Redacted (2007)

Der Alltag für die Truppen im Irak besteht aus viel öder Routine und der ständiger Gefahr einem Attentat zum Opfer zu fallen. Dadurch kommt es oft zu Überreaktionen und zu unnötigen Toten. Als bei einem Racheakt der Anfürer einer sechsköpfigen Truppe getötet wird, plant der Rest brutale Rache!

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
90 Minuten
Produktion
, 2007
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IMDb, TMDb
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Teaser Englisch, 01:34

Filmen, was ist

Der Alltag für die Truppen im Irak besteht aus viel öder Routine und der ständiger Gefahr einem Attentat zum Opfer zu fallen. Dadurch kommt es oft zu Überreaktionen und zu unnötigen Toten. Als bei einem Racheakt der Anfürer einer sechsköpfigen Truppe getötet wird, plant der Rest brutale Rache!

Wir sind alle Schnittopfer

Der Alltag für die Truppen im Irak besteht aus viel öder Routine und der ständiger Gefahr einem Attentat zum Opfer zu fallen. Dadurch kommt es oft zu Überreaktionen und zu unnötigen Toten. Als bei einem Racheakt der Anfürer einer sechsköpfigen Truppe getötet wird, plant der Rest brutale Rache!

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Kommentare Total: 3

Chemic

Redacted hat den Anspruch, den dreckigen Krieg im Golf uns möglichst unverblümt ins Wohnzimmer zu bringen. DePalma setzt dabei auf die oft kritisierte Optik der bekannten TV-Networks CNN und Al-Jazeera sowei natürlich YouTube.

Das Konzept und die Seitenhiebe auf diese neue penetrante Art der Berichterstattung funktioniert bestens. Dabei setzt der Film auf eine realtiv heftige Bildsprache die in den meistenfällen die Kamera direkt auf das blutige und menschenverachtende Geschehen draufhält. Wer jetzt aber ne wackelige Actionnummer a la Cloverfield erwartet wird schwer enttäuscht. Die ganze Sache ist mehr in Form vom Videotagebüchern in den Camps erzählt und hat bis auf den filmbasiernden Vorfall nicht viel an "Kriegsaction" zu bieten. Der Film versucht vorallem die Dynamik der Einheit zu dokumentieren.

Sehr gelungen ist die fein gefilmte Eröffnungsequenz des Checkpoints die mit der Musik von Henry Purcell unterlegt ist, die durch die Verwednung in Clockwork Orange eine ganz spezielle Stimmung erzeugt.

Leider aber krankt der Film an den wirklich schlechten Schauspielern. Die ganze Riege wirklich alles andere als glaubwürdig und man kauft ihnen die jeweilligen Situationen schlichtweg nicht ab. Dadurch verliert die toughe Story an Realität und kommt sehr abgestumpft daher. Einzig die Szene des frustierten GIs am Ende des Filmes ist einigermassen stark gespielt. Gestandene Actors (ich denke da z.B an den Jarhead-Cast) hätten für eine ungleich packendere Stimmungen sorgen können. So hatte mich der Film nicht wirklich berührt oder schockiert. Hingegen bin ich mir nicht ganz sicher, ob dies auch zum Konzept von DePalma gehört. Schliesslich werden einem die TV-Aufnahmen dieses Krieges änlich "fertig geniessbar" serviert und auch da erwischt man sich oft dabei beim weiterzappen und vergessen!

Fazit: Die Idee DePalmas von der cineastischen Umsetzung der Gräueltaten im Irak ist lobenswert, gerade da das ganze noch im vollen Gange läuft. Leider aber versagt das Konzept am Low-Budget-Still der Umsetzung, das eimen nicht ganz so mitreisst wie eigentlich gewünscht. Was bleibt ist eine Kombination einer schlecht gespielten Version von Jarhead und einer Anzahl an Videoclips im Youtube-Style etc. Hingegen eines hat der Film erreicht, es macht keinen Spass sich das ganze anzusehen und das soll es ja auch nicht! Deswegen verwundert es auch in keinster Weise das der Streifen an den Kassen floppte. Schlussendlich ist aber auch klar das dies eher ein Film für den US-Amerikaner ist als für den Europäer, der mit wessentlich differenzierterem Material über den Krieg gefüttert wird.

db

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rm

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