Eden Log (2007)

Schattenspiele...

Ein Mann schlägt die Augen auf. Er liegt bis zum Hals in einem Lehmbecken in einer eiskalten Höhle, welche nur alle paar Sekunden von einem gleissenden Licht erhellt wird. Er hat sein Gedächtnis verloren und somit keine Ahnung, wie er in diese Grotte gekommen oder wer er ist. Langsam kämpft er sich aus dem Lehmloch heraus und stapft auf das blinkende Licht zu, wo er eine brutal zerfleischte Leiche findet. Ausgestattet mit einer neuen Taschenlampe, die er von der Rüstung der Leiche mitgenommen hat, tastet er sich, getrieben von einem Schrei aus der Dunkelheit, durch einen engen Gang auf eine unbekannte Welt zu.


Unsere Kritiken

3.0 Sterne 

» DVD-Kritik


Bilder zum Film

Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen
Dieses Bild ansehen

» alle Bilder auflisten


Film-Informationen

Drehort: Frankreich 2007
Genres: Horror, Mystery, Sci-Fi, Thriller
Laufzeit: 98 Minuten

Regie: Franck Vestiel
Drehbuch: Pierre Bordage, Franck Vestiel
Musik: Alex Cortés, Willie Cortés

Darsteller: Clovis Cornillac, Vimala Pons, Zohar Wexler, Sifan Shao, Arben Bajraktaraj, Abdel Kader Dahou, Tony Amoni, Antonin Bastian, Joachim Staaf, Benjamin Baroche, Zakariya Gouram, Gabriella Wright, Asha Sumputh, Nadia-Layla Bettache, Lavinia Birladeanu, Mariella Tiemann, Nadia Fina, Alexandra Ansidei, Liou Chou, Olivier Dupuy

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

Kommentar schreiben

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

2 Kommentare

Ganz ehrlich, man kann dem Film das bescheidene Budget und das langsame Tempo nicht übel nehmen. Es handelt sich hierbei eben nicht um eine Hollywood-Produktion, und das merkt man Eden Log schon nach wenigen Minuten an.

Was die Macher jedoch richtig machten, zeigt sich in der dichten und dunklen Atmospähre des Films. Der gesamte Ablauf spielt im Dunklen, und lange Dialoge sowie grelle Farben darf man weiss Gott nicht erwarten. Auch die wenigen Schauspieler tragen ihren Teil zum beklemmenden Ambiente bestens bei.

SciFi-Fans, die hier jedoch ein französisches Alien oder Event Horizon erwarten, werden jedoch bitter enttäuscht. Die Schockmomente ziehen nicht, der Handlungsablauf ist arg träge und dem Zuschauer werden nur wenig direkte Informationen übermittelt - höchstens Andeutungen, aus denen man Interpretationen ziehen kann.

Leider überzeugt Eden Log auch in dieser Richtung nicht so wirklich - Tarkovsky führte schon 28 Jahre vorher mit Stalker vor, wie man ein echt beklemmendes und auch künstlerisch hochwertiges Sci-Fi-Werk schaffen kann.

» Filmkritik: Der Weg zur Erleuchtung führt durch das Vergessen