There Will Be Blood (2007)

There Will Be Blood (2007)

Um 1900 im Westen der USA: Auf der Suche nach dem lockenden Reichtum der unergründeten Weiten der Prärie versuchen tausende Männer ihr Glück mit dem Graben nach Bodenschätzen. Silber, Gold, Kupfer werden in Massen nachgefragt, doch es ist vor allem ein Stoff, der durch die voranschreitende Industrialisierung immer wichtiger wird: Das Erdöl. Das "schwarze Gold" ist im wahrsten Sinne des Wortes das Schmiermittel dieses gewaltigen Entwicklungsprozesses des neuzeitlichen Wohlstandes und der technologischen Entwicklung. Die Eisenbahnschienen sind kaum durch den Kontinent Amerika gelegt, das Blut aus den letzten Indianerkriegen gerade getrocknet, als die ersten Spekulanten versuchen, ihr Glück und somit auch ihren Erfolg im sich schnell entwickelnden Westen der USA zu finden.

Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) versucht dies alleine in einem Schacht auf der Suche nach Silber. Trotz des grossen Risikos verdankt er seiner Beharrlichkeit bald den ersten Fund, worauf er sich Arbeiter und einen besser gebauten Schacht leisten kann. Irgendwann stösst er auf Öl, was ihn zum angesehenen und wohlhabenden Unternehmer macht, der sich dem enormen Potential dieses schmierigen Brennstoffes durchaus bewusst ist. Seine Gier und das Streben nach Macht treiben ihn immer weiter in neue Gegenden mit grösseren Erdölvorkommen, sein Instinkt und seine Überzeugungskraft benützt er, um die ahnungslose Farmbevölkerung zu hintergehen oder übers Ohr zu hauen, sei es nur durch die Anwesenheit seines kleinen "Sohnes" H.P. (Dillon Freasier), den er nach dem Tod dessen Vaters aufgezogen hat.

Eines Tages tritt der junge Paul (Paul Dano) ins Büro von Plainview und seinem Partner Fletcher (Cirián Hinds) und berichtet über ein gigantisches Erdölvorkommen auf dem Land seiner Familie. Plainview überzeugt sich von den Ausmassen und beginnt, mit unglaublicher Zielstrebigkeit den Boden rund um "seine" Ölquelle aufzukaufen, um eine Pipeline ans Meer zu bauen, damit er die hohen Eisenbahn-Transportkosten der Ölfirmen umgehen kann.

Reagieren die Bewohner des kaum nennenswert grossen Ortes Little Boston zunächst naiv und ungläubig auf die Versprechen Plainviews, Arbeit, Fortschritt und Brot durch den Abbau von Öl in die Gegend zu bringen, verschwimmt deren Argwohn zunehmend, als die Eisenbahn Leben ins Dorf und Arbeiter auf die Ölfelder bringt. Nur der Pastor und selbsterklärte Prophet Eli (auch Dano) bleibt den Ambitionen Plainviews gegenüber skeptisch und stellt seine Kunst des Überzeugens durch religiöse Metaphern den wirtschaftlichen Plänen des Ölmannes quer.

Elis steigende Sorge über das Verschwinden der christlichen Wohlfahrt durch das Handeln der Ölfirma zeigt sich in fanatischen Predigten, was die Dorfleute in Scharen in die Kirche treibt. Der Hass des Atheisten Plainviews auf Eli, welcher ihm bei seinen Zielen im Weg zu stehen scheint, entlädt sich, als er ihn vor allen Augen demütigt. Was folgt ist ein erbittertes Duell dieser zwei gegensätzlichen Pole. [hut/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
Laufzeit
158 Minuten
Produktion
2007
Kinostart
, - Verleiher: Disney
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Thema
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Trailer 1 Deutsch, 02:28

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Kommentare Total: 56

solarkritik

Ich habe den Film in diesen Tagen auf arte gesehen: Selten so eine schlechte und unpassende Filmmusik erlebt, die einen Film so sehr entstellt und kaputtgemacht hat. Sicherlich, die Leistung von Daniel Day Lewis ist preiswürdig, aber damit hat es sich auch.

origamimax

Die Geschichte hat mich nicht interessiert, aber Daniel Day-Lewis hat vieles wett gemacht.

daw

Kann mich der Meinung von yan anschliessen. Sehe das auch so, die Story kommt irgendwie nicht vorwärts und man hätte gern noch mehr gewusst. Spannung kommt nie auf, was dem Film aber meiner Meinung nach gut getan hätte. Schauspielerisch top, da gibt's nichts zu meckern.

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