Shotgun Stories (2007)

Shotgun Stories (2007)

Son, Boy und Kid sind drei Brüder in Arkansas. Nach dem Tod des davongelaufenen Vaters kommt es bei dessen Beerdigung zur Eskalation. Sie bespucken den Sarg und machen so ihre Stiefbrüder wütend. In den kommenden Tagen lassen die jungen Männer ihren Aggressionen freien Lauf.

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
92 Minuten
Produktion
2007
Kinostart
, - Verleiher: Look Now!
Links
IMDb, TMDb
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 

Trailer Englisch, 01:50

Bruderzwist in Arkansas

Son, Boy und Kid sind drei Brüder in Arkansas. Nach dem Tod des davongelaufenen Vaters kommt es bei dessen Beerdigung zur Eskalation. Sie bespucken den Sarg und machen so ihre Stiefbrüder wütend. In den kommenden Tagen lassen die jungen Männer ihren Aggressionen freien Lauf.

Kommentare Total: 2

El Chupanebrey

Guter Film, den man sich unbedingt mit Untertiteln ansehen sollte, denn der genuschelte Dialekt ist zeitweise doch sehr schwer zu verstehen.
Shotgun Stories ist ein intensives Drama, das neben dem eigentlichen Plot auch die Perspektivlosigkeit in solchen Gebieten zeigt. Vor allem Michael Shannon vermag in diesem Film zu beeindrucken, sein schweres, wütendes Atmen ist omnipräsent und sein zorniger Blick verrät einem viel über das Leben an einem solchen Ort. Der Film zeigt sich auch aussergewöhnlich bildstark mit langen, wortlosen Einstellungen, die viel zur Tristesse beitragen. Die Wortkargheit der Akteure erinnert fast schon an No Country For Old Men. Lange Dialoge sind eine Seltenheit.
Leider geht der Film mitunter etwas zäh voran und auch die eigentliche Handlung wird erst etwa nach der Hälfte des Films eingeführt. Ungewöhnlich hingegen ist natürlich das Ende.

Spoiler zum Lesen Text markieren

Wer hätte nach all dem Ärger gedacht, dass nun - nach zwei Toten, je einem auf jeder Seite - so etwas wie Frieden einkehrt? Obwohl: Kann man einfaches Nebeneinanderleben, ohne einander zu bekriegen als Frieden bezeichnen? Pseudo-Frieden ist imho passender...

Was bleibt vom Film? Ja, er ist vor allem in der ersten Hälfte etwas zäh inszeniert und die Dialoge kommen genuschelt und auch teilweise unverständlich rüber, dafür war u.a. die Begräbnisrede von Son unglaublich stark.
4,5

(Noch) ausführlichere Kritik

[Editiert von El Chupanebrey am 2008-09-06 19:53:14]

rm

Filmkritik: Bruderzwist in Arkansas

Kommentar schreiben