The Pursuit of Happyness (2006)

The Pursuit of Happyness (2006)

Das Streben nach Glück
  1. ,
  2. 117 Minuten

Kommentare Total: 13

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rm

Filmkritik: This is me telling you about the movie

Ejup Bayrami

Will Smith spielt den Vertreter Chris Gardner, der verzweifelt versucht sein Gerät zur Bestimmung der Knochendichte an den Mann zu bringen.
Leider ist er damit nicht besonders erfolgreich und kann kaum alle Rechnungen bezahlen. Deshalb muss seine Frau (Thandie Newton) täglich zwei Schichten arbeiten, damit für den Sohnemann (Jaden Smith, Sohn von Will Smith) noch etwas zu essen auf den Tisch bekommt.
Als aber der werte Herr sich noch dazu entscheidet nach den Sternen zu greifen, und Börsenmakler zu werden, reicht es seiner Frau Linda endgültig und sie verlässt die beiden Männer. Ganz auf sich gestellt, entschliesst sich Gardner sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und macht sich auf die Suche nach dem Glück.

So beginnt die Geschichte, die das typisch amerikanische Märchen vom Tellerwäscher zum Multimillionär erzählt.
Und dabei bietet der Film wirklich sehr viele rührende und toll gespielte Szenen, in denen mir ein ums andere Mal die Augen feucht wurden.
Aber irgendetwas stimmt hier nicht.
Kann es denn wirklich sein, dass man nach dem Glück streben muss, um glückselig zu werden. Heisst nach Glück zu streben, sich hochzuarbeiten und alles dran zu setzen erfolgreich zu werden, damit die Familie finanziell abgesichert ist? Und kann das wirklich jeder schaffen?

Ich denke die Antwort ist klar.
So funktioniert das sicher nicht. Nicht jeder ist mit besonderem Intellekt gesegnet, nicht jeder kann es bis ganz nach oben schaffen und selbst wenn: nur weil man finanziell abgesichert ist, ist das doch keine Garantie für Glückseligkeit!
Interessanterweise zeigt der Film in immer wiederkehrenden Szenen was Glückseligkeit ist und wo man sie finden kann:
Nämlich immer dann, wenn Smith seinem Sohn besonders nahe ist. Z. B. als die beiden in der Obdachlosenstätte Zuflucht finden, und Jaden Smith seinem Papa die Frage stellt: "Bin ich Schuld, dass Mami fort ist?". Will erwidert ihm, dass sie allein wegen sich selbst gegangen sei und er sowas niemals denken dürfe. "Du bist ein lieber Papa.", sagt ihm daraufhin sein Sohn.
In diesen Momenten zeigt der Film eigentlich ganz genau, was Glücklichsein ist. Es sind nicht die Dinge nach denen wir streben, sondern die Momente in denen wir spüren, dass wir leben, gebraucht werden, geliebt werden.

Glückselig ist Chris Gardner den ganzen Film über, auch wenn alles nicht so läuft, wie er sich das vorstellt. Das Problem ist, dass er es anscheinend nicht bemerkt.

Fazit:
Toll gespieltes, anrührendes Drama, das leider nicht erkennt, was Glück tatsächlich ausmacht.
www.ejup.de

Markus

Sie haben den Titel falsch übersetzt die Idioten...

"Happyness" hätte man mit "Glükk' übersetzen sollen....soll ein Wortspiel wegen dem im Film geben...GRRRR 😈

rm

Zitat Markus (2007-01-21 16:02:49)

Sie haben den Titel falsch übersetzt die Idioten...

"Happyness" hätte man mit "Glükk' übersetzen sollen....soll ein Wortspiel wegen dem im Film geben...GRRRR 😈

Ich frag mich gerade, wer hier der wahre Idiot ist.

Markus

Zitat rm (2007-01-21 21:45:26)
Zitat Markus (2007-01-21 16:02:49)

Sie haben den Titel falsch übersetzt die Idioten...

"Happyness" hätte man mit "Glükk' übersetzen sollen....soll ein Wortspiel wegen dem im Film geben...GRRRR 😈

Ich frag mich gerade, wer hier der wahre Idiot ist.

Uhhhhhh! Tiefschlag mein Lieber. Nicht nett!

Also nochmals...Diesesmal langsam...

Happyness ist falsch geschrieben (happiness heisst's ja richtig)...Grund dafür ist ein Wortspiel am Schluss des Films (wird jedenfalls immer wieder gesagt)...

Die Übersetzer haben den Fehler nicht übernommen und dem Titel ein nettes Features ("Uhhh, der Titel des Films ist ja falsch geschrieben") beraubt...

