Frontière(s) (2007)

Frontière(s) (2007)

Die Präsidialwahlen stehen bevor. Frankreich versinkt im Chaos, und in den Strassen toben brutalste Strassenschlachten. Während die Polizei rigoros gegen die Demonstranten vorgeht, geraten immer mehr Jugendliche ins Kreuzfeuer der verhärteten Fronten. Yasmine (Karina Testa) ist schwanger und will ihr zukünftiges Kind nicht in einem solchen Umfeld zur Welt bringen. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an ihren Ex-Freund, der schon einige Verbrechen auf dem Kerbholz hat, und will sich mit ihm über die Grenze absetzen. Dieser erbeutet kurzerhand bei einem Überfall mit ein paar Kollegen einen Haufen Geld, und schon sind sie auf dem Weg nach Holland.

Doch es verläuft alles anders als erwartet. Yasmines aktueller Freund wird von den Polizisten über den Haufen geschossen. Während dieser in der Notaufnahme des Spitals stirbt, hat die zweite Hälfte ihrer Bande bereits ein zwielichtiges Motel nahe der Grenze erreicht, wo sie von zwei Frauen äusserst heiss empfangen wird. Als Yasmine mit ihrem Ex-Freund dort eintrifft, sind ihre Kollegen jedoch spurlos verschwunden, und man teilt ihnen mit, dass sie zu einer Hütte in der Nähe gefahren seien. Yasmine lässt sich von den Damen, die im Motel arbeiten und sowieso dort hin müssen, die Hütte zeigen und fährt gleichzeitig einer Hölle entgegen, die sie sich in den wildesten Träumen nicht hätte vorstellen können. [db/OutNow]

Regie
Darsteller
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Genre
,
Laufzeit
108 Minuten
Produktion
, 2007
Kinostart
- Verleiher: World-Dreams
Links
IMDb, TMDb
Teilen
Auf Facebook teilen  Auf Twitter teilen 

Trailers Englisch, 01:25

Kommentare Total: 3

Chemic

Frontier(s) hat mir duchaus gefallen. Das Teil ist blutig ohne Ende, ist gut gespielt und hat einiges an Suspense zu bieten. Dennoch bleibt am Ende der Eindruck das hier nichts anderes als eine heftige EU-Version des TCM-Prequels produziert wurde.

Der Look des Filmes ist extrem gelungen. Das Szenario ist blutig, dreckig und sehr ungemütlich. Das Blut spritzt an allen Ecken und Enden und es wird einem 100 Minuten an feinsten Terrorkino geboten. High Tension lässt grüssen. Der Cast ist gut getroffen und quält sich
glaubwürdig durch die sprichwörtliche Scheisse!

Leider aber ist auch gar offensichtlich, wie dreist der Streifen bei den ganzen Vorbildern abkupfert. Etwas billig fand ich auch das der Streifen völlig ohne grossen Hintergund die Nazikarte spielt, die etwas gar aufgesetzt wirkt. Liegt wohl daran das der Film in Europa spielt 😎!

mülltonne

Xavier Gens wollte wohl über die Grenzen von Pein und Schmerzen gehen, landete aber nur einen mittelmässigen Treffer, der kaum Berührt oder aufwühlt. "Frontier(s)" ist EU - Version von "Texas Chainsaw Massacre" und kann zu keinem Zeitpunkt eigene Akzente setzen, denn alles ist aus dem Guss des Kultfilms von Tobe Hooper und seiner Epigonen und Nachfolger. Technisch wurde die dämliche Story kompetent und optisch prallend eingefangen, nur leider hinkt die Dramaturige in dieser Hinsicht gewaltig hinterher. Das Schicksal der Jugendlichen, die genauso wenig sympathisch, wie die Nazikannibalen sind, lässt einen Kalt. Immer wieder wird ein plumper Effekt an den anderen gesetzt, bis man gelangweilt oder angeödet, das Finale herbeisehnt. Hier lässt Gens nochmal die Katze aus dem Sack und kredenzt dem geneigten Bluthund einige teils derbe, wiederrum einfallslose Splattereffekte. Der ganze Hype, hat dem Film mehr geschadet, als geholfen. "High Tension" und "Inside" sind in Sachen Terror immer noch die Spitzenreiter, da sie sich nicht auf bekannte Szenarien einlassen, sondern ihren Figuren einen Raum geben, den keiner der Reissbrettfiguren a la Von Geisler besitzt. "Frontier(s)" ist nervend, ein bissl blutig, aber niemals schockierend oder elektrisierend. Die Schnitte in der JK - Fassung sind schlichtweg ein Witz, denn der Film ist bei weitem nicht so blutig oder brutal, wie es alle vorher behauptet hatten.😎

[Editiert von mülltonne am 2008-09-21 01:39:21]

db

DVD-Review: Willkommen in der Familie

Kommentar schreiben