Volver (2006)

Volver (2006)

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  2. 121 Minuten

Kommentare Total: 3

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nd

Filmkritik: Singend das eigene Grab putzen...

lafrecciablu

Längst sind die Frauen in Almodovar Filmen nicht mehr am Rande eines Nervenzusammenbruches und seine Geschichten etwas zurückhaltender, obwohl immer wieder Tabu-Themen zum vorschein kommen (sexuelle Kindsmisshandlung, Inzest).

Geschickt verbindet Pedro in seinem neuen Werk Familiengeheimnisse, Vergangenheitsbewältigung, Tod, Aberglaube und viel mediterrane Eigenheiten. Zu Beginn der Geschichte gleitet die Kamera durch einen Friedhof, wo Frauen die Gräber ihren Lieben reinigen (und die eigenen Gräber sozusagen auch, denn wer will schon alleine unter der Erde weilen). Ein grandioser Auftakt zu einem weiteren Frauen-Power-Reigen.

prS

Mit den früheren Almodovar Filmen konnte ich nicht viel anfangen - zu störend empfand ich die wirren Charakteren, die vielen Transvestiten und Homosexuellen, die zwar schrill, jedoch als Charaktere nicht gut genug waren um den Film zu tragen (meine Meinung). Volver jedoch besitzt charismatischere Charaktere (v.a. die rassige Penelope, oder auch ihre Filmmutter), welche allesamt hervorragend gespielt werden. Einige Längen des Films, die sehr flache Darstellung der Männer in diesem Film (ok, ist halt mal ein Film bei dem die Frauen dominieren..) und der höchst unbequeme Kinosessel (war ein kleineres Kino) verhindern meines Erachtens jedoch allzu hohe Wertungen.

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