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1408 (2007)

Zimmer 1408

Einladung zum schnellen Abgang

Mike Enslin (John Cusack) ist Schriftsteller. Er schreibt aber keine Romane, sondern spezielle Reiseführer. Denn viele, vor allem kleinere, Herbergen prahlen mit der Tatsache, dass in ihren Gemäuern ein Geist sitzt, eine verlorene Seele nachts umher irrt oder es sonst irgendwo spukt. Diesen Berichten geht Mike nach und verarbeitet seine Erlebnisse (die meist unspektakulär sind) in seinen Büchern.


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Film-Informationen

Deutscher Titel: Zimmer 1408
Französischer Titel: Chambre 1408

Drehort: USA 2007
Genres: Horror, Mystery
Laufzeit: 104 Minuten

Kinostart: 20.09.2007
Verleih: Ascot Elite

Regie: Mikael Håfström
Drehbuch: Matt Greenberg, Scott Alexander, Larry Karaszewski, Stephen King
Musik: Gabriel Yared

Darsteller: John Cusack, Paul Birchard, Margot Leicester, Walter Lewis, Eric Meyers, David Nicholson, Holly Hayes, Alexandra Silber, Johann Urb, Andrew Lee Potts, Tony Shalhoub, Emily Harvey, William Armstrong, Kim Thomson, Drew Powell, Noah Margetts, Samuel L. Jackson, Gil Cohen-Alloro, Isiah Whitlock Jr., Benny Urquidez

» The Internet Movie database (IMDb)


Kommentare zum Film

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23 Kommentare

Für mich war der Film grandios. Ich mag solche Art von Horror - viel extremer, mitreissender als SAW und solch Serienkiller-Psycho-Müll.

Wie jedoch meine Vorredner Ghost-Dog geschrieben haben, ist der Film nicht fertig. Er wirft wirklich Fragen auf. Wer jedoch behauptet, er sei unter dem Durchschnitt oder nicht spannend genug, der hat keine Ahnung vom Genre oder steht wohl bloss auf Gemetzel und viel Blut (Stichwort SAW).

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Der Zwischenteil mit dem surfen, wo er wieder aufwacht als hätte er es bloss geträumt, war also auch ein Traum, als er bereits real im Zimmer sass. Dies wird wenigstens aufgelöst.
Aber hat Samuel L.Jackson etwas mit dem ganzen zu tun (mit dem Zimmer 1408)? Oder warum äussert er sich am Schluss à la "Gut Gemacht, sehr gut gemacht", als John Cusack das Zimmer nach dem Flammeninferno verlässt?
Und mich würde auch interessieren, warum das Mädchen nun zu hören ist am Schluss auf dem Aufnahmegerät.
Jetzt könnte der Film wirklich weitergehen. Er war also tatsächlich im 1408, hat nicht geträumt sondern alles miterlebt. Dennoch hat es ein paar ganz komische Passagen, die noch mehr Fragen aufwerfen. Man hätte den Seemann beim Boot weglassen können, auch die anderen Toten wollen ja im Prinzip nichts von ihm, er dreht einfach langsam durch. Aber warum geht er nicht einfach raus aus dem Zimmer? ha ha. Hätte ja die Türe einschlagen können mit der Eisenstange oder Ähnlichem ^^


Na ja, für mich ist der Film grandios gemacht, wirft allerdings fragen auf, was etwas schade ist.
Kennt jemand das Buch? Kann man das kaufen oder existiert kein Buch davon? Gibt es echt dort ein anderes Ende?
Für alle Grusel-Horrorfans die bloss ab und zu einen Horrorstreifen anschauen, dann ist dieser absolut empfehlenswert!

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ich habe gerade gesehen, dass der Trailer noch andere Bilder aufwirft als man im Film zu sehen bekommt! z.B. der Schluss mit dem Mädchen *hast du mich noch lieb* sieht man eine Monster-Hand. Oder auch Samuel L. Jackson sieht man irgendwo gegen den Schluss nochmals in einer anderen Szene.


[Editiert von Fabi7 am 2009-03-06 12:04:35]

[Editiert von Fabi7 am 2009-03-06 12:05:52]

[Editiert von Fabi7 am 2009-03-06 12:10:08]

Die Schweizer Verleihversion hat im o-ton einen Fehler - alles ist verschoben.

