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Max Payne (2008)

Max Payne (2008)

Oder: New York, New York...

"Ich sagte doch LINKS abbiegen..."

"Ich sagte doch LINKS abbiegen..."

Max Payne (Mark Wahlberg) ist Detective und arbeitet in einem New Yorker Drogendezernat. Rastlos sucht er nach dem Mann, der seine Frau Michelle und sein Kind ermordet hat und noch immer auf freiem Fusse ist. Von Schuldgefühlen geplagt, ist ihm jedes Mittel recht, um den Täter zu finden und zur Rechenschaft ziehen zu können.

"Hey, kommt ihr auch runter zum Spielen?"

"Hey, kommt ihr auch runter zum Spielen?"

Als er eines Abends einen seiner Informanten aufsucht und in dessen Wohnung eine Party steigt, lernt Max die äusserst attraktive Natasha Sax (Olga Kurylenko) kennen. Als am nächsten Morgen ihre Leiche aufgefunden wird, ist Max der Hauptverdächtige, da er sie als Letzter gesehen hat. Kurz darauf wird auch sein früherer Partner Alex (Donal Logue) tot aufgefunden. Um seine Unschuld zu beweisen, begibt er sich gemeinsam mit Natashas Schwester Mona (Mila Kunis) auf die Suche nach den Verantwortlichen. Was oder vielmehr wer steckt hinter den brutalen Morden?


Film-Rating

Max Payne ist eine weitere Game-Verfilmung, basierend auf dem gleichnamigen Videospiel von Rockstar Games. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Beau Thorne, welcher hiermit gleich nach seinem Studium sein erstes Werk liefert. Regie führte John Moore (The Omen, Behind Enemy Lines). Entstanden ist hierbei ein unterhaltsamer Streifen, der eigentlich alles zu bieten hat, was zu einem gemütlichen Kinobesuch dazugehört: Action, Spannung - und höchstwahrscheinlich eine Fortsetzung...

Besonders optisch punktet Max Payne: Durch die düstere und pessimistische Stimmung, die schattigen und verlassenen Strassen beispielsweise, wird dem Zuschauer Max Paynes (sowie anderer Figuren) innere Verfassung deutlich aufgezeigt. Effektetechnisch wird hier nichts sonderlich Neues geboten. Musikalisch und tontechnisch wird das Gesamtergebnis abgerundet und auch die Spannung deutlich verstärkt. Die Handlung vermag zu Beginn des Films recht gut zu begeistern, flacht aber gegen Ende ab. Teilweise ist schon recht schnell klar, wo das Ganze hinführt. Man hätte hier vielleicht noch etwas sorgfältiger ummalen und gewisse Wiederholungen vermeiden können.

Was die Darsteller betrifft, mimt Mark Wahlberg den rastlosen Aussenseiter Payne gekonnt. Interessanter ist jedoch die Wahl bei der Besetzung der weiblichen Hauptfigur Mona. Mila Kunis ist bisher eher als komödiantische Darstellerin bekannt (That 70s Show, Forgetting Sarah Marshall). Sie vermag es in der Rolle der russischen Rächerin zu überzeugen.

Kurz gesagt: Max Payne ist eine einigermassen gelungene Game-Verfilmung, welche vor allem optisch zu begeistern vermag. Alles in allem nette Popcorn-Unterhaltung.


OutNow.CH:

Bewertung: 3.0

 

17.11.2008 / faz

Community:

Bewertung: 2.8 (85 Bewertungen)

 

 

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