zur Wand?"

Deutschland, 1936: Das Nazi-Regime will Helden sehen, um die Macht des Dritten Reiches zu unterstreichen. Auch Henry Arau (Ulrich Tukur), Chefredaktor einer Berliner Zeitung, ist ständig auf der Suche nach neuen Triumphmeldungen. Als er hört, dass Deutsche die Eigernordwand bezwingen wollen, reist er zusammen mit seiner Volontärin Luise (Johanna Wokalek) ins Berner Oberland.


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Film-Informationen

Englischer Titel: North Face
Französischer Titel: Duel au Sommet

Drehorte: Deutschland, Österreich, Schweiz 2008
Genres: Abenteuer, Drama, History, Sport
Laufzeit: 126 Minuten

Kinostart: 09.10.2008
Verleih: Rialto Film AG

Regie: Philipp Stölzl
Drehbuch: Christoph Silber, Philipp Stölzl, Rupert Henning, Johannes Naber, Benedikt Roeskau
Musik: Christian Kolonovits

Darsteller: Benno Fürmann, Johanna Wokalek, Florian Lukas, Simon Schwarz, Georg Friedrich, Ulrich Tukur, Erwin Steinhauer, Branko Samarovski, Petra Kogelnik, Hanspeter Müller, Peter Zumstein, Martin Schick, Erni Mangold, Johannes Thanheiser, Arnd Schimkat, Klaus Ofczarek, Martin Brambach, Peter Faerber, Tobias Ofenbauer, Hartmut Scheyhing

» The Internet Movie database (IMDb)


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5 Kommentare

Berg, ich HASSE dich!
Das war so ziemlich mein erster Gedanke, nachdem Toni im wahrsten Sinne des Wortes hängen blieb. "Ich ... kann ... nicht ... mehr." ... einfach nur episch. Und so abgrundtief traurig, dass mir die Tränen kamen. Der Rest des Filmes hat mich einfach nur schockiert - nicht, dass er in irgendeiner Weise schlecht wäre oder so, aber er brachte mir die Situation, diese verfluchte, hoffnungslose Lage, in der sich die vier Bergsteiger befanden, so nahe, dass ich mitfror und 'mitverzweifelte'.

Man muss sich einmal vorstellen, was für eine Ausrüstung die da hatten. Nein, keine Bergsteigschuhe wie wir sie heute kennen, mit Spikes und so. Das waren bessere Turnschuhe der damaligen Zeit. Keine superduper Skianzüge mit Daunenjackeneinlage darunter. Keine Handschuhe aus Neopren und Nitrilkautschuk. Nur Fäustlinge aus Wolle - und das in einer Höhe von 1500 m.ü.M.

Brrr ... ich hab schon wieder Gänsehaut.
4/6 für die Story
5/6 für die Machart
6/6 für den Bibber-Faktor (der hier ganz eindeutig als eigene Rubrik gilt)

Das Drehbuch ist schwach. Die Nebenhandlung mit der Reporterin passt überhaupt nicht zum Film und bremst die Haupthandlung aus. Ebenfalls sind viele Dialoge sehr schlecht verständlich.

Die Kulissen und Kleider sind aber genial. Man fühlt sich tatsächlich in der Zeit zurückversetzt.

» Filmkritik: Da rauf? Sicher nicht!

kann mich noch gut erinnern, wie mich diese geschichte mitgenommen hat, als ich die als bub in die finger kriegte ("die weisse spinne", von heinrich harrer). besonders der bitterböse witz zum schluss, wie ihn wohl nur die realität erfinden kann, hat mich sehr beschäftigt...

» Filmkritik: Mordwand