Bloodmonkey (2007)

Blood Monkey

Bloodmonkey (2007) Blood Monkey

Oder: Wenn Bananen nichts mehr bringen

Hilfe, da ists schmutzig!

Hilfe, da ists schmutzig!

Conrad Hamilton (F. Murray Abraham) ist Antropologe und im dichten Dschungel von Thailand einer Sensation auf der Spur. Er meint, das Geschöpf zwischen Affe und Mensch gefunden zu haben. Eine Spezies, die seit Millionen von Jahren existiert, den Menschen intelligentstechnisch ebenbürtig ist, aber eben immer noch ein Tier, das mit fletschenden Zähnen und ungeheurer Kraft vorgeht.

Das erste Team von Dr. Hamilton versuchte, ein Exemplar dieser Spezies zu fangen, was ihm gründlich misslang. Blutspuren, abgetrennte Körperteile und viele tote Menschen sind die Folge davon. Nun braucht der Doc Nachschub an jungen, willigen Assistenten und künftigen Spezialisten, um ihm bei der Fortsetzung seiner Mission zu helfen. Und eine Gruppe dieser Opfer ist auch schon unterwegs.

Was guckst du?

Was guckst du?

Die jungen Menschen nerven sich während des Fluges gegenseitig. Einer hat nur Titten und Ärsche im Kopf, eine andere dreht einen Dokumentarfilm, eine D,ritte fühlt sich von Anfang an schon unwohl, und auch den restlichen Mitglieder dieses Grüppchens geht's nicht besser. Sie werden zwar von einem Jeep am Flugplatz abgeholt und in den Dschungel gefahren, machen aber bereits da die ersten Bekanntschaften mit dem Gevieche, das da so krabbelt und brüllt. Und als sie schliesslich beim Doktor ankommen, reibt der sich schon die Hände, denn er weiss, dort wo sie hingehen, wird der eine oder andere definitiv liegen bleiben...


DVD-Rating

Blutrünstige Monster im dichten Dschungel versprechen Spannung und Thrill. Wir erinnern uns an den Predator oder auch an die Affenjagd von 1995, als eine Gruppe Forscher in Congo schon gegen gefrässige Monster antreten musste. Nun hat sich Regisseur Robert Young (Fierce Creatures) ebenfalls dieser Thematik angenommen und präsentiert mit Blood Monkey einen B- (oder sogar eher C-) Film, in dem den Menschen so richtig die Hölle heiss gemacht wird.

Im Mittelpunkt von Blood Monkey steht F. Murray Abraham (Der Name der Rose, Mimic), welcher seinem Charakter immerhin ein bisschen Profil verleiht, so dass man diesen wenigstens annähernd ernst nehmen kann. Er übertrumpft die gesichtslosen Jungspunde locker, hat aber damit zu kämpfen, dass seine Figur halt schon ein bisschen ins Klischee des ein bisschen zu motivierten Professors abdriftet.

Was aber natürlich neugierig macht, sind weder die Menschen,i nochst eine ausgeklügelte Geschichte. Beide spielen ja eh nur Nebenrollen, wenn der Blood Monkey ins Visier des Zuschauers kommt. Wie sieht er aus? Was macht er? Was ist er überhaupt? Diese Fragen werden.... überhaupt nicht beantwortet. Richtig, das Viech greift zwar an, hinterlässt blutige Spuren, kommt aber erst in der allerletzten Sequenz des Films so richtig zur Geltung und entpuppt sich als schlecht animiertes Äffchen aus dem Computer. Enttäuschend, gar ärgerlich, dass man hier dem Zuschauer etwas vorgaukelt, das sich dann als Lachnummer erweist. Schade.

Fazit: Blood Monkey hätte in die Fusstapfen eines Anaconda treten können. So richtig unheimlicher Tierhorror in exotischer Umgebung. Daraus geworden ist gar nichts, und so ist Blood Monkey leider eine Enttäuschung geworden, die weder Tierhorrorfreunde noch blutgeile Fans zufriedenstellen wird.

Als Extra auf der DVD ist lediglich der Trailer zum Hauptfilm vorhanden, und wer daran Spass gefunden hat, darf sich auch Hinweise auf Filme über durchdrehende Ameisen und Ähnlichem freuen. Da gibts nämlich auch noch die jeweiligen Trailers dazu. Bildtechnisch ist Blood Monkey ganz okay, kann mit klaren Szenen aufwarten, hat aber bei den dunkleren Szenen etwas Mühe. Was dagegen bei der vorliegenden DVD überhaupt nicht passte, war der Ton. In der Originalfassung wankte die Lautstärke von einem Extrem ins Nächste. Sprich, einmal war fast nichts zu hören, dann musste man den TV wieder leiser drehen. Das macht irgendwie halt einfach keinen Spass.


OutNow.CH:

Bewertung: 1.5

 

04.10.2009 / muri

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