Miami Vice (2006)

Miami Vice (2006)

  1. , ,
  2. , ,
  3. 134 Minuten

Kommentare Total: 32

Du musst dich einloggen oder registrieren um einen Kommentar zu schreiben.

Sortierung:

th

Filmkritik: Miami Heat

psg

Geniesst Miami Vice. In den ersten 40 - 60 Minuten hat die Story zwar keinen richtigen Plot, aber alles ist solide gemacht und so fällt das gar nicht so negativ auf.

Colin Farrell spielt aber wieder ohne jegliches Charisma und war mir total unsymphatisch , was Sonny Crocket ja nicht sein sollte. Die einen dürfen ihn ja mögen, ich finde sein Schauspiel hat immer etwas Abstossendes (In "Ask the Dust" mimt er zwar sehr überzeugend einen Schriftsteller - eine Ausnahme). Jamie Foxx geht neben Farrel trotzdem beinahe ganz unter (und ich mag Jamie Foxx!). Wahrscheinlich hatte er Mühe, sich damit abzufinden, dass er hier nur "Number two" ist.

Die 4einhalb Sterne gibt's von mir wegen coolen Action/"Bumm-Bumm"-Szenen. Wie von th erwähnt ist man hautnah dran und quasi im Film - Meisterhaft gemacht.

Die Story hätte noch ein wenig interessanter ausfallen dürfen, wie auch die Charakteren. Die Sex-Szenen waren auch eher langweilig.

Fazit: Höchst unterhaltsamer Summer-Blockbuster, toll gefilmt und sehr gut inszeniert.

pj

Ist doch schön mal wieder eine gradlinige Story zu haben. Zudem zwei coole Cops mit gewissen "Überfähigkeiten" und einer gewissen Portion Sinnlosigkeit. Hammermässiger Showdown, wahrhaftig ein purer Genuss der Schluss ... einfach berieseln lassen! 😎

muri

Miami Vice ist ein Film geworden, der seine Stärke im Realismus und der Bildsprache hat.
Mit der klassischen TV-Serie hat diese Version praktisch nichts mehr gemeinsam und somit wird der Film einige Fans sicherlich enttäuschen. Mir persönlich wars ausserdem (mal wieder) gute 20 Minuten zu lang und Collin Farrell hat die Ausdruckskraft, die nicht mal gegen diejenige des zerrissenen Kinotickets ankommt.
Film ist also okay, aber kein Meisterstück und KEIN "Miami Vice".

Achja, "Numb/Encore" rockt total, auch wenn der Song im Film nur angespielt wird.

crs

Miami Vice oder cooler geht's nicht mehr

Nachdem in den letzten Jahren immer mehr filmische Version von 80er TV-Serien auf die grosse Leinwand gekommen waren und eigentlich mehr schlecht als recht überzeugten (Ein Duke kommt selten allein), kommt nun das wohl coolste Duo der 80er.
Dies sind Sonny Crockett und Riccardo Tubbs.

Im sonnigen Miami ist nicht alles so sauber wie man beim ersten Anblick meinen könnte. Unterirdisch wird jede Menge Drogen unter das süchtige Volk gebracht. Aber wer bringt den Stoff unter die Abhängigen? Für dies hat die Stadt Miami ihre Drogenfander. Ein kleines Einsatzteam um ihre Team-Captains Crockett und Tubbs zieht nächtlich los (vor allem in Discos) um Dealer hochgehen zu lassen. Bei einem der Jobs klingelt plötzlich das Telefon von Crockett. Es ist einer seiner Informanten, der dem FBI helfen sollte einen grossen Drogendeal auffliegen zu lassen. Am Telefon redet er nur wirres Zeug, also beschliessen unsere zwei Helden ihn zu treffen. Was er erzählt ist beunruhigend für das FBI. Der Spitzel hat die FBI-Leute verraten, da Kidnapper seine Frau entführt haben. Als heraus kommt, dass der Deal fürchterlich in die Hose ging, lässt sich der Spitzel von einem Lastwagen überfahren.