That's all...20er runtergefallen?

nd

Die Schauspieler betreffend, ob die grossen oder kleinen, gibt's nix zu bemängeln. Humorvolle Szenen gibt's zum Glück gebenso wie tragische. Die halten sich mehr oder weniger die Balance. Manche Sequenzen sind etwas zu lang(weilig). Ansonsten gut, solid (gäll, D!) und sehenswert. Montags, wenn's günstiger ist. Hier in der Schweiz.

muri

4.5*

Toller, wirklich guter Will Smith. Vielleicht sogar den Besten, den man bisher gesehen hat. Das Zusammenspiel Vater/Sohn ist ebenfalls erste Sahne und der Knirps mit der Wuschelfrisur könnte herziger kaum sein.

Was ein bisschen auf die Wertung drückt sind die einzelnen Szenen, die nicht enden wollen und natürlich der fehlende Überraschungs- oder Spannungseffekt. Die Geschichte ist bekannt und auch wenn sie auf wahren Tatsachen beruht, manchmal wird schon etwas gar dick aufgetragen.

Dennoch, ein sehr eindrücklicher Film, welcher dem Prince von Bel-Air zu Recht eine Oscarnominierung (oder gar mehr?) eingebracht hat.

fribu

Ich fand den Film gut. Leider, wie schon muri geschrieben hat, fehlt der Überraschungs- bzw. Spannungseffekt. Was mich persönlich etwas enttäuscht hat, ist, dass der Film schon so früh aufhört. Ich hätte mir gewünscht zu sehen, was Vater und Sohn aus ihrem Leben machen *alle, die den Film noch nicht gesehen haben: wegschauen!*, nachdem Chris es geschafft hat... vielleicht ein Wiedersehen mit der Frau? Wäre noch ein schöner Abspann geworden, finde ich.

Auf der anderen Seite, wenn ich Ejup's Kommentar lese: es geht ja eigentlich nur um das Glück zusammen sein zu können und von da her waren sie ja schon immer glücklich, auch ohne Geld... Aber 😕das ist doch kein Hollywood-Schluss! 😊

Aber echt, super gespielt! Der Knirps ist echt gut! Nur mit dem langen Namen?!?

azrael

Mir hat der Film einen tiefen Eindruck gelassen. Vorallem weil es von einer wahren Geschichte stammt (wird ja zu Beginn vom Film angezeigt). Es mag sein dass vieles im Film fiktiv ist (ist ja auch bei vielen Hollywood Filmen der Fall), jedoch wird die Geschichte gut erzählt. Was den schluss betrifft kann ich nicht fribu einer Meinung sein. Was er mit seinem Leben macht wird durch die Texteinblendungen erleutert. Ob er sich mit seiner Frau wieder versöhnt, wird zwar nicht gesagt, aber mann kann davon ausgehen, dass es nicht der Fall war..... (stammt ja von einer wahren Geschichte).

Greetings

thatssno

...gepflegte Langeweile...

muri

DVD-Review: Lebe den amerikanischen Traum

devante

Genialer Film. Hat mich tief berührt.
War klar der beste Film von Will Smit bis anhin!

Der kleine Knirps macht seine Sache wirklich mehr als nur gut, bedenkt man, dass Jaden Smith ja gar kein Schauspieler ist.

Klar, einige szenen sind gar langwierig und die überraschungsmomente bleiben aus, der film lebt einfach von den emotionen allein.

Deshalb gibts von mir ebenfalls die höchstwertung, da alle meine Erwartungen an den Film erfüllt, ja sogar übertroffen wurden.

Stella Nera

Mich hat dieser Film sehr berührt. Auch wenn er manchmal in die Länge gezogen scheint, so braucht es doch all diese Momente, um sich der Situation bewusst zu werden, in der Chris sich befindet. Besonders berührt hat mich die Szene in der Bahnhofstoilette und natürlich die Schlussszene im Chefbüro. Will Smith beweist mit diesem Streifen, dass er ein sagenhafter Schauspieler ist. Sein Sohn scheint ebenfalls auf dem richtigen Weg zu sein, ein toller Schauspieler zu werden. Bei den Special Features auf der DVD sah man, wie der echte Chris Gardner bei den Dreharbeiten dabei war. Will hat ihn mit seinen Szeneumsetzungen anscheinend immern wieder unheimlich berührt. Ein Beweis mehr, dass dieser Film das wirkliche Leben von Gardner darstellt, und keineswegs überspitzt daherkommt. Daumen hoch für einen tollen Film!

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