Blindness (2008)

Blindness (2008)

Die Stadt der Blinden

Eine mysteriöse Krankheit befällt die Stadt: Alle Bewohner erblinden. Alle? Nein, nicht ganz. Eine Doktorsfrau wird von der kollektiven Sehschwäche verschont. Nun muss sie Blindenführerin spielen und die Stadt vor der totalen Anarchie retten. Eine unlösbare Aufgabe? Es scheint so.

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
121 Minuten
Produktion
, , 2008
Kinostart
, - Verleiher: Elite
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Teaser Deutsch, 01:36

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Ich seh was nicht, das du nicht siehst

Eine mysteriöse Krankheit befällt die Stadt: Alle Bewohner erblinden. Alle? Nein, nicht ganz. Eine Doktorsfrau wird von der kollektiven Sehschwäche verschont. Nun muss sie Blindenführerin spielen und die Stadt vor der totalen Anarchie retten. Eine unlösbare Aufgabe? Es scheint so.

Zürich ridet easy

Zurich Film Festival 2008

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Kommentare Total: 8

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Vor allem Du, Galak, der wohl den sinnlosesten Beitrag geleistet hat. Super, wie Du den Zitat-Knopf drücken kannst. Hervorragend, weiter so.

Film ist genial.

galak

Ach wie überaus klug und gebildet ihr doch alle seid.

galak

Zitat Selbander (2008-10-06 00:59:08)

Eine kluge Filmkritik, die die Schwächen des Films präzise aufdeckt und analysiert. Der Film hat grosse Längen, man ersehnt das Ende. Die "Blindheit" erweist sich als unbrauchbare (und sehr vordergründige) Metapher. Das blinde Herumstolpern der Schauspieler erinnert an Schauspielschüler in einer Übungsstunde. Grotesk und absolut unglaubwürdig, ja, am Rande des Peinlichen, sind viele Szenen, zum Beispiel, wenn der blinde Hauptdarsteller nach der Öffnung des "Lagers" seine (sehende) Frau verlässt und nach einiger Zeit wieder problemlos zu ihr zurückfindet oder wenn die Frau Lebensmittel in einem Supermarkt beschafft, beim Herausgehen aber von lauter Blinden (die gar nicht sehen können, dass sie zwei volle Tüten mit sich trägt) aufgehalten wird. Man könnte diese Reihe unendlich fortsetzen. Warum entreisst die (sehende) Frau nicht dem (blinden) selbst ernannten König im Lager die Waffe und erschiesst ihn, warum lässt sie die Vergewaltigung der Frauen einfach geschehen usw. usw.
Am Ende finden sich dann

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(trotz des völligen Chaos in der Stadt - alle Menschen sind mittlerweile blind geworden) die Helden der Geschichte in einem wohl aufgeräumten Apartment wieder. Kühlschrank, Licht, Stromversorgung, alles funktioniert bestens, und - was für eine glückliche Fügung - der zuerst Erblindete kann bald wieder sehen und - piep, piep. piep - alle haben sich dann sehr lieb.

Das ist brasilianischer Telenovela-Kitsch hoch zwei, und der hoch gelobte Regisseur sollte vielleicht noch einmal die Film-Schulbank drücken, bevor er seinen nächsten Film dreht.

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