Für das FBI ist klar: jemand muss herausgefunden haben, dass sich ein Spitzel in des Gegners Reihen befindet. Irgendwo muss es eine undichte Stelle haben und da schlägt das FBI vor Crockett und Tubbs einzusetzen um die undichte Stelle zu finden da niemand die Miami-Cops kennt.

Dies ist die Ausgangslage und sie ist vom ersten Moment an spannend. Der Film beginnt in der tanzenden Disco, Anfangscredits finden sich nicht, nicht mal der Filmtitel, sondern man hört nur Numb Encore von Linkin Park und Jay-Z. Mit dieser Anfangssequenz beginnt das ganze und wird von Mann wie schon bei der Disco-Szene in Collateral genial eingefangen. Der Mann hat anscheinend eine riesen Freude an den Digi-Cams, die er bei Collateral entdeckt hat. Man fühlt sich sehr nahe, dem geschehenen, da erstens die Auflösung sehr gut ist und die Handkamera auch ihren Einsatz hat.

Zur Story:
Es muss gesagt werden, dass der Autor keine Miami-Vice-Vorkenntnisse hat und so mit keiner Vergleichsvorlage, sondern mit einer riesen Vorfreude ins Open-Air-Kino ging. Die Geschichte die Michael Mann uns hier auftischt, ist sehr realistisch und auch sehr gut erzählt. Wo viele Leute angefangen hätten sich auf Klischees des Drogen-Cops-Film aufzuhalten, überspringt Mann die meisten und bleibt lieber ganz nah bei seinen Figuren und macht sie für einen greifbar. Die Lovestory zwischen Farrell und Li verlangsamt zwar das Tempo in der Mitte des Films, aber nur um dann wieder rasant weiter zu machen.

Die Schauspieler
Ich gebe es zu: ich bin ein Colin-Farrell-Fan. Er ist einfach momentan der coolste Kerl in Hollywood, auch wenn er gerade versucht vom Bad-Boy-Image weg zu kommen. Doch als Schauspieler muss ihm niemand etwas vormachen. Mit mehr Muskeln als sonst erweckt der den Sonny Crockett zum Leben. Farrell hat es zwar nicht nötig all sein schauspielerisches Können zu zeigen, denn seine Bandbreite beschränkt sich meistens auf cool-drein-Blicken. Jamie Foxx hat da schon mehr im Mimenspiel zu bieten. Auch wenn er im Vergleich zu Farrell weniger Screenzeit hat, hat er Zeit um Trauer zu zeigen (in welcher Szene wird jetzt nicht verraten. Gong Li hat wirkt hingegen zu den Muskelboys beinahe etwas unnötig. Ihre Rolle ist nicht besonders interessant, obwohl sie eine zentrale Rolle hat. Da dies aber ein Männer-Action-Film ist, ist dies zu verkraften.

Die Action
Es muss einfach erwähnt werden. Die Action ist die Beste des Jahres. Komme was wolle. Schiessereien von Mann sind seit der sensationellen Strassenschlacht in Heat in aller Munde und das zu recht. Was aber Mann im Showdown für ein Actionfeuerwerk abbrennt, sucht seines kleichen. Hautnah ist die Kamera wenn sich Crockett und Tubbs gegen eine Horde Kubaner und andere wehren. Da kommt es schon mal vor, dass Blut auf die Linse spritzt. Was die Brutalität angeht, ist dies wohl Manns brutalster Film. In Nahaufnahme werden Köpfe durchlöchert und blutige Einschüsse am ganzen Körper gezeigt, also genug Nerven mitbringen.

Fazit:
Miami Vice ist zwar nicht Manns bester Film, er ist aber sein stylistischer geworden mit einem coolen Leinwandduo einem ansprechendem Spannungsbogen, brutaler Action und zwischendurch wirklicher Dramatik.


Miami Vice ist der Actionfilm des Sommers (Wobei ich Fluch der Karibik in die Abenteuerkiste packte). Realistisch, brutal und immer ganz nah am Geschehenen.

