Burn After Reading (2008)

Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Ein Pop(p)corn-Movie

Der in einem heiklen Balkan-Projekt engagierte CIA-Veteran Osborne "Ozzie" Cox (John Malkovich) wird von seinem Arbeitgeber auf die Strasse gestellt, weil er zu oft ein Gläschen über den Durst getrunken hat. Ausser sich vor Wut, beschliesst er, seine Memoiren zu schreiben, gespickt mit pikanten Details. Die CD, worauf er seine Daten speichert, landet allerdings bald in den Händen seiner Bald-Ex-Frau Katie (Tilda Swinton), die mit dem ebenfalls verheirateten Staatsangestellten Harry Pfarrer (George Clooney) eine Affäre hat und sich lieber heute als morgen von Ozzie scheiden lassen möchte.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Drehorte: USA, Grossbritannien, Frankreich 2008
Genres: Komödie, Crime, Drama
Laufzeit: 96 Minuten

Kinostart: 16.10.2008
Verleih: Ascot Elite

Regie: Ethan Coen, Joel Coen
Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen
Musik: Carter Burwell

Darsteller: George Clooney, Frances McDormand, Brad Pitt, John Malkovich, Tilda Swinton, Richard Jenkins, Elizabeth Marvel, David Rasche, J.K. Simmons, Olek Krupa, Michael Countryman, Kevin Sussman, J.R. Horne, Hamilton Clancy, Armand Schultz, Pun Bandhu, Karla Cheatham-Mosley, Jeffrey DeMunn, Richard Poe, Carmen M. Herlihy

» The Internet Movie database (IMDb)


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26 Kommentare

» Filmkritik: Wenn alles in die Hosen geht

Ich war einer der Glücklichen die ein Duoticket zur Vorpremiere gestern gewonnen haben, und somit konnte ich schon eine Woche vor dem hiesigen Kinostart in den Genuss dieses Films kommen ;-p

Was einem da präsentiert wird ist einfach nur geil. Ich habe noch nie eine so gute Komödie gesehen, die auch eine richtige Story hatte :-O Dazu kommen die wirklich gut platzierten Jokes "Do you know how expensive this things are?" ;-p und die wirklich genialen Schauspieler. Okay, Brad Pitt wird ein wenig verheizt, dafür haben alle anderen Figuren wirklich super Momente. Eine Frage bleibt jedoch...wohin ist Tilda Swinton verschwunden? Die tauchte plötzlich nicht mehr auf...seltsam.

Fazit: Schwarzer und ultra trockener Humor mit einer Spitzencast und einem genialen Drehbuch.

kurzweilige Unterhaltung, nach dem bekannten überkonstruierten Kammerspielprinzip und mit vielen überzeichneten Figuren. Dank einigen durchaus amüsanten Szenen kann das teilweise recht unkoordiniert dahinplätschernde Gipfeltreffen der Superstars bis zum Schluss unterhalten und man verzeiht ihm auch, dass der eigentlich rote Faden in den hundert Subplotz beinahe ersäuft und doch einige Overacting-Szenen arg auf den Senkel gehen.

Zitat therad (2008-11-12 20:38:27)
Zitat El Chupanebrey (2008-11-12 18:16:32)

Nein, die Leute werden gelacht haben, weil der Film eine der am besten geschriebenen Komödien in letzter Zeit ist.

für mich ist die bestgeschriebene komödie immer noch a fish called wanda.

Ich meinte so in den letzten paar Jahren, A Fish Called Wanda ist 20 Jahre alt. ;-p

und komme zum schluss, dass sie dieses genre nicht so beherschen.

Das sehe ich überhaupt nicht so. Die Coens verstehen es meisterhaft, knackige und lustige Dialoge zu schreiben. Ihre Komödien sind nie wirklich schlecht, eigentlich meistens sogar sehr gut.

barton fink etc. sind alles grossartige filme. das siehst du hoffentlich auch so

Jep, deiner Meinung, wobei Barton Fink ja auch etwas Komisches an sich hat.

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-11-13 17:26:30]

Zitat El Chupanebrey (2008-11-12 18:16:32)

Nein, die Leute werden gelacht haben, weil der Film eine der am besten geschriebenen Komödien in letzter Zeit ist.

für mich ist die bestgeschriebene komödie immer noch a fish called wanda.

Zitat El Chupanebrey (2008-11-12 18:16:32)

Und wenn du die Coens mal in ihrer Gegenwart "Oscarregisseure" nennen würdest, dann würdest du auf eine starke Opposition stossen.

es tut mir leid. ich wollte keinesfalls blasphemisch wirken. ich will dir aber zu bedenken geben, wie viele der zuschauer ins kino gegangen wären, wenn es sich nicht um 2 oscarregisseure handeln würde... dann hätte ausserhalb dieses forums wahrscheinlich niemand was von dem film mitbekommen. korrigier mich, falls ich unrecht habe. ich habe auch die letzte komödie der coens, ladykillers, im kino gesehen (insgesamt warens glaube ich 120 leute, die den film während seiner laufzeit im kino gesehen haben;-p), und komme zum schluss, dass sie dieses genre nicht so beherschen. intolerable cruelty war auch nicht das gelbe vom ei. okay, the big lebowski ist grosse klasse. aber der ist auch so eine mischung...
sie beherschen das dramatisch-thrillerische eindeutig besser. fargo, miller's crossing, barton fink etc. sind alles grossartige filme. das siehst du hoffentlich auch so

Zitat El Chupanebrey (2008-11-12 18:16:32)

Die Brüder machen imho Filme, weil es ihnen Spass macht (ihr Budget ist niemals schwindelerregend hoch) und das merkt man den Produkten jeweils auch an.

die geld- und spasssache ist wirklich lobenswert, wenn man bedenkt, was man aus 220millionen für den neuen bond gemacht hat.

[Editiert von therad am 2008-11-12 20:38:59]