Le scaphandre et le papillon (2007)

Schmetterling und Taucherglocke

Hattest du schon einmal einen Albtraum, in dem du rennen wolltest und dich nicht mehr bewegen konntest?

Dem James Bond mach' ich bald das Leben schwer...

Für Jean-Dominique Bauby (der neue James Bond Bösewicht Mathieu Amalric) wird dieser Albtraum zur beängstigenden Realität, als er nach 20 Tagen im Koma aufwacht und feststellt, dass er vollkommen gelähmt ist - einzig sein linkes Auge ist nicht zur starren Maske verkommen. "Locked-in Syndrome" wird dieses äusserst seltene Phänomen genannt. Es beschreibt die lebenslängliche Gefängnisstrafe eines wachen Geistes im Kerker eines unbrauchbar gewordenen Körpers.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Schmetterling und Taucherglocke
Englischer Titel: The Diving Bell and the Butterfly

Drehorte: Frankreich, USA 2007
Genres: Biografie, Drama
Laufzeit: 112 Minuten

Kinostart: 28.02.2008
Verleih: Pathé Films

Regie: Julian Schnabel
Drehbuch: Ronald Harwood, Jean-Dominique Bauby (Buch "Le scaphandre et le papillon")
Musik: Paul Cantelon

Darsteller: Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Marie-Josée Croze, Anne Consigny, Patrick Chesnais, Niels Arestrup, Olatz Lopez Garmendia, Jean-Pierre Cassel, Marina Hands, Max von Sydow, Gérard Watkins, Théo Sampaio, Fiorella Campanella, Talina Boyaci, Isaach De Bankolé, Emma de Caunes, Jean-Philippe Écoffey, Nicolas Le Riche, Anne Alvaro, Françoise Lebrun

» The Internet Movie database (IMDb)


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10 Kommentare

Natürlich gabs das schonmal, sogar in ziemlich schockierender Form

Dalton Trumbos -> Johnny Got His Gun

Trumbos Lebensgeschichte ist übrigens auch sehr lesenswert

Das Drama von Julian Schnabel nach dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Dominique Bauby lebt von seiner besonderen Narration. Der Zuschauer findet sich in der Lage von Bauby wieder, alles wird aus den "Augen" der Hauptfigur erzählt. Das hat zur Folge, dass alle Schauspieler immer direkt in die Kamera schauen, was dem Zuschauer hilft, sich in die Lage eines Locked-in-Patienten zu versetzen. Dazu gehört auch der innere Monolog Baubys, der das Gesehene subjektiv kommentiert. Bauby weiss zunächst (genau wie auch der Zuschauer) nicht, was passiert ist. Das wird auch bis zum Ende des Films nicht aufgelöst, wodurch der Spannungsbogen über einige weniger starken Stellen hinwegtröstet. Obwohl man Mathieu Almaric nicht oft im Bild sieht, trägt er durchaus den Film. Eine spannende Geschichte, im wahrsten Sinne des Wortes mit Tiefgang.

Eindringlicher Film, der einen starken Eindruck hinterlässt (6/6)

Der Film hat sehr stark begonnen und ich fand das Konzept "sicht durch den Patienten" sehr gut. Ab der Hälfte des Films hatte ich das Gefühl, dass der Regisseur nicht mehr sicher war was er will. Das war auch der Zeitpunkt an dem mich der Film nicht mehr bewegen konnte. Schade.

Genialer Film zu einem genialen Buch. Schnabel hat meiner Meinung nach die einerseits traurige, andererseits aber auch hoffnungsvolle Stimmung des Buches von Bauby sehr schön eingefangen.