Diese 5 Punkte hat sich diese Truppe wahrlich verdient.
Stay cool

[Editiert von Dwight (Sin City) am 2006-08-21 18:11:00]

Pesce

ich habe alle trailer gesehen und musste feststellen, dass einige ausschnitte fehelen, ich schätze eine halbe stunde. ich gehe mal davon aus, dass der film nicht in verschiedenen versionen rausgekommen ist.

und action szenen habe ich warscheinlich durch die in die länge gezogene ermüdende story komplett verschlafen.

der name der serie und die verfilmung durch michael mann und den top schauspielern sind noch lange keine garantie für einen guten film.

tia schade eigentlich, denn die musik und die bilder der karibik sind wirklich hörens- resp. sehenswert

Son Goku

Was für eine Verschwendung von Geld, Zeit und schauspielerischem Talent (J. Fox)!!

Sinnlose Story, alles schon gesehen und alles wurde schon in anderen Filmen besser gemacht!! Jede einzelne Folge aus der Originalserie war mit Abstand besser..... Leute aber die XXX2 mochten werden diesen Film genauso mögen.

Für mich mit Abstand die Entäuschung des Jahres 2006.

PS: Colin Farell beweisst mal wieder, dass er im besten Fall in B-Movies mitwirken sollte....

lafrecciablu

das einzige, was mir dieser streifen bot, waren optische reize. sonst eher mittelmässig in story. man fühlt sich hier wie in der neutralen zone, ist alles nett und schön, aber ohne innerliche regung. kühl und distanziert.

db

Miami Vice - Man, wo bleibt da die Werbung...

Ich kann mir richtig die Autorenkonferenz vorstellen: "Um was geht es in unserem nächsten Film?" - "Copfilm kommt immer gut an!", "Ok, aber dann brauchen wir noch etwas Action." "Genau bringen wir etwas Drogen rein, etwas schnelle Autos und noch ein paar Waffen." "Jawohl und dazu noch etwas schöne Landschaftsbilder und etwas Sex damit das besser runterrutscht." "Ja genau, das Publikum ist sowieso so blöd, das bemerkt das nicht."

Etwa in dieser Art könnte dieser Streifen entstanden sein, denn was da geboten wird ist, tschuldigung der Aussprache, unter aller Sau. Es kam mir jedenfalls vor wie ein Bad Boys für Arme. Neben der gleichen Story um Drogen und ähnliches, gibt es viele ähnliche Elemente, die aber alle schlecht eingesetzt wurden. Zwei Bullen die wieder einmal Undercover gehen und sich Hollywood-like nach oben schlafen. Neben der ultra-hauchdünnen Story bietet der Streifen eine endlos in die Länge gezogene Handlung, 70% Füllszenen und weder Spannung noch Überraschungen.

Linear läuft er überlang auf das Ende zu, das neben einer völlig verhauenen Abschlussschlacht nur wenig bietet. Da können auch einige "heisse" Sexszenen nicht helfen, die sogar ein Body-Double benötigt haben (booaaeee, mehr als sonst sieht man sowieso nicht). Was jedoch am meisten gestört hat, ist die verhauene Kameraführung, die irgendwie oft am geschehen vorbeifilmt und kaum ein Gefühl der Action aufkommen lässt. An gewissen Stellen wirkt Miami Vice sogar zensiert. Bei der Abschlussschiesserei versagt das vollkommen und es geht nicht nur die Übersicht sondern auch das letzte Interesse flöten.

Fazit: Dieser Streifen ist genauso überflüssig wie ein Wasserverdünnungsmittel und bietet weder Unterhaltung noch irgendetwas wirklich Spannendes. Wer nicht Fan von der Serie war, würde ich ehe die Bad Boys-Serie empfehlen, die hat zwar ähnlich wenig Story, dafür bietet sie wenigstens ansehnliche Action, Spass und einen Plot der noch einigermassen interessant ist, und nicht einer, der schon hundert Mal verwendet wurde und dazu noch schlecht präsentiert wird.

schmedu

Gähhnnn

Komme soeben von der Spätvorstellung dieses Filmes!
Was soll denn diese Scheisse?
Der Film ist einfach nur öde!!!

Bad Boys für Arme.
5 Minuten Action, ansonsten ist Altersheim-Stimmung!

