Franklyn (2008)

Im düsteren Meanwhile City verfolgt der maskierte Jonathan Preest den religiösen Fanatiker The Individual. In London inszeniert die Kunststudentin Emilia ihre Selbstmordversuche als Kunst, Milo trifft eine Freundin aus der Kindheit, und Peter Esser sucht seinen verschwundenen Sohn David.

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
98 Minuten
Produktion
, 2008
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IMDb, TMDb
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Trailer Englisch, 01:43

Die kleinen Fluchten von Grossstädtern

Im düsteren Meanwhile City verfolgt der maskierte Jonathan Preest den religiösen Fanatiker The Individual. In London inszeniert die Kunststudentin Emilia ihre Selbstmordversuche als Kunst, Milo trifft eine Freundin aus der Kindheit, und Peter Esser sucht seinen verschwundenen Sohn David.

Der Verlust und seine Folgen.

Im düsteren Meanwhile City verfolgt der maskierte Jonathan Preest den religiösen Fanatiker The Individual. In London inszeniert die Kunststudentin Emilia ihre Selbstmordversuche als Kunst, Milo trifft eine Freundin aus der Kindheit, und Peter Esser sucht seinen verschwundenen Sohn David.

NIFFF 2009: Das Horror-skop

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Kommentare Total: 3

db

DVD-Review: Der Verlust und seine Folgen.
Limited Special Edition

goodspeed

Der Film macht viel Lärm um so gut wie nichts. Man tappt lange im dunkeln und bekommt einen losen Handlungsfaden nach dem anderen vor die Füsse geworfen, nur wird in meinen Augen nichts daraus gemacht. Was man als Auflösung serviert bekommt ist zwar nicht schlecht, eine gewisse süss-romantische Note lässt sich nicht abstreiten, aber der Twist ist einfach ausgetreten. Selbst als Namen wie Lynch und Co. noch nicht existierten war die Idee einfach fad. Und genau das ist so ungemein schade, weil der Film mit seiner Parallelhandlung so ungemein fasziniert. Gerade der Look, die Stimmung und das alternative Gesellschaftssystem in Meanwhile City sind sehr spannend, nur wird rein gar nichts daraus gemacht sondern alles verpufft im wahrsten Sinne des Wortes zu Rauch.

Der Film lässt einfach zuviel Spielraum. Man brühtet ständig herum was es nun mit Meanwhile City und den ganzen verstreuten Charakteren auf sich hat, entwickelt selbst interessante Ansätze, nur um dann die enttäuschende Auflösung vorgesetzt zu kriegen.

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Meanwhile City als Ausgeburt eines Geisteskranken, das Schicksal als personifizierte (Reinigungs)-Kraft die verlorene Seelen zueinaner führt.

Schön und gut, aber ich hab mir mehr erhofft.

Schauspielerisch, effekttechnisch und musikalisch gibts dafür keinerlei Kritik.

Ich weiss nicht woher meine Unzufriedenheit rührt, vielleicht auch weil die Inszenierung ein einziges Blendwerk ist. Der Film will wichtiger und grösser wirken als er eigentlich ist und am Ende straft er sich dann selbst Lüge.
Oder auch weil die grosse Stärke des Films gar nichts mit dem Film zu tun hat.

7/10

[Editiert von goodspeed am 2009-07-04 23:13:38]

[Editiert von goodspeed am 2009-07-04 23:14:42]

pps

Filmkritik: Die kleinen Fluchten von Grossstädtern

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