The Road to Guantánamo (2006)

Keine Kartoffelsäcke, sondern Menschen.

September 2001. Die Mutter von Asif (Arfan Usman) kommt von ihrer Reise aus Pakistan zurück nach England. Ganz nach Tradition hat sie in einem Dorf in der Nähe von Faisalabad eine Braut für ihren Sohn gefunden. Asif macht sich auch sogleich auf den Weg, doch es fehlt ihm noch etwas Wichtiges: Ein Trauzeuge. Als er in Pakistan ankommt, bittet er seine drei Freunde Ruhel (Farhad Harun), Shafiq (Rizwan Ahmed) und Monir (Waqar Siddiqui), an die Hochzeitsfeier zu kommen. Erfreut über die Einladung machen sich die drei Jungs auf den Weg. Sie werden in Karachi von ihrem Kumpel empfangen, und besuchen dort mit Shafiqs pakistanischem Cousin eine Moschee. Hier bittet sie ein Imam, also ein Vorbeter des islamischen Gebets, doch mit nach Afghanistan zu kommen, um der Bevölkerung dort Hilfe zu leisten. Das klingt für die Freunde nach Abenteuer, und sie sind einverstanden.


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Film-Informationen

Drehort: Grossbritannien 2006
Genres: Dokumentation, Drama, Kriegsfilm
Laufzeit: 95 Minuten

Kinostart: 27.04.2006
Verleih: Ascot Elite

Regie: Mat Whitecross, Michael Winterbottom
Musik: Harry Esscott, Molly Nyman

Darsteller: Riz Ahmed, Farhad Harun, Waqar Siddiqui, Arfan Usman, Shahid Iqbal, Sher Khan, Jason Salkey, Jacob Gaffney, Mark Holden, Duane Henry, William Meredith, Payman Bina, Adam James, James Buller, Mark Sproston, Nancy Crane, Ewan Bailey, Martin McDougall, Naser Ranjha, Justin Lynch

» The Internet Movie database (IMDb)


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8 Kommentare

Der Film zeigt auf beeindruckende Art und Weise wie hart das Leben eines Unschuldigen Häftlinges in Guantánamo ist. Sehr schön finde ich die Beziehungen zwischen den amerikanischen Wärtern und den Protagonisten, denn einmal ist es purer Hass, das andere mal schon eher freundschaftlich (Rap, Tarantel). Etwas gefehlt hat mir die Begründung, wieso die Jungs auf die Idee kamen, nach Afghanistan zu reisen, grosse Naam-Brote können kaum der einzige Grund sein...
Sehr sehenswert!

» Filmkritik: These are bad People!

Zitat Ghost_Dog (2006-05-13 12:34:07)

der film zeigt aber, was an guantanamo das grosse problem ist: wenn wirkliche terroristen so behandelt werden, geht das völlig in ordnung. aber was ist, wenn mal einer per zufall dort reinkommt? da liegt das whare übel, nicht in der behandlung der sträflinge an sich.


nein, auch "wirkliche terroristen" dürfen nicht so behandelt werden. abgesehen davon, dass es ja selten klar ist, wer nun ein "wirklicher terrorist" ist, können die gefolterten "wirklichen terroristen" dann in amiland nicht mehr vor gericht gestellt werden (weil sie eben gefoltert wurden) und man verurteilt dann grossmäulige möchtegernterroristen wie massaoui als top-terroristen...

Zitat Ghost_Dog (2006-05-13 12:34:07)

die drei typen sind aber auch schon sehr dümmlich, sich bei kämpfern in afghanistan rumzutreiben, und wer kann schon wissen, ob sie wirklich nur für die heirat dort waren?


fand ich auch!
zudem, ihr alibi war ja quasi, dass sie während der kundgebung osama bin ladens in england im knast waren...also so astrein waren die auch nicht, klar wünsche ich diese "folterungen" niemandem aber mitleid konnte ich für diese 3 typen auch keines entwickeln...8-)

naja. die zweite häflte ist spannend, am anfang gehts so.

der film zeigt aber, was an guantanamo das grosse problem ist: wenn wirkliche terroristen so behandelt werden, geht das völlig in ordnung. aber was ist, wenn mal einer per zufall dort reinkommt? da liegt das whare übel, nicht in der behandlung der sträflinge an sich.

die drei typen sind aber auch schon sehr dümmlich, sich bei kämpfern in afghanistan rumzutreiben, und wer kann schon wissen, ob sie wirklich nur für die heirat dort waren?

ich hab erst am schluss geschnallt, das das schaupsieler waren, und nicht die echten typen ;)