Wenn man bei Wikipedia nach "Flop" sucht,
sollte dieser Film einer der Erstgenannten sein!!!

siamolo

bin auch eher enttäuscht von diesem film. eigentlich war das ein stylischer liebesfilm, welcher sich halt im untergrund abspielt...

+ kameraführung
+ soundeffekte
+ score
+ style

- story
- aufkommende langeweile

bude_

Miami Vice
- the rebirth of cool

Harte Typen, schöne Frauen, krasse Karren, hypermoderne Musik. Einfach nur verdammt cool ist Miami Vice.

Michael Mann schuf einen hervorragend gefilmten Action-Knaller mit gelungener Besetzung, der einem ständig das Gefühl vermittelt wirklich mittendrin statt nur dabei zu sein. Da stört es mich auch kaum, dass die Story an sich nicht wirklich innovativ ist und zwischendurch die Spannung etwas stark abflacht. Besonders sehenswert sind die Schusswechselszenen, speziell natürlich die letzte.

Sicherlich nicht Manns bester Film, aber beim hohen Qualitätsstandard der Fime dieses Regisseurs reicht es für Miami Vice immer noch zu 5 von 6 Blutspritzern auf der Kameralinse.

Ghost_Dog

warum nur gabe es nicht mehr baller-szenen?
die schiessereien waren mit die besten, die ich jemals irgendwo gesehn hab, einfach nur geil gemacht! sehr gut inszeniert, pures eye-candy. und es kam sogar die commando-version (SG-552) des schweizer sturmgewehres zu ehren, fand ich witzig. auch foxx mit seiner benelli schrotfilnte hat gerult, schade dass da nicht noch mehr zu sehen war.

optisch hat der film sowieso alles richtig gemacht, auch die musik fand ich spitze. leider dümpelt die eher simple story in der mitte gehörig daher, es kommt einfach nicht genügend in fahrt. ich hätte mehr der wirklich ausgezeichent gemachten action sequenzen sehen wollen, dafür hätte man die nicht gerade prickelnden bettszenen weglassen sollen... der fim beginnt super und hört am hafen au geil auf, aber das "dazwischen" ist zu dünn, gibt definitiv abzug.

mab

Schade! Schade! Schade! Der Film hätte so viel sein können. Michael Mann, Dion Beebe, Jamie Foxx, Collin Farrell und natürlich Miami. All das weckte in mir die Hoffnung auf einen visuell berauschenden, geistig fordernden und inhaltlich elektrisierenden Thriller. Auf Grund dieser hohen Erwartungen wurde der Film auch mit Spannung erwartet.
Leider erfüllt er schlussendlich nur das erste, das visuell faszinierende Attribut. Die Geschichte hingegen ist beinahe schon lahm.

Für das Auge bietet der Film einiges (5-6 Sterne) dafür kommt der Kopf aber eindeutig zu kurz (3-4 Sterne). Da die beiden Cops irgendwie halt einfach doch cool sind und ich trotzdem vergessen konnte, dass es draussen "schiffet", bin ich mal grosszügig.

Chemic

Na ja das erwartete Kinohighlight des Jahres wurde Miami Vice leider nicht. Visuell top, Musik sehr stimmungsvoll aber wo Heat und Collateral eben mit guter Story trumpften fehlt es Miami Vice an Spannung. Man interessiert sich eher auf die netten Bildern von Miami @ Night als für die beiden Cops. Foxx und Farrel spielen solide und gut, gehen aber irgendwie auf Grund der öden Story unter. Das liegt vorallem auch an dieser öden Lovestory, die einfach nur zu lang aufgezogen wird und einem nicht wirklich in den Bann zieht. Li Gong meiner Meinung nach ein Fehlbesetzung.

Fazit: Langweiliger Cop-Streifen der zwar nette Bilder bietet, aber das hat der Discovery Channel auch und da lernt man noch was!!

bytheway: Der absolut letzte Besuch des verfluchten Maxxx Cinepalast in Emmenbronx. Plötzliches Licht während der wuchtigen Ballerei, ich hätte heulen können!

