Cassandra's Dream (2007)

Cassandra's Dream (2007)

Cassandras Traum

Die Brüder Ian (Ewan McGregor) und Terry (Colin Farrell) leben in London von der Hand in den Mund und mit gnädiger finanzieller Unterstützung ihres reichen Onkels, des erfolgreichen Chirurgen Howard (Tom Wilkinson). Während sich Ian als Immobilien-Investor versucht, arbeitet Terry in einer Autowerkstatt und ist ein leidenschaftlicher Spieler. Als Terry das Glück im Hunderennen eines Tages hold ist, kaufen sich die beiden Brüder mit dem Gewinn eine Yacht: "Cassandra's Dream". Dort geniessen sie mit Bier und hübschen Frauen das Leben.

Doch bald ziehen erste Wolken am Himmel auf: Ian verliebt sich in die schöne Schauspielerin Angela (Hayley Atwell) und möchte mit ihr die Welt bereisen. Zudem braucht er Startkapital für ein Immobilienprojekt. Terry wird von der Glücksgöttin im Stich gelassen und macht am Pokertisch Schulden über einen fünfstelligen Betrag. Beide sind dringend auf Cash angewiesen. Welch ein glücklicher Zufall, dass ausgerechnet jetzt ihr lieber reicher Onkel zu Besuch kommt! Die beiden erzählen ihm von ihren Problemen und bitten um finanziellen Zustupf. Den zu geben ist Howard gerne bereit, unter einer kitzekleinen Voraussetzung: Er ist gerade in einen gefährlichen, akut existenzbedrohenden Prozess verwickelt. Also muss der Hauptzeuge der Anklage unter allen Umständen zum Schweigen gebracht werden... [ebe/OutNow]

Regie
Darsteller
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Genre
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Laufzeit
108 Minuten
Produktion
, , 2007
Kinostart
, , - Verleiher: Frenetic
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IMDb, TMDb
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Trailer Deutsch, 02:15

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Kommentare Total: 3

nick*

Eine kleine Überraschung, dieser Streifen von Woody Allen. Eigentlich schade das er an der Kinokasse so derart floppte. Mich hat der Film jedenfalls wirklich auf eine Art und Weise fasziniert. Vielleicht weil ich solche Streifen, in denen irgendein Bürger in eine verzwickte Situation gerät und das ganze schliesslich immer dramatischer wird, wie schon Before the Devil Knows You're Dead , einfach genial finde. Cassandra's Dream vermag zwar nicht an die Klasse von Sidney Lumet genialem Werk anzuknüpfen, doch es macht ihm meiner Meinung nach arg Konkurrenz. Einen grossen Verdienst daran haben sicher die beiden Hauptdarsteller. Farrell, der mir übrigens immer besser in seinen Rollen gefällt, und McGregor machen ihren Job hervorragend. Vorallem Farell spielt seinen Part des zuerts von Geld-Schulden und dann von innerlicher Schuld geplagten durschnitts Bürger wirklich sehr stark. Der ganze Film überzeugt 100 Minuten lang ohne auch nur eine Spur von Action Szene sondern trumpft mit einer Spannung und unglaublichen Dramatik, ähnlich wie eben schon Lumets Werk. Vielleicht hätte man aus dem ganzen noch ein wenig mehr herausholen und die Eine oder Andere Szene streichen können. Denoch bin ich höchst zufrieden mit dem Ergebnis und kann den Film herzlichst weiter empfehlen.

[Editiert von nick* am 2009-01-08 21:46:29]

El Chupanebrey

Cassandra's Dream erschien mir zwar nicht wie ein Versuch, Match Point nochmal zu machen, eher, dass Woody Allen die in beiden Filmen gezeigte Ausgangslage sehr zusagt. Klar, die beiden Filme gleichen sich über weite Strecken verblüffend miteinander. Einige Punkte gelingen in Match Point besser, manche in Cassandra's Dream. So wirkt sich in diesem Film die Länge nicht ganz so schwerwiegend auf das Filmvergnügen aus, wie sie es in Match Point getan hat. Allerdings hält Allens neuer Film nicht die ganze Zeit seine Klasse. Teilweise geht es doch etwas zäh voran und das Gefühl, alles schon mal gesehen zu haben, nagt an der Ausdauer des Kinobesuchers. Dennoch ist der Film gekonnt umgesetzt, vermag immer wieder zu überraschen und ist mit einem passenden Score untermalt.
Fazit: Cassandra's Dream kommt fast nie wirklich an Match Point heran, trotzdem helfen einem die vorher genannten Gründe plus die wirklich guten Schauspieler - das Duo McGregor/Farrell sei hier besonders zu loben - über harzige Momente hinweg.

ebe

Filmkritik: Ein unmoralisches Angebot

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