The Sentinel (2006)

The Sentinel (2006)

Der Sentinel - Wem kannst du trauen
  1. , ,
  2. 108 Minuten

Kommentare Total: 7

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mazemaster

Filmkritik: Copy Jack

rm

Wirklich sehr durchschnittliches Werk. Die einzige Spannung zieht sich daraus, dass Jack Bauer für einmal der Jäger und nicht der Gejagte ist. Obwohl dass wohl bei 24 sicher auch mal durchexerziert wurde. (Bin als einer, der sich mitten in Staffel 1 ausgeklinkt hat, nicht so bewandert in den Machenschaften der CTU).

Dem Film fehlt ein richtiger Bad Guy. Da hatte In the Line of Fire mehr zu bieten. Eva Longoria sieht gut aus, aber wenn man ihre Figur weg lassen würde, wäre weder der Plot tangiert noch würde sonst irgendetwas fehlen. Schlicht zwecklos.

db

The Sentinel - 24 the movie?

Was geben die folgenden Zutaten: Eine Secret Service, ein Präsident, ein guter Agent, ein böser Agent und eine Morddrohung auf den Präsidenten? Genau, ein abgestandenes Szenario aus dem Handbuch für Agentenfilme, und genau so kommt auch The Sentinel daher.

Die Einführung und Eingewöhnungszeit fällt recht kurz aus und innert wenigen Minuten kennt man das Szenario und die Figuren. Die guten Agenten, der Obligatorische Blickfang und natürlich die Bad-Guys, alles wird geliefert. Altbekannte Figuren in einem alten Szenario, man erahnt es schon, das wird etwa so spannend, wie einem Big Mac beim Schimmeln zuzusehen. Letztendlich hat man auch das Setup schnell durchschaut, den Schuldigen/Unschuldigen gefunden und da hilft auch das Krampfhafte suchen nach Beweisen nichts, wirklich interessant wird es kaum.

Die Umsetzung ist eigentlich gut gelungen, passende Sets, gute Bilder und eigentlich durchaus solide Leistungen, doch keiner der Beteiligten war wirklich gefordert. Bei der Kameraführung stand auch 24 Pate, denn sie ist streckenweise genau so fummlig wie in der TV-Serie, aber wenigstens bleibt die Übersicht erhalten.

Fazit: The Sentinel ist ein routinierter und linearer Agentenstreifen, ohne wirkliche Überraschungen und unerwarteten Handlungswendungen. Da auch kein wirklich interessanter Gegenspieler auf dem Plan ist, der auch wirklich eine Gefahr darstellt, fehlt dem Streifen auch ein Gegenpol, der eine Spannung bewirken könnte. So verkommt The Sentinel zu einer lustlosen Schnitzeljagd, deren Ausgang schnell bekannt ist.

muri

Durchschnittlicher Solider Thriller, der ganz von seinem männlichen Darstellerpaar lebt. Michael Douglas ist zwar unterfordert, darf aber, ganz in "Dr. Kimble"-Manier rennen, tricksen und seine Unschuld beweisen. Kiefer Sutherland ist die Steifheit in Person und gefällt mir entweder als Jack Bauer oder als Psycho doch einiges besser.

Die Desperate Housewife hätte man weglassen können, die hat man auch optisch nun schon genügend betrachtet. Kim Basinger ist alt geworden, spielt aber okay. Sledge Hammer als Präsi war aber lustig. Ich hab immer auf "Vertrauen sie mir, ich weiss was ich tue" gewartet 😉

Ja, s'ist wirklich ein solider und schlussendlich aber recht unspektakulärer Thriller geworden. Mit einem Bad Guy, den ich A) nicht erwartet habe und der B) so richtig blöd und schlecht ist.

Jänu, eine Chance vertan und gegen In the Line of Fire abgestinkt.

Ghost_Dog

in der erstn hälfte unterhält der film sehr gut, man freut sich auf eine gute auflösung des verschwörungsplotts. und douglas und die basinger machen wirklich freude. da sei auch verziehen, dass die longoria so gut wie nix mit der story zu schaffen hat.

aber dann... wirds öde. alles schonmal gesehen, und nicht unbedingt schlechter. es wird sich auch nicht die mühe gemacht, eine vernünftige oder glaubhafte auflösung zu präsentieren. wer am schluss hinter dem attentat steht, omfg... genau. ein bisschen mehrzeitgeist und originalität hätte nicht geschadet.

unspektakulär. und wies muri gesagt hat, in the line of fire basht den hier gewaltig.

muri

DVD-Review: Jack Bauer, bitte kommen

Sparrow13

Ich fand den Film eigentlich ganz gut.
Es ist klar ein Hollywood-Film und wer da absoluten Tiefgang sucht ist definitv fehl am Platz, aber so wird der Film ja auch nicht verkauft.

Die Anschuldigung, Kiefer Sutherland bringe Jack Bauer nicht ganz aus sich raus finde ich so nicht ganz richtig. Klar hat dieser Charakter mit dem von Jack einige Gemeinsamkeiten und kann drum ähnlich gespielt werden, ich hatte dennoch das Gefühl, dass er bei der Mimik und der Gestik sich Mühe gab, dort Bauer ganz wegzulassen, und ich fand er macht das gar nicht mal schlecht.

Eva Longoria's Charakter ist etwas überflüssig, gebe ich zu, aber stören tut er definitv nicht. Da hat mich Kim Basinger viel mehr genervt! Die Frau konnte null Gefühl rüber bringen! Neben Michael Douglas wirkte sie beinahe gefühlstot, obwohl er sich Mühe gab irgend eine Reaktion aus sie rauszuholen!

Eigentlich ein Film der gut unterhält und bei dem man nicht zu viel denken muss, was manchmal ja auch so gut ist. Die schauspielerischen Leistungen sind (abgesehen von Kim Basinger) alle gut und sie versuchen aus ihrer Rolle das rauszuholen was rauszuholen ist.

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