Micholos

Dem Film fehlt es einfach am gewissen etwas. Der Pilotfilm und die Serie aus den 80er waren einfach viel besser. Trotzdem ist der Film nicht schlecht geworden.

daw

Ich habe den Film auf Deutsch gesehen obwohl ich ihn lieber in der Originalfassung gesehen hätte (meine Kollegen woltlen es so...). Kann mir jemand sagen ob ich ihn mir nochmals auf Englisch reinziehen sollte?

Persönlich finde ich, dass einige Witze mehr, dem Film sicher nicht geschadet hättten. Die Szenen waren zum Teil etwas zu lang und die Dialoge langatmig für den Zuschauer. Im Hintergrund war selten Musik zu hören - dies hätte sicher zu besserer Unterhaltung geführt.

Seid Ihr auch der Meinung, dass der Film etwas zu lange geraten ist? Zwei Stunden hätten doch völlig gereicht... 😉

Naja, zum Schluss kann ich auch nur meine persönliche Meinung abgeben. Ich finde der Film ist für Action-Fans wirklick gut. Der Film ist allerdings nicht mit der Serie zu vergleichen. Ich habe mich schon seit Frühling auf den Film gefreut und meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt (bin ganz wenig enttäuscht). Ich werde ihn mir aber sicher nochmals anschauen; entweder im Kino oder dann aber kaufe ich mir die DVD.

Plus-Punkte gibts für:
- Die guten Schauspieler (bin ein Fan von Farrell und Foxx)
- Die geilen Autos
- Die wenigen, aber guten Witze
- Die Vielfalt (Autos, Boote, Schiffe)

Minus-Punkte gibts für:
- Die Länge des Films
- Die zum Teil langen Gespräche
- Die schlecht gespielten Bösen

Hulk

habe den film gestern gesehen und muss sagen, dass ich - nach den vielen negativen stimmen hier - positiv überrascht war.

spannende story, coole bösewichte, cooler style des films und wie immer bei mann-filmen spezielle, schöne kameraführung.

und die leute, die hier reklamieren, dass die action im film zu kurz kam, sollten einmal einsehen, dass der film KEIN actionfilm ist!

negatives gabs natürlich auch: der film war ein wenig zu lang, einige sachen werden nicht genauer erklärt und/oder sind unlogisch.

daher gute 4 sterne von mir.

[Editiert von Hulk am 2006-09-07 09:53:04]

sj

Zitat Chemic (2006-08-29 18:31:14)

bytheway: Der absolut letzte Besuch des verfluchten Maxxx Cinepalast in Emmenbronx. Plötzliches Licht während der wuchtigen Ballerei, ich hätte heulen können!

Selber Schuld. Ich tu mir dieses Kino schon lange nicht mehr an. Es hat da einfach eine Art Menschen die keine 5 Minuten ruhig in einem Kino sitzen können. Zudem ist alles synchronisiert.

selano

Tja, nach dem genialen "Collateral" ist Miami Vice leider eine herbe Enttäuschung geworden. In Bildsprache durchaus ein typischer Michael-Mann-Film, so weiss die Geschichte leider überhaupt nicht zu überzeugen.
Der tolle Showdown zum Schluss ist zwar eindrucksvoll, aber nichtsdestotrotz fesseln einem die vorherigen drei Viertel des Filmes überhaupt nicht.
Die schauspielerischen Leistungen sind bestenfalls durchschnittlich.
Einzig das eindrucksvolle Porträt von Miami (tja, da ist Mann und sein Team unübertroffen) hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Chemic

Zitat sj (2006-09-07 10:01:14)
Zitat Chemic (2006-08-29 18:31:14)

bytheway: Der absolut letzte Besuch des verfluchten Maxxx Cinepalast in Emmenbronx. Plötzliches Licht während der wuchtigen Ballerei, ich hätte heulen können!

Selber Schuld. Ich tu mir dieses Kino schon lange nicht mehr an. Es hat da einfach eine Art Menschen die keine 5 Minuten ruhig in einem Kino sitzen können. Zudem ist alles synchronisiert.

Klar daher geh ich ja auch immer an die Spätvorstellungen, aber selbst da haste keine Ruhe mehr. Die Qualität und der Service des Kinos ist einfach nur noch mies. Dabei wäre das Teil fast vor meiner Haustüre, was ja eigentlich ganz nett wäre.

