Itty Bitty Titty Committee (2007)

Itty Bitty Titty Committee (2007)

Anna (Melonie Diaz) ist ein unsicherer, schüchterner Teenager - und lesbisch. Ihre Arbeit in einer Firma für Brustimplantate ödet sie an. Als sie an der Aufnahmeprüfung fürs College durchfällt und auch noch von ihrer Freundin verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Dass ihre Schwester mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit steckt, macht die Sache nur noch schlimmer.

In einer Nacht lernt Anna die hübsche Sadie (Nicole Vicius) kennen, die gerade radikalfeministische Parolen an eine Hauswand sprayt. Sadie stellt ihr die Gruppierung "Clits in Action" (Abkürzung: CIA) vor, die mit diversen Aktionen die männlich dominierte Gesellschaft brechen will. Verknallt in die sexy Sadie steigt Anna in die Gruppe ein und beteiligt sich auch an deren nächtlichen Aktionen. Dabei taucht das frühere Mauerblümchen in eine neue Welt ein und spürt ein neues feministisches Selbstbewusstsein in sich erwachen.

Doch die Wirkung der CIA-Aktionen ist minim. So sind die Zugriffe auf ihre mit viel Hingabe gestaltete Homepage gleich null. Die Gruppe zerstreitet sich und die Tatsache, dass Anna und Sadie miteinander schlafen, trägt auch nicht zur Verbesserung der Situation bei. Die Stimmung ist mies - bis Anna eine geniale Idee kommt für eine medienwirksame, spektakuläre neue Aktion. Sie trommelt den zerstrittenen Haufen zusammen für ein letztes gemeinsames Ding, das einschlagen soll wie eine Bombe... [ebe/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
87 Minuten
Produktion
2007
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IMDb, TMDb
Thema
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Das Berlinale-Tagebuch 2007

Berlinale 2007

Die täglichen Beobachtungen eines Berlin-Kenners. OutNow.CH-Delegationsmitglied uas besucht die Berlinale zum ersten Mal und erstattet Bericht vom Potsdamer Platz und Berlinale-Nebenschauplätzen.

Kommentare Total: 2

nide

Das ist eben ein Lesbenfilm. ;o)
Das Männer mit dem Film nicht viel anfangen können, ist verständlich. Sie kommen nämlich so gut wie nicht vor.
In diesem Film geht es eigentlich um eine Bewegung die Mitte bis Ende der 90er entstanden ist. Wird auch gut durch die Musik deutlich, die durchgängig im Hintergrund dudelt. Der Titel bezieht sich mehr auf das Ende des Films. Denn das "Itty Bitty Titty Committee" wurde erst später gegründet. Im Film geht es eher um die Gruppe Mädels, C(|)A, die zugegeben, absolute Emanzen sind und ständig versuchen die Welt darauf aufmerksam zu machen, das die Ehe die Frau nur an den Mann versklaven soll und das BHs ein Schönheitsideal ist, das ebenfalls eine Erfindung der Männer ist und man seinen Naturgemachten Körper annehmen soll wie er ist. (Naja, man mag die Meinung teilen oder nicht. Ich bin absolut für BH's! *g*)
Und da es nun mal ein Lesbenfilm ist und ich wirklich einen grossen Haufen davon gesehen habe, muss ich sagen, dass es ein guter Film ist!
Keineswegs kommen dort nur "Kampflesben" vor! Genaugenommen gibt es dort eine Butch und eine Transsexuelle. Der Rest ist absolut weiblich.
Die Story fand ich auch sehr gut. Und was die Witze angeht, doch die sind Witzig! Allerdings nur, wenn man auch versteht um was es geht, liebe ausschliesslich männliche - OutNow.CH-Berlinale-Delegation. Aber dazu solltet ihr wenigstens eine Lesbe in eurer Mitte haben. 😄

Ich kann jedenfalls allen Frauenliebenden Frauen diesen Film empfehlen! Allein schon deswegen, weil dort einige bekannte Gesichter wieder auftauchen und die Bettszene zwar kurz, aber auch nicht von schlechten Eltern ist...

(*****)

ebe

Filmkritik: Von Kampflesben und Riesenpenissen

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