Heimatklänge (2007)

Heimatklänge (2007)

Der Dokumentarfilm von Stefan Schwietert portraitiert drei Schweizer Musiker, die sich auf Grundlage des klassischen Jodelns eine neue, ganz eigene musikalische Sprache erschaffen haben.

Erika Stucky hat als Kind von Schweizer Eltern die ersten acht Jahre ihres Lebens in den USA verbracht und ist dann mit ihrer Familie ins Walliser Dörfchen Mörel gezogen. Die Vokalistin pendelt mit ihren unkonventionellen Gesangsstücken zwischen amerikanischer und Walliser Kultur.

Noldi Alder stammt aus einer bekannten Appenzeller Volksmusikdynastie und feierte zusammen mit seinen Brüdern als die "Alder Buebe" national grosse Erfolge. Nach einem Studium der klassischen Musik und der Violine reichte ihm die Begrenztheit der traditionellen Volksmusik nicht mehr aus. Seit 15 Jahren entwickelt er diese, insbesondere den traditionellen Naturjodel, auf eine neue Ebene weiter.

Christian Zehnder schliesslich, gelernter Stimmpädagoge, konnte mit seinem eigenwilligen Umgang mit dem Obertongesang wesentliche neue Impulse in dieser Gesangsform bringen. Zusammen mit dem Bläser Balthasar Streiff bildet er das Duo "Stimmhorn", realisiert Soloprojekte und arbeitet in verschiedenen weiteren Musikformationen. [ebe/OutNow]

Regie
Darsteller
, ,
Genre
Laufzeit
82 Minuten
Produktion
, 2007
Kinostart
, - Verleiher: Look Now!
Links
IMDb, TMDb
Themen
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 

Trailer Schweizerdeutsch, mit englischen Untertitel, 01:43

Jodeln rocks!

OutCast - Episode 170: Dokumentarfilme

OutCast

Was, wenn ein Dokumentarfilm Szenen nachstellt und dies nicht deklariert? Darf der Film das? Oder nicht? Diese und viele weitere Fragen diskutieren wir in der neusten OutCast-Folge.

Noch bis zum 30. April gratis Schweizer Filme schauen: Unsere Empfehlungen für artfilm.ch

Coronavirus

Wie wäre es mal wieder mit einem Schweizer Film? Auf artfilm.ch gibt es momentan hunderte Spiel- und Dokumentarfilme zum Streamen - und zwar gratis. Wir sagen euch, welche Filme sich besonders lohnen.

Kommentare Total: 2

El Chupanebrey

Ganz guter Film, der aber leider etwas zu sehr den egozentrischen Weg gegangen ist und Jodel zu ich-weiss-nicht-was hochjubelt. Etwas Distanz wäre da nicht schlecht gewesen. Am interessantesten habe ich Noldi Alder gefunden und auch die hyperaktive Erika Stucky bringt einigen Pepp in die Sache. Der Dritte im Bunde hält da leider nicht mit.

Dennoch eine interessante, nie langweilige Doku.

ebe

Filmkritik: Jodeln rocks!

Kommentar schreiben