Zur Synchro, macht aus Miami Vice auch keinen besserern Film.

clark_kent

Ja die erste Halbzeit war ein bisschen schlaff, die zweite ganz OK. Die "komplizierten" monologe waren ein bisschen nervend, und Jamie Foxxxxxxxx war ein bisschen fehl am platz. Naja...Hauptsache die Autos und Schiesserein waren OK. ;-)

()=()

ich hatte eigentlich mehr erwartet.

es hatte zu viele unnötige szenen die man getrost raus nehmen könnte.

auch die schauspieler konnten mich nicht überzeugen.

[Editiert von ()=() am 2007-01-15 18:25:49]

dreammaster

weiss nicht recht. hatte wohl nach collateral die erwartungen auch zu hoch angesetzt. die story ist so la la bis, und es fällt mir schwer das zu sagen, langweillig. colin farrel war noch nie mein fall und jamie foxx reissts einfach auch nicht raus. alles in allem ein film mit edler optik aber einer einfach zu dünnen story. ist schon ein bisschen schade drum...

pb

DVD-Review: Ohne Moos nix los!

Chemic

Für mich die Enttäuschung 2006. Was hatte ich mich auf diesen Streifen gefreut, ganz mit der Vorfreude ein änliches Machtwerk wie Heat und Collateral zu sehen. Nun der Streifen ist auch auf DVD nicht bessser geworden. Schöne Bilder hats, teilweise aber zu selten gute Action und vorallem eine toller Soundtrack. Die Story wäre im Prinzip auch ned Übel, aber wie uns das ganze verkauft wird ist einfach nur laaaannngweilig. Die Lovestory wurde dermassen in die Länge gezogen, da ertappt man sich beim Blick auf die Uhr und so weiter....boring! Und Li Gong fand ich total fehlbesetzt.

[Editiert von Chemic am 2007-01-12 01:08:11]

muri

Neben Superman returns auch für mich eine der Enttäuschungen des Jahres. Wahrscheinlich hatte ich andere (grössere) Vorstellungen, aber Miami VICE war das leider nicht. Auch wollte nie so recht Stimmung aufkommen, obwohl Michael Mann ja genügend bewiesen hat, dass ers eigentlich könnte.

Jänu, abhaken, Maul abwischen und weiter.

db

naja, war für mich einer der schlechtesten und überflüssigsten Streifen in 2006 (den ich gesehen habe). Da muss man anscheinend wirklich Fan von der Serie sein um da noch etwas Positives zu finden. Langweilig, schlechte Kameraführung und einen Plot der dünner nicht sein kann. Dann lieber Bad Boys 2 schauen, der hat auch eine dünne story, dafür macht er fun...

pb

Zitat muri (2007-01-12 07:15:34)

Neben Superman returns auch für mich eine der Enttäuschungen des Jahres. Wahrscheinlich hatte ich andere (grössere) Vorstellungen, aber Miami VICE war das leider nicht.

zum glück!!! 😉

pb

Zitat db (2007-01-12 07:56:50)

Dann lieber Bad Boys 2 schauen, der hat auch eine dünne story, dafür macht er fun...

oioioi, also das ist ja nun aber hafechäs. bad boys 2, kürzlich im TV gesehen, ist ja wirklich unterste blockbuster schublade.

db

Zitat pb (2007-01-12 09:21:08)
Zitat db (2007-01-12 07:56:50)

Dann lieber Bad Boys 2 schauen, der hat auch eine dünne story, dafür macht er fun...

oioioi, also das ist ja nun aber hafechäs. bad boys 2, kürzlich im TV gesehen, ist ja wirklich unterste blockbuster schublade.

Naja wenigstens hatte er schwarzen humor, nette Action, gelungene Dialoge und natürlich 2 sympathische Schauspieler. Dazu wurde er über die doch relativ lange spielzeit nicht langweilig, da immer irgendwie etwas lief. Das alles konnte Miami Vice nicht bieten.

pb

äpfel und birnen. das eine ist eine actionkomödie (mit sehr wenig zu lachen...), das andere wohl doch eher nicht.

Kommentar schreiben