Das Verlangen nach einem richtig spannenden Horror Streifen, war der Grund warum ich mir 1408 ansehen wollte. Und wenn es noch eine Verfilmung eines Buches ist, das aus der Feder von Stephen King stammt, sind hochspannende Momente doch schon vorprogrammiert.

Doch nicht alles war so wie ich es mir erwünscht hatte. Die Story ist interessant und zieht den Zuschauer auf jeden Fall in seinen Bann. Doch auch wenn sie ohne Probleme zu unterhalten mag heisst das noch lange nicht, dass sie auch nervenzerreisend spannend ist. Es hat zwar ein paar schöne Gruselmomente, doch wenn man das Gesamtwerk betrachtet ist der Anteil solcher Szenen doch eher klein.

Die One-Man Show meistert Cusack souverän. Er spielt den zuerst coolen und dann immer ängstlicher werdender und schliesslich durchdrehenden Hautcharakter sehr glaubwürdig. Auch der restliche Cast vermag zu überzeugen. Samuel L. Jackson macht das Beste aus seiner sehr beschränkten Präsents zeit. Ihn aber deswegen auf das Cover von 1408 zu stehlen, ist schon fast eine Frechheit.

Auch wenn es an Spannung eher fehlt ist dafür die Atmosphäre genial. Hotelzimmer haben manchmal wirklich etwas unheimliches an sich und das setzt der Regisseur hier sehr gut um. Die Herausforderung einen ganzen Film fast ausschliesslich in fast nur einem Zimmer zu drehen meistert er ebenfalls stark.

Fazit: Aus dem Plot hätte man sicher noch mehr herausholen können, damit der Film dem Genre Horror, Thriller noch ein wenig gerechter werden würde. Trotzdem wird man 100 Minuten lang recht gut unterhalten und man muss sicher keine Angst vor Alpträumen wegen des Filmes haben, die einen im Schlaf heimsuchen könnten.

zimmer 1408 oder: noch niemand hat länger als 1 stunde in diesem zimmer überlebt bis auf john cusack und chuck norris

ein zimmer in dem es spukt... irgendwie kommt mir das ganze so vor wie eine lauwarme version von the shining nur ist >zimmer 1408< farblos, wenig kreativ, auf hollywoodsche präferenzen getrimmt und besonders langweilig. mal springen leute aus dem fenster, mal zwickt man sich die finger ein, mal dreht sich der radio selbst an, mal wirds kalt, mal verprügelt man die minibar und mal erscheint die tote tochter. kurz gesagt, unfreiwillige komik macht den ganzen "horror" ein wenig erträglicher ansonsten wurden zuviele banale ideen in den film hineingepackt, von denen keine einzige interessant genug gewesen wäre sie ausführlicher zu behandeln. >zimmer 1408< kratzt nicht mal an der oberfläche und hat gar nicht vor tiefer in die materie einzudringen und den mikrokosmos des wahnsinns aufzuzeigen wie es einst stanley kubrick tat. stattdessen bekommen wir eine plumpe standard-umsetzung geliefert die wenig neues bietet und somit nicht zu fesseln weiss.

fazit: unter dem durchschnitt

Ich mag die absurde Idee und überhaupt den Surrealismus von 1408, welcher auch schön umgesetzt wurde, alles in allem ist der Film aber doch nicht wirklich etwas Spezielles. Auch gefürchtet habe ich mich nie so richtig, ich denke da hätte man noch mehr mit den Ängsten des Publikums spielen können. Ich habe mir auf der DVD die zwei Enden angeschaut, keines von beiden hat mich aber wirklich überzeugt. Das Director's Cut Ende hat mir ein bisschen besser gefallen, wahrscheinlich weil Samuel L. Jacksons Figur noch einen schöneren Abgang hat. Dafür ist das Ende der Kinoversion klarer.

1408 ist also bestimmt einen Blick wert, ihn aber mit The Shining zu vergleichen erscheint mir aber absolut lächerlich. Die beiden Filme spielen schlicht in einer anderen Liga (man will ja auch nicht ernsthaft Mikael Håfström mit Stanley Kubrick vergleichen..).

@ pb: Der Ton war bei mir tatsächlich auch leicht verschoben. Hat mich anfänglich sehr gestört, irgendwann ist es mir dann aber nicht mehr aufgefallen.

[Editiert von psg am 2008-04-20 